Krankheiten und Schädlinge der Engelstrompete (Trompetenbaum)

Als Schädlinge treten bei der Engelstrompete oft Raupen von Schmetterlingen auf. Diese hungrigen Tierchen fressen sich Gelb und wie ein langer Trichter: die Blüte der Engelstrompetean den großen Blättern der Pflanze satt. Löcher in den Blättern sind die Folge. Man kann die Raupen, insoweit man sie findet, absammeln. Ansonsten hilft oft nur der Griff zu chemischen Sprühmitteln!

Häufige Schädlinge der Engelstrompete
    • Außerdem treten als Schädlinge Blattläuse auf. Man kann sie mit Brennnesselauszügen und anderen Hausmitteln bekämpfen oder aber auf die Chemie zurückgreifen.
    • Auch Blattwanzen

      können die Engelstrompete befallen. Die etwa 1 cm großen Tiere stechen im Frühjahr die Blattknospen an und saugen an den Blättern, wodurch kleine Löcher entstehen. Durch die Absonderung giftigen Speichels verkrüppeln die Blätter. Meist sitzen die Wanzen auf den Blattoberseiten. Bei Gefahr verkriechen sie sich aber unter dem Blatt. Gegen diesen Schädling hilft Schmierseifenlösung oder das Abschütteln der kältestarren Tiere am frühen Morgen.

  • Buchtenfraß an den Blättern, welche sich später blauschwarz verfärben und abfallen, deutet auf Dickmaulrüssler hin. Auch diese Schädlinge sind kältestarr und können am frühen Morgen abgelesen werden.
  • Auch Schnecken lieben die Engelstrompete. Vor allem kleinere Exemplare kriechen die Stämme empor um sich satt zu fressen. Schneckenkorn um den Stamm herum auslegen oder die nachtaktiven Tiere nachts beim Licht einer Taschenlampe absammeln, hilft dagegen.
  • Ebenso häufig können Spinnmilben auftreten. Sie schwächen die Pflanzen sehr. Meist hilft nur die chemische Keule, um diese hartnäckigen Schädlinge loszuwerden.
Krankheiten bei der Engelstrompete

Als Krankheit kann eine Viruserkrankung auftreten. Die Blätter zeigen dabei gelblich-grüne Flecken und mosaikartige Linien und kräuseln sich. Der Kontakt zu
anderen Pflanzen sollte vermieden werden. Befallene Pflanzenteile vernichten, gegebenenfalls die ganze Pflanze vernichten, um eine Übertragung der Erkrankung zu verhindern.

Wo fühlt sich die Engelstrompete (der Trompetenbaum) wohl?

Jene Pflanze sollte möglichst an einem sonnigen oder halbschattigen Standort eingesetzt werden. Von großer Wichtigkeit ist dabei auch ein feuchter sowie frischer Boden, der über eine feste Struktur verfügt. Zu achten ist gleichermaßen darauf, dass der ausgewählte Ort windgeschützt ist. Als erwähnenswert erweist sich der hohe Nährstoffgehalt, den die Pflanze benötigt - der Baum sollte deshalb besonders während den ersten Monaten gut gedüngt und oft bewässert werden! Übrigens pflegen viele Gärtner den Trompetenbaum an einem etwas abgeschirmten Ort, der auch vor allzu großen Frost im Winter gefeit ist, auszupflanzen.

Generell sollte der Boden über jene Werte verfügen:
  • pH-Wert von 6,5 bis 8
  • geringe bis mittlere Bodenqualität
  • mittlere bis tiefe Bodengründigkeit
  • mäßig trocken bis feucht
  • wind- und frostgeschützt
Blühender Trompetenbaum im GartenMögliche Standorte für Engelstrompeten

Auf Grund seiner ansehnlichen Struktur und der hohen Anpassungsfähigkeit an das Stadtklima wird der Baum gerne im öffentlichen Raum zur Schau gestellt. Bevorzugt setzt man den Trompetenbaum als Parkbepflanzung, welche täglich das Auge der Passanten erfreut, ein. Natürlich kann der Trompetenbaum auch im eigenen Garten ein geeignetes Zuhause finden. Hierbei muss man lediglich darauf achten, dass genügend Platz vorhanden ist, so dass der Baum sich in seiner natürlichen Wuchsrichtung entfalten kann.

Wer den Trompetenbaum nicht nur als Zierpflanze, sondern auch als Schattenspender einsetzen will, sollte sich mehrere Pflanzen dieser Art zulegen.

Da ein ausgewachsener Trompetenbaum oftmals einen Kronendurchmesser von über einem Meter aufweist, wird selbst starkes Sonnenlicht effektiv abgeschirmt. In einigen Fällen ist es auch möglich, den Trompetenbaum zurechtzustutzen.

Was ist beim Rückschnitt des Trompetenbaumes zu beachten?

Die Pflanze, welche eine Höhe von bis zu 18 Metern erreichen kann, lässt sich problemlos zurechtstutzen. Idealerweise sollte der Baum während der Übergangsjahreszeiten geschnitten werden. Um den Wuchs zu beschleunigen, sind im Frühjahr Äste, welche durch die Kälte des Winters in Mitleidenschaft gezogen wurden, abzutrennen. Hierbei muss man jedoch aufpassen, dass nicht aus Versehen ein gesunder Teil erwischt wird. Erfolgt während der warmen Jahreszeit ein starker, unkontrollierter Wuchs des Baumes, kann man die Pflanze auch im Frühherbst wieder in Form bringen. Wer das Gewächs kappen will, sollte sich jener Tätigkeit möglichst an sonnigen und trockenen Tagen widmen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass es zu einem schnellen Verschluss der Wunde kommt.
  • Beim Beschneiden muss außerdem stets die natürliche Wuchsrichtung des Baumes berücksichtigt werden.
  • Als besonders günstig hat sich hierbei ein so genannter Verjüngungsschnitt erwiesen. Dabei wird der Baum einfach ausgelichtet, um kranke Äste auf kräftige Zweige ausleiten zu können.
  • Um eine frühe Blüte zu begünstigen, sollte der Rückschnitt des Weiteren möglichst im Bereich asymmetrischer Blätter erfolgen.
  • Wer dies beachtet, kann sich bereits im Frühling über eine farbenprächtige Baumkrone freuen.