Pflege von Glücksklee - Vierblättriges Kleeblatt

klee4_flHaben Sie zum Jahreswechsel auch ein Glücksklee- Töpfchen geschenkt bekommen? Dann sollten Sie den faszinierenden Glücksboten hell und kühl aufstellen, mäßig gießen und jede Woche mit Blumendünger versorgen.

So treibt er fleißig kräftig neue Blätter. Diese können drei- oder vierfach geteilt und hell- oder dunkelgrün sein. Es gibt aber auch Oxalis – so nennen Gärtner den Glücks- oder Sauerklee – mit rot umrandeten, rot gefleckten oder purpurroten Blättern. Gut gepflegt können die Topfpflanzen sogar blühen. Ihre weißen, zartrosa, pinkfarbenen oder gelben Blütensternchen öffnen

sich im April oder erst im Juli/ August auf zarten Stängeln. Die Sommermonate darf Glücksklee im Halbschatten auf dem Balkon oder der Terrasse genießen. Doch fühlt er sich auch weiterhin im Zimmer wohl.

Nicht erschrecken, wenn im Herbst die Blätter gelb werden. Nun beginnt durch die kurzen Tage naturgemäß die Ruhezeit. Die Pflanze braucht ab sofort kein Wasser mehr. Holen Sie die pralle Zwiebel oder Knolle aus der Erde und bewahren Sie sie bis zum Frühjahr kühl und trocken auf. Im Februar kann sie wieder eingetopft werden. Gärtner ziehen den Glücksklee übrigens zeitig unter Kunstlicht an, damit er als Glücksbote termingerecht prächtig dasteht.

Mehr Glück

Im Handel gibt es Zwiebeln verschiedener Glücks- oder Sauerklee- Arten. Sie werden 2 cm tief in sandige Erde gesteckt, gleichmäßig feucht gehalten und hell und warm aufgestellt. Sehr schick: Gruppen in Schalen oder mit Klee gesäumte, große Kübel.

Am liebsten große Blütenklee3_fl

Glücks- oder Sauerklee hat mehr zu bieten als nur symbolträchtige Blätter. Moderne Sorten schmücken sich in den Sommermonaten mit prächtigen Blütensternen in Weiß, nuancenreichen Rosa sowie Gelb. Diese sind allerdings nur an sonnigen Tagen weit geöffnet. Und bei trüben Wetter geschlossen.

Herzlich Glück wünschen

Ob Geburtstag, bestandene Prüfung oder Jubiläum: Glücksklee, ein Herz und rote Rosen zeigen dem Partner oder der besten Freundin, wie wichtig sie sind. Klee können Sie etwa acht Wochen vor solchen Anlässen antreiben. Dafür immer Zwiebelchen in Reserve halten.

Extra- Tipp

Apartes Schlafmützchen, sobald es dunkel wird, klappt der Glücks- oder Sauerklee seine Blätter zusammen. In seiner tropischen Heimat schützt er sich durch diese Schlafstellung vor kühlen Nachttemperaturen. Wird das Zimmer von einer Lampe erhellt, kann man beobachten, wie sich die Blätter wieder aufrichten. Anleitung zur Pflege Der Glücksklee, der auch unter dem Namen Vierblättriger Sauerklee bekannt ist, ist eine Zierpflanze. Er ist ein Glückssymbol und wird
besonders gern als Mitbringsel bei Silvester- und Neujahrsfeiern genutzt. Ansonsten kann man Glücksklee gut für Balkonkästen und Pflanzkübel nutzen. Die Pflanzen blühen sehr schön. Es gibt zahlreiche verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben und Mustern. Im Garten ausgepflanzt kann sich die Pflanze extrem vermehren und zur Plage werden. Das klappt aber nur in wintermilden Gebieten. Der Glücksklee stammt ursprünglich aus Mexiko, ist also eine wärmeliebende Pflanze.

Standort
  • Heller, sonniger Standort
  • Am liebsten volle Sonne
  • In Räumen sind 10 bis 15° C ideal
  • Trockene Heizungsluft mag der Glücksklee nicht.
  • Im Sommer auch gern im Topf ins Freie stellen
  • Erst langsam an die Sonne gewöhnen!
Pflanzsubstrat

Normale, lockere Blumenerde. Das Pflanzsubstrat kann sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein. Auf alle Fälle muss

das Substrat durchlässig sein

Pflanzen
  • Zwiebeln etwa 2 cm tief in die Erde stecken
  • Umtopfen, wenn der Topf zu klein geworden ist.
  • Wichtig ist eine Drainage am Topfboden.
  • Überschüssiges Wasser muss abfließen können
  • Oft steckt gekaufter Glückklee in einem zu kleinen Topf. Am besten setzt man ihn vorsichtig in einen etwas größeren.
Gießen und Düngen
  • Während der Kulturzeit normal gießen
  • Obere Erdschicht immer erst abtrocknen lassen!
  • Ab Herbst ist die Ruhezeit. Dann nur sehr wenig gießen! Nur nicht völlig austrocknen lassen!
  • Düngen in der Wachstumsperiode von April bis August
  • Es reicht, alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger mit dem Gießwasser zuzuführen
Überwinterung

Im Freien verträgt der Glücksklee bis – 5° C, aber nur kurzfristig. Bei länger anhaltendem Frost erfrieren Zwiebeln und Knollen. Am besten räumt man Kübel und Töpfe vor dem Frost ein. Ideal ist eine Überwinterung bei 10° C. Da die Blätter im Herbst einziehen, kann Glücksklee auch dunkel überwintert werden. Je kühler die Temperaturen, um so weniger gießen! Nicht düngen! Lüften nicht vergessen! Man kann auch die Zwiebeln aus der Erde holen und über den Winter trocken und kühl aufbewahren. Im Frühjahr werden sie wieder eingepflanzt. Diese Methode eignet sich besonders gut für ausgepflanzte Exemplare. Ab April wärmer stellen und auch unbedingt hell! Wenn man den Klee wieder ins Freie stellt, erst langsam an die Sonne gewöhnen. Man kann auch versuchen, den Glücksklee im warmen Wohnzimmer zu überwintern. Er muss hell stehen und darf nur mäßig gegossen werden.
  
Vermehrung
  • Am einfachsten durch Teilung zu vermehren.
  • Die beste Zeit zum Teilen ist das Frühjahr oder der Herbst.
  • Man kann auch einzelne Brutzwiebeln abtrennen und neu einpflanzen.
  • Stecklingsvermehrung gelingt ebenfalls.
  • Abgetrennte Blätter mit den Stielen ins Wasserglas stellen.
  • Sobald sich ausreichend Wurzeln gebildet haben, kann man in normale Blumenerde einpflanzen.
  • Im Topf oder im Freien vermehrt sich der Glücksklee selbst durch Brutzwiebeln und unterirdische Ausläufer.
  • Vermehrung durch Aussaat ist möglich, aber die Sämlinge blühen erst nach 2 bis 3 Jahren.
Vorziehen des Glücksklees für Silvester

Blätter im August einziehen lassen oder abschneiden. Zwiebeln im September eintopfen bzw. umtopfen. Gefäß so hell wie möglich stellen. Ab Austriebsbeginn normal gießen.

Krankheiten und Schädlinge
  • Krankheiten sind selten
  • Schädlinge zeigen sich bei unpassendem Standort und vor allem während der Überwinterung im warmen Wohnzimmer
  • Bei zu warmem und dunklem Standort bilden sich zu lange und weiche Triebe, die kraftlos sind und nur wenig Blätter ausbilden.