Kängurupfote (Anigozanthos humilis) - Pflege

Die Kängurupfote, auch Känguru-Pflanze genannt, hat ihren Namen von der Form ihrer Blüten, die eben Kängurupfoten ähnlich sehen. Zusätzlich stammen die Pflanzen aus Australien, das passt also zusammen. Es gibt zahlreiche Sorten und noch mehr Hybriden, mache mit bizarren, sehr schönen Blüten.

 

Eigenheiten der Kängurupfote

 

Die Blütenstände können je nach Sorte bis 150 cm hoch werden. Leider ist die Kängurupfote nicht winterhart. Sie verträgt keinen Frost. Häufig wird sie als Zimmerpflanze verkauft. Da muss es aber die passende Sorte sein. Einige eignen sich tatsächlich für die Wohnungshaltung. Zu den empfehlenswerten Sorten gehören:

  • Anigozanthos flavidus - Blüten in der Regel

    in Gelbtönen oder orange, robuste Pflanze.Kängurupfoten gäben im Garten einen schönen Blickfang - allerdings sind sie eher als Zimmerpflanzen geeignet
  • Anigizanthos manglesii - rote Blüten. Hybriden in gelb, rosa und rot mit besonders großen Blüten.
Die Kängurupfote liebt einen hellen, sonnigen Standort. Im Sommer mag sie es warm und luftig. Man kann sie sowohl als Topfpflanze halten, als auch im Sommer draußen einpflanzen. Allerdings sind die Pflanzen nicht winterhart. Man überwintert sie bei 10 bis 15 ºC, aber sehr hell. Kängurupfoten lieben schwach saure bis neutrale Erde.

Pflege der Anigozanthos humilis

Wird die Kängurupfote als Zimmerpflanzen gehalten, ist es ratsam, sie an ein Fenster zu stellen, bei dem sie mittags etwas Schatten bekommt. Nordfenster sind nicht geeignet, dort ist es zu dunkel. Stehen die Kängurupfoten zu dunkel, setzen sie kaum Blüten an. Außerdem verlieren sie ihren kompakten Wuchs. Ideal ist ein Ost- bzw. ein Westfenster.
href="gartenpflege/duengung.html">Dünger muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Kalk enthalten ist.
  • Gedüngt wird von Frühjahr bis zum Herbst wöchentlich und die restlichen Monate aller drei Wochen.
  • Umgetopft wird eine Kängurupfote im zeitigen Frühjahr. Moorbeet- oder so genannte Azaleenerde ist besonders gut geeignet.
  • Kängurupfoten vermehren

    Vermehrt werden Kängurupfoten (Anigozanthos humilis) durch Aussaat. Der Samen wird über Nacht eingeweicht. Die vorgequollenen Samen werden in ein durchlässiges Substart etwa 0,5 cm tief ausgesät. Den Topf bedeckt man mit einer Glasscheibe und stellt ihn an einen hellen, mäßig warmen Platz. Bei zu viel Wärme keimen die Samen schlecht. Nach dem Keimen müssen Sie öfters Lüften. Später wird die Scheibe entfernt. Wenn die Sämlinge ihre zweiten Blätter entwickelt haben, werden sie vereinzelt und in ein sandiges, durchlässiges Substrat gepflanzt. Dieses muss immer leicht feucht gehalten werden. Tipp: Ältere Pflanzen kann man auch durch Teilung vermehren.

    Kangaroo Paw - Wissenswertes zur Känguruh-Blume in Kürze
      • Standort – sonnig und warm, zur Not halbschattig, unempfindlich gegenüber Sonne, Hitze und Trockenheit
      • Pflanzsubstrat – durchlässig und sandig, günstig ist ein leicht saurer Boden, empfohlen wird meist ein Gemisch aus Laub- und Moorerde oder aber Torfkultursubstrat. Im Kübel Drainage nicht vergessen!
      • Gießen – wenig Wasser nötig, Trockenheit wird besser vertragen als Nässe, währen der Blüte sollte der Boden nicht austrocknen, sonst droht ein Abwurf der Blüten. Ideal ist Regenwasser. Kalkhaltiges Wasser ist ungünstig.

      • Düngen – im Frühjahr und Herbst wöchentlich
      • Schnitt – Es werden nur welke Blüten entfernt,

        ansonsten besser nicht schneiden! Wenn man Samen erhalten möchte, müssen die Blüten natürlich dran bleiben!
      • Überwinterung – nicht winterhart, verträgt keinerlei Frost. Winterquartier hell, bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. Wenig gießen, nicht düngen!

    • Vermehrung – durch Aussaat und Teilung oder über Rhizom-Stecklinge ganzjährig. Stecklinge bewurzeln im Wasserglas. Samen sind Lichtkeimer. Gefäße mit Glas oder Folie abdecken. Ältere Pflanzen im Herbst teilen.
    • Schädlinge – Spinnmilben und Blattläuse. Spinnmilben mögen keine hohe Luftfeuchte, also Pflanze immer wieder mit Wasser besprühen. Blattläuse mit Brennnesselsud bekämpfen! Nur im Notfall chemisch bekämpfen!
    • Wichtig – um die Pflanze zum Blühen anzuregen, sind Temperaturen zwischen 10 und 14 °C nötig und dass über mindestens 5 bis 6 Wochen. Ansonsten gibt es keine Blüte.
    Fazit der Redaktion

    Die Kängurupfote ist eine wunderschöne Blühpflanze. Je nach Sorte gibt es spektakuläre Blüten. Eigentlich ist die Pflege einfach, es gibt nur einwas zu beachten. Will man, dass die Pflanze blüht, sind im Winter Temperaturen zwischen 10 und 14 °C notwendig. Ansonsten gibt es keine Blüte. Sonst ist es eine genügsame Pflanze, die den Sommer gern im Freien verbringt. Da sie nicht winterhart ist, gehört sie zur rechten Zeit ins Haus.