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Flammenblume – Phlox (Phlox paniculata)
Pflanzen im Garten - Stauden

Flammenblume – Phlox (Phlox paniculata)

Phlox ist mitunter die beliebteste Staude in den deutschen Gärten. Die Sortenvielfalt lässt jedes Beet in einem farbenfrohen Meer aus Blüten erscheinen. Phlox gehört zu den starkzehrenden Stauden. Am besten gedeiht sie in nährstoffreichen, durchlässigen, tiefgründigen Lehmböden. Idealer Standort ist Sonne bis Halbschatten, ohne pralle Mittagssonne. Eine regelmäßige Düngung wird zwingend benötigt. Hierfür eignet sich Brennnesseljauche,  Knochen- oder Hornmehl, oder mit reifem Kompost. Immer ausreichend wässern. Phlox ist leider sehr anfällig für den Mehltau, Mineraldünger mit einem hohen Stickstoffanteil erhöhen diese Anfälligkeit zusätzlich.

Die Blüte beginnt im Juni und hält gut bis zum Oktober durch, ...
natürlich kann die Blütezeit auch Sortenabhängig sein. Phlox gibt es mittlerweile in sehr viele verschiedenen Farben, auch zweifarbig. Einige neue Züchtungen sollen weniger Krankheitsanfällig sein. Zu diesen Sorten gehören „Orange“, oder die „Pastorale“, mit ihren wunderschönen lachsfarbenen Blüten. Auch die Sorte „Pax“ mit ihren reinweißen Blüten ist weniger anfällig. Den Duft der Flammenblumen nimmt man gegen Abend am stärksten wahr, jedoch nur, wenn es richtig heiß ist. Ihr Duft ist sehr angenehm. Ideale Pflanzen in der Nachbarschaft zur Phlox sind Feinstrahlastern, Glockenblumen, Gemswurz, aber auch Rittersporn, Taglilien, Sonnenauge und Sommermargeriten. Phlox ist absolut winterhart, braucht überhaupt keinen Schutz.

Die Vermehrung erfolgt am besten durch Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr, oder nach der Blüte im Herbst. Auch die Vermehrung von Wurzelschnittlingen hat sich sehr gut und erfolgreich bewährt. Selbstaussaat ist auch möglich, wenn Verblühtes nicht abgeschnitten wird. Pflanzen, die aus den Samen keimen, sind in der Regel aber nicht sortenecht. Phlox neigt dazu, sich nach einigen Jahren aus dem Boden zu heben. Mit Kompost-Erde-Gemisch abdecken. Man kann die Stöcke auch aus der Erde nehmen, teilen und neu pflanzen, jedoch nicht zu tief setzen, sonst bleibt die Blüte womöglich aus. Regelmäßiges Entfernen vom Verblühten fördert die Bildung weiterer Blüten. Wenn man im Frühsommer die Hälfte der Triebe um einen Drittel kürzt, verlängert sich die Blütezeit.  

von Hajnalka Prohaska
 


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