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Akebie - Pflege (Akebia quinata), Schokoladenwein |
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Pflanzen im Garten -
Kletterpflanzen
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Akebie, Pflege
Die Akebia oder Akebie wird auch Blaugurkenwein oder Schokoladenwein genannt. Sie hat sehr filigrane Blätter und ist wegen der langen Laubhaftung eine geschätzte Schlingpflanze.
Bei der Akebie handelt es sich um eine tropische, verholzende Kletterpflanze. Sie kann bis zu 12 m hoch wachsen. Ursprünglich stammt sie aus Asien. Die Akebie gehört zu den mehrjährigen Kletterern.
Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Pflanze sollte etwas windgeschützt stehen und einen warmen Platz haben. Mit normaler, durchlässiger Gartenerde ist die Akebie zufrieden. Anfangs wächst die Pflanze etwas zögerlich, nach 2 bis 3 Jahren erreicht sie
aber eine dichte Belaubung. Ihre Blätter sind fünfteilig, handförmig zusammengesetzt, an der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite bläulichgrün gefärbt. Bodenausläufer gleichen meist das Verkahlen im unteren Bereich aus.
Wenn reichlich gegossen wird und die Temperaturen nicht zu niedrig sind, bleibt das Laub bis lange in den Herbst und zum Teil den Winter hinein erhalten. Bei mildem Weinbauklima ist das Laub wintergrün. Akebien sind nur bedingt frosthart. In rauen Lagen und bei jungen Pflanzen ist ein Winterschutz erforderlich.
Nach etwa fünf Jahren erscheinen die ersten Blüten. Die Akebie blüht von April bis Mai. Die Blüten stehen als Trauben zusammen. Die weiblichen Blüten sind violett-braun gefärbt, die männlichen sind rosa. Männliche und weibliche Blüten sind getrennt voneinander auf einer Pflanze vorhanden. Die Blüten duften leicht nach Vanille. Die Früchte reifen von September bis Oktober. Sie sind bis zu 15 cm groß, essbar und haben einen leicht süßlichen Geschmack. Die Blätter können als Tee verwendet werden.
Die Akebie wird über Senker vermehrt oder ausgesät. Die großen Früchte enthalten viele Samen, die von April bis Mai in Töpfe im Freiland ausgesät werden.
Sie eignet sich sowohl als Gerüstkletterpflanze als auch für die hängende (bis 2 m) Begrünung. Als Kletterhilfen eignen sich vertikal orientierte Strukturen aus Rundprofilen dünner als 3 cm mit horizontalem Abstand ab etwa 25 cm.
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