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Lampionblume (Physalis alkekengi)

Die Lampionblume gehört zu den Nachtschattengewächsen. Lampionblumen sind beliebte Stauden, da sie im Herbst und Winter den Garten mit ihren leuchtend orangefarbenen Lampions schmücken.

Gerne wird sie in verwilderten Ecken des Gartens gepflanzt, da sie sehr stark ...



wuchert. Damit sie aber nicht über alle Stränge schießt, sollte man Wurzelsperren in den Boden einlassen. In kleinen Gärten kann man sie auch - um nicht gänzlich auf sie verzichten zu müssen - auch in Maurerkübel pflanzen und den Kübel bis zum oberen Rand in die Erde eingraben. So bleibt die Lampionblume an einer Stelle. Anders, als die als Andenbeere bezeichnete Physalis-Art, ist die Lampionblume (Früchte, wie andere Pflanzenteile) giftig. Wer kleine Kinder hat, sollte für den Anfang vielleicht auf die Pflanze verzichten. Im zeitigen Frühjahr, oder wenn die Stängel unansehnlich geworden sind, kann man die Pflanzen bodennah abschneiden. Im Frühjahr treiben sie fröhlich wieder aus. Am Boden und Standort stellt die Pflanze kaum Ansprüche. In etwas kalkhaltigem Boden wächst und gedeiht sie allerdings besser, als in anderen Böden.

Sie wächst einfach überall, wo sie Platz zum wachsen hat. Die Blüten sind weiß, relativ klein und unscheinbar und erscheinen an der Pflanze von Mai bis Juli. Die Fruchtreife beginnt ...



im August/September. Das ist auch die Zeit, wo sich die Lampions in ein kräftiges Orange umfärben.  Die Lampions eignen sich sehr gut für Trockensträuße im Herbst oder für die Vase, allerdings ohne Wasser. Einzelne, trockene Lampions werden gerne häufig bei Kränzen verwendet oder dienen als Dekoration am herbstlichen Tisch. Will man die Lampionblumen aus dem Garten verbannen, weil sie alles überwuchert hat, so muss man darauf achten, dass man alle Wurzel- und Pflanzenreste entfernt und ausgräbt. Aus der kleinsten Wurzel treibt die Pflanze erneut willig wieder aus.

von Hajnalka Prohaska



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