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Akelei (Aquilegia vulgaris)
Pflanzen im Garten - Stauden

Akelei (Aquilegia vulgaris)

Die Akelei gehört zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Blütenformen. Die gemeine Akelei findet man auf Wiesen, lichten Laubwäldern aber auch in unseren Gärten. Akelei wird vorzugsweise in Steingärten oder Alpingärten gepflanzt, fühlt sich aber in Staudenbeeten in den Schatten anderer Stauden wohl. Sie lieben nährstoffarme, durchlässige Böden, im lichten Schatten aber auch in voller Sonne. Staunässe wird allgemein nicht vertragen.

Akelei gehört zu den Giftpflanzen, wurde in den alten Zeiten jedoch als Medizin gegen Nieren- und Leberkrankheiten verwendet. Die Pflanze war schon im 17. Jahrhundert für ihre Heilkraft bekannt. Der ...
Akelei (ihren Samen) wurde sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Die Blüten enthalten das Gift Blausäure.

Die Blütenfarben und –formen der Akelei reicht von weiß, gelb über rosa, blau, zweifarbig bis hin zu einer faszinierenden fast schwarzen Blütenfarbe (Akelei „William Guinness“). Die Blütezeit ist von Mai bis Juni.

Die Vermehrung kann durch Aussaat März bis Juni erfolgen. Nur flach aussäen und etwas schattieren. Farbecht fallen nur gekaufte, gezüchtete Samen aus. Selbstgesammelte Samen können ein buntes Durcheinander ergeben. Wer Selbstaussaat verhindern möchte, schneidet die verblühten Stiele ab. So wird auch eine zweite Blüte im Herbst gefördert.

Die Akelei fühlt sich wohl in Gesellschaft mit Tränendem Herz, Astilben, Farne, Taglilien, Phlox und anderen Stauden, die im Halbschatten oder in der Sonne gedeihen.


Die Akelei ist zwar eine äußerst anspruchslose Pflanze, doch dem Befall durch die Akelei-Gallmücke kann man nicht immer entgehen. Dieser Schädling befällt die Knospen der Akelei. Befallene Knospen unbedingt vernichten. Nicht auf den Kompost werfen.

Ein weiterer Schädling, sind die Wollläuse.
Schadbild: Die Triebe werden mit einem watteähnlichen Material umhüllt, und an der Pflanze sieht man glänzende, klebrige Stellen. Die Läuse darunter saugen an den Blättern und Trieben und scheiden, genau so wie Blattläuse, schädliche Stoffe aus. Gegen die Wollläuse hilft oftmals eine kräftige Dusche mit dem Gartenschlauch und, wie bei Blattläusen, eine Mischung aus Wasser, Schmierseife und einem Spritzer Spiritus. Akeleien in der Nähe von Rosen, und Phlox werden leider auch vom Mehltau befallen. In diesem Fall hilft eine 1:1 Mischung aus Wasser und frischer Vollmilch (3,6% Fett, keine H-Milch). Diese Mischung ist auch sehr hilfreich bei von Mehltau befallenen Rosen, Monarda und Phlox. Pflanzen mit dieser Mischung tropfnass besprühen, bei Bedarf die Behandlung in Intervallen von 2-4 Tagen 3-5 mal wiederholen.

Einige beliebte Arten von Akelei sind:
Akelei akitensis:  Zwergakelei. Die Sorte „Ministar“ blüht Mai bis Juni, wird nur ca. 15cm hoch, hat dunkelblau Blüten und weiße Kelchspitzen. Idealer Standort: Steingärten in Sonne und Halbschatten. Eignet sich gut auch als Schnittblume für kleine Sträuße. (ähnlich wie Duftveilchen)
Akelei buergeriana: Zwergakelei. Die Sorte „Calimero“ blüht Mai bis Juni und wird ca. 20cm hoch. Die Blüte außen auberginenfarbig, die inneren Glocken haben eine zartgelbe Farbe. Idealer Standort wie „Ministar“.


Akelei superba:  Bildet sehr große Blüten, blüht vom Mai bis Juni. Erreicht eine Höhe von etwa 40-45cm. Wird mit großer Vorliebe in Steingärten gepflanzt, wo sie sich auch sehr wohl fühlt. Wird gerne als Schnittblume verwendet, für Wildblumensträuße oder zu anderen Frühsommerblühern zusammen. (Freesia, Anemonen usw.)
 


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