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Die Hebe stellt eine immer beliebter werdende Gartenpflanze dar, die sich aber ebenfalls als Topfpflanze oder für den Wintergarten eignet. Sie tritt in mehr als 100 verschiedenen Arten auf und kann dadurch sehr vielseitig eingesetzt werden.
Im Grunde kann man die Hebe in zwei große Gruppen unterteilen, die immergrünen und winterharten Heben und die blühenden Heben, die meist unter dem Namen Veronica bekannt sind. Zu den ersteren gehören vor allem die Sorten „Green Globe“, „James Sterling“ oder „Autumn Glory“. Die blühenden Hebepflanzen dagegen, die mit buntem Laub ausgestattet sind, unterteilen sich nochmals.
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Unter dem Namen „Addenda“ sind hier spezielle Pflanzen erhältlich, die für den Balkon bzw. die Terrasse geeignet sind. Diese können wiederum in verschiedene Arten eingeteilt werden, von kleinblättrig und blühend bis mittelgroß- und großblättrig blühend. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und Oktober, so dass sich die Pflanzen besonders schön auf dem Balkon machen, wenn die Frühjahrsblumen durch sind. Die Veronica-Typen der Hebe dagegen blühen meist um Allerheiligen, weshalb sie auch unter dem Namen Allerheiligen-Sortiment bekannt sind.
Die meisten dieser Pflanzen erreichen eine Höhe um die 15 bis 40 cm. Sie können sowohl im Freiland als auch unter Glas kultiviert werden. Um die volle Pracht dieser Pflanze genießen zu können, sollte man diese in größeren Töpfen einpflanzen. So kommen sie einfach besser zur Geltung. Besonders die Zwergarten der Hebe lassen sich sowohl in Töpfen oder Fässern einpflanzen als auch auf Beeten gesetzt werden. Ebenfalls ist es möglich die Heben als Teichbepflanzung zu nutzen. Insbesondere für küstennahe Gärten ist die Hebe geeignet, da sie auch salzhaltige Luft sehr gut verträgt.
Wer Hebe selbst vermehren will, sollte das nach Möglichkeit nicht mit der Stecklingsvermehrung tun. Speziell die Veronica-Arten sind hierbei besonders anfällig für Schimmelpilze. Um diesem vorzubeugen, empfiehlt es sich, sortenreine, junge Pflanzen als Grundlage zu verwenden. Zwar kosten diese in der Anschaffung etwas mehr, führen aber auch zu einem deutlich schöneren Endergebnis.
Der sinnvollste Platz für die meisten Hebearten ist etwas kühl, allerdings mit viel Licht. Allerdings sollte die direkte Sonneneinstrahlung nach Möglichkeit vermieden werden. Die Zwergsorten sind fast gänzlich winterhart. Sie müssen nur bei extremen Frösten geschützt werden. Am besten schützt man den Ballen im Winter mit Reisig. So kann eine Hebe im Garten durchaus mehrere Jahre den Besitzer erfreuen. Wichtige Voraussetzung für die richtige Pflege von Heben ist ein gewisses Grundwissen. So darf zwar der Ballen der Heben niemals gänzlich austrocknen, allerdings darf es genauso wenig zu Staunässe kommen. Denn diese kann der Hebe erheblichen Schaden zufügen.
Während die meisten Hebe-Arten mit wenig Dünger auskommen, sogar empfindlich auf eine Überdüngung reagieren, benötigen die Veronica-Arten möglichst alle ein bis zwei Wochen entsprechenden Dünger. Dieser sollte allerdings nicht zu stickstoffhaltig sein.
Häufige Krankheiten, speziell bei den Veronica-Arten sind Grauschimmel, Schildläuse und Septoria. Deshalb sollte man verblühte Pflanzenteile immer sofort entfernen. Weiterhin darf man die Pflanzen keiner Staunässe aussetzen, wobei man aber darauf achten muss, dass der Ballen nicht austrocknet. Wenn die Blätter Flecken aufweisen, faulen oder eintrocknen, liegt meist die Septoria-Krankheit vor, die durch solche Staunässe verursacht werden kann. Als allerletztes Mittel, um die Pflanze doch noch zu retten, gelten hier Kupferspritzungen. Allerdings sind diese im heimischen Garten verboten und können nicht angewandt werden. Die Schlidläuse erkennt man an wachsartigen, dunklen Schilden an der Blattunterseite. Unter Umständen können die Blätter hierbei sogar abfallen. Der Grauschimmel dagegen zeichnet sich durch einen grauen Pilzbefall auf den Blättern aus, der ähnlich einem pilzigen Rasen anmutet. Meist stirbt das Gewebe hierbei ab.
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