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Pflege von Zimmerfarnen

Das Wichtigste für eine erfolgreiche Kultur von Zimmerfarnen ist die richtige Feuchtigkeit des Bodens.  Farne benötigen viel Feuchtigkeit, vertragen aber keine stehende Nässe, so genannte Staunässe. Deshalb macht sich eine Drainageschicht am Topfboden immer gut. Zimmerfarne mögen ...



es, wenn der  ganze Ballen ab und zu in lauwarmes Wasser getaucht wird, so dass er sich mal so richtig voll saugen kann. Überflüssiges Wasser muss aber danach gut ablaufen können.

Der beste Standort für einen Farm ist ein warmer, luftfeuchter, heller Platz, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Farne gehören zwar zu den Schattenpflanzen,  brauchen aber ausreichend Helligkeit. Wichtig ist, dass Farne keine kalten Füße bekommen. Nasskalte Erde nehmen sie übel. Viele Farne fühlen sich im warmen Badezimmer besonders wohl.

Zimmerfarne haben nicht alle den gleichen Feuchtigkeitsbedarf. Am wenigsten Wasser benötigen Farne mit glänzend grünen, lederartigen Wedeln. Farne mit zartwandigen, dünnen Blättern benötigen bedeutend mehr Feuchtigkeit. In Hydrotöpfen (Hydrokultur) können sich die Pflanzen jeweils selbst mit der nötigen Wassermenge versorgen.

Zimmerfarne mögen es, wenn sie ab und zu mit Wasser besprüht werden. Das schafft ein ganz spezielles Kleinklima.

Farne müssen regelmäßig umgetopft werden. Wachsen sie üppig, kann es jährlich notwendig werden, ihnen einen größeren Topf zu ...



geben. Beim Umtopfen muss darauf geachtet werden, dass der Ballen nicht beschädigt wird. Das Pflanzsubstrat muss sehr locker und humusreich sein. Bei der Gelegenheit kann man zu üppig wachsende Pflanzen auch vorsichtig teilen. Das ist die beste Art der Vermehrung.

Gedüngt wird mit Vorsicht. Farne mögen nicht zu viel Salze in der Erde. Deshalb sollte nährstoffarme Erde verwendet werden. Zum Düngen eignet sich Knochenmehl und mineralischer Volldünger. Ansonsten kann normaler Pflanzendünger genutzt werden, allerdings nur die Hälfte der angegebenen Menge.
Zimmerfarne mögen es nicht, verstellt zu werden. Auch auf Zugluft reagieren sie sensibel. Am besten ist also ein geschützter Standort, an welchem die Pflanze ganzjährig verbleiben kann.



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