Goldtaler-Pflanze - Pflege

Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Goldtaler-Pflanze (Astericus maritimus) ist bei Beachtung verschiedener Tipps eine recht pflegeleichte Staude. Sie eignet sich somit auch für Anfänger im Bereich der Pflanzenhaltung.

Pflege-Steckbrief:
  • Standort: bevorzugt sehr sonnig
  • Boden: nährstoffhaltig und durchlässig
  • Bewässerung: feucht halten; keine Staunässe
  • Düngen: wöchentlich während der Sommermonate
  • Überwinterung: Oktober - April/Mai
Geeigneter Standort

Die gelbe Goldtaler-Pflanze kann mit ihrer ungefähren Höhe von 25 - 35 Zentimetern sowohl in Beeten als auch in Blumentöpfen auf Balkon oder Terrasse gepflanzt werden. Und auch auf dem Fensterbrett fühlt sich der Astericus maritimus wohl. Dabei liebt die Staude aufgrund ihrer griechischen oder kanarischen Heimat

einen sehr sonnigen Standort und ist hierbei auch weitgehend unempfindlich gegenüber Hitze. Trotzdem zeigt die Staude auch bei widrigen Wetterverhältnissen wie beispielsweise starkem Wind eine ausgeprägte Widerstandskraft. Aufgrund ihres robusten flachen Wachstums kann es empfehlenswert sein, den Goldtaler nicht in direkter Nähe von schwächer wachsenden Gewächsen zu pflanzen - Letztere könnten in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden.

Bodenbeschaffenheit & Bewässerung

Ein für die Goldtaler-Pflanze idealer Boden besteht aus nährstoffreicher Erde. Geeignet sind je nach Standort der Pflanze beispielsweise Balkon- und Beetpflanzenerde. Außerdem fühlt sich der Goldtaler auch in Erdgemischen aus Lehm und Sand oder lockeren Substraten mit Tonanteil und einem pH-Wert von ca. 5 - 6 wohl. Der Erdboden sollte dabei stets ausreichend feucht sein - allerdings ist Staunässe durch Überwässerung zu vermeiden, da dies beispielsweise zu einer Pilzentwicklung und/oder Wurzelschäden führen kann. In der Folge kann die Staude rasch absterben.

Düngen

Der Goldtaler zeigt vor allem in den ersten Wochen nach seiner Pflanzung einen vergleichsweise hohen Düngebedarf. Besonders während dieser Zeitspanne sollte die Pflanze daher in ca. wöchentlichem Abstand mit Volldünger (0,2 - 0,3 %) versorgt werden, um das Wachstum von Staude und Blüten zu unterstützen.

Blütenpflege

Der Goldtaler trägt von April/Mai bis Oktober große Blüten, die in der Regel üppig wachsen. Um das Blütenwachstum fortwährend anzuregen, empfiehlt es sich, verwelkte Blüten regelmäßig zu
entfernen.

Überwinterung

Zur Überwinterung des nicht winterfesten mehrjährigen Astericus maritimus eignet sich ein heller Standort mit einer möglichst konstanten Raumtemperatur von ca. 10 °C. Die Staude sollte rechtzeitig vor dem ersten Frost ausgeräumt und an den vorgesehenen Überwinterungsort gebracht werden. Vor dem Ausräumen im folgenden Frühjahr empfiehlt es sich, die robuste Pflanze um ca. 30 % zu kürzen.

Schneiden

Neben dem Schneiden der Goldtaler-Pflanze vor deren Ausräumung im Frühjahr kann ein unregelmäßiges Pinzieren bzw. Entspitzen der Staude während des Sommers stattfinden - dies ist allerdings nicht zwingend notwendig. Im Rahmen des Pinzierens werden einige Triebspitzen einer Pflanze entfernt, um die Bildung weiterer Seitentriebe zu fördern. Auch kann das Entspitzen zu einem kompakteren und buschigeren Wachstum führen.

Anzucht

Sollen Goldtaler vermehrt werden, so ist dies mithilfe von Stecklingen möglich. Entsprechende Stecklinge sollten während der Wintermonate (von November bis März) gewonnen und angezüchtet werden. Es empfiehlt sich, lediglich solche Goldtaler-Stauden zur Gewinnung von Stecklingen zu nutzen, die bereits einmal überwintert haben und sich daher in mindestens zweiter Kultur befinden. Zur Anzucht eignen sich vor allem Aussaat- und Pikiererde. In ihrem Substrat sollten die Setzlinge nun während des Winters hell, unter Schutz von Glas und bei ungefähren Temperaturen von 12 - 15 °C kultiviert werden. Ebenso wie die Erde

älterer Goldtaler-Pflanzen sollte auch der Boden der Stecklinge zwar feucht, aber nicht nass sein. Sollen die angezüchteten Stauden später im Freien gepflanzt werden, so kann dies schließlich in der Regel nach den Eisheiligen (Anfang bis Mitte Mai) geschehen.

Wissenswertes & Pflegetipps

Der Goldtaler ist eine Staude, die es gern sonnig hat, wenn es geht, den ganzen Tag. Sie ist sehr ausdauernd und verträgt auch große Hitze sehr gut. Der Goldtaler ist geeignet für die Balkonbepflanzung, gibt aber auch eine gute Solitärpflanze ab. Er lässt sich von keinerlei Witterungserscheinungen ungünstig beeinflussen und ist sehr blühwillig und pflegeleicht.

Als Pflanzsubstart eignet sich normale Beet- oder Balkonpflanzenerde. Auf jedem Fall muss sie durchlässig sein. Der Goldtaler muss gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden. Wenn die Pflanze gut gedüngt wird, blüht sie von April bis November durch. Wichtig ist, dass man zwischendurch immer die verblühten Blüten herauszupft. Wöchentlich düngen sichert eine hohe Blühfreudigkeit.

Die Vermehrung erfolgt über Stecklinge. Diese werden zwischen November und März gewonnen. Man steckt sie einfach in Anzuchterde, welche feucht, aber nicht nass gehalten werden muss.  Die Jungpflanzen sollten entspitzt werden, damit sie buschiger wachsen. Nach den Eisheiligen kann man die Pflänzchen in den Garten setzen.