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Traubenheide (Leucothoe) - Pflege |
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Pflanzen im Garten -
Kübelpflanzen
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TraubenheideDie Traubenheide (Leucothoe) ist auch unter dem Namen Traubenmyrte bekannt. Sie ist immergrün, verträgt viel Schatten und lockert mit ihrem farbenprächtigen Laub selbst die dunkelste Ecke im Garten auf. Ursprünglich wächst die Traubenheide als Unterwuchs in den Wäldern Nordamerikas.
Die Blätter sind grünrosa bis rötlich marmoriert, haben gelbe Streifen und unregelmäßige Flecken. Oft ist eine Seite des Blattes rötlich und die andere leuchtend rosagelb. Wenn die Blätter älter werden, verlieren sie die auffälligen Färbungen. Sie sind dann meist dunkelgrün mit hellgrüner und gelblicher Marmorierung. Selbst im Winter macht die Pflanze einen guten Eindruck. Das gesamte Blätterkleid ist rot überzogen.
Helle und dunkle Farbtöne ergeben unterschiedlichste Kontraste.
Der Wuchs der Traubenheide ist locker und breitbuschig. Die Pflanze kann 25 bis 30 cm hoch werden und ist dichttriebig. Die Pflanze ist gut geeignet für Pflanzkübel, für kleine Gärten oder auch Gräber. Sie wächst schnell, kann aber gut zurückgeschnitten oder geteilt werden. Im Mai bilden sich duftende, weiße Blütentrauben (daher der Name). Diese bilden sich vor allem an den Triebenden. Die Traubenheide ist ein Flachwurzler. Die Pflanze treibt Ausläufer und bildet dadurch große, lockere Horste.
Die Traubenheide bevorzugt humose, frische, leicht saure Böden. Sie liebt schattige Plätze. Je mehr Licht sie bekommt, umso schöner ist die Färbung des Laubes. Damit das schöne Farbspiel der Blätter auffällt, sollte die Traubenheide immer in den Vordergrund gepflanzt werden. Bei Pflanzung in Gruppen verstärkt sich die tolle Wirkung der Heide. Die Pflanze fühlt sich auch unter Bäumen als Untergrundbepflanzung wohl. Sie ist eine hervorragende Moorbeet- und Friedhofspflanze.
Die Traubenheide braucht ausreichend Feuchtigkeit. Im Frühjahr kann mit Langzeitdünger gedüngt werden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung. Da die Pflanze Ausläufer treibt, vermehrt sie sich von allein.
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