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Harfenstrauch (Plectranthus caninus) Verpiss-dich-Pflanze
Pflanzen im Garten - Stauden

Harfenstrauch (Plectranthus caninus) Verpiss-dich-Pflanze


Der Harfenstrauch stammt ursprünglich aus Süd-Ost-Asien und gehört in die Familie der Lippenblütler. Seine Wirkung auf Hunde, Katzen und Kaninchen ist allgemein bekannt, und wurde schon mehrfach bestätigt. Die Duftstoffe, wie Menthol stören die empfindlichen Nasen der Tiere und vertreiben diese aus dem Garten. Der Geruch wird jedoch von Menschen nicht wahrgenommen.

Die Pflanze ist leider nicht winterhart, daher empfiehlt es sich, diese in Kübeln zu pflanzen, oder falls diese ins Freie gepflanzt werden, im Herbst die Pflanzen auszugraben und frostfrei zu überwintern. Die Überwinterung sollte hell und nicht unter 10°C erfolgen. Während dieser ...
Zeit die Pflanzen nur soviel gießen, dass sie nicht ganz austrocknen. Zur Pflege ist nicht viel zu sagen, sie ist äußerst pflegeleicht. Staunässe wird nicht vertragen, daher eher nur mäßig gießen. Die Vermehrung kann über Stecklinge erfolgen und gestaltet sich völlig unproblematisch. Die Stecklinge wurzeln schon nach kurzer Zeit in einem Wasserglas. Ideale Zeit, um Stecklinge zu schneiden ist der Herbst. Diese Art der Vermehrung ist vor allem für Gartenbesitzer ideal, die keinen geeigneten Platz für die Überwinterung haben. Die Stecklinge können über den Winter auch im feuchten Sand gesteckt werden. Sie bewurzeln bis zum Frühjahr und müssen nur noch getopft oder ausgepflanzt werden.

Standort: Sonnig, oder halbschattig im nährstoffreichen, durchlässigen Boden. Vorzugsweise in Beeten, wo keine Katzen und Hunde erwünscht sind. Man kann diese Pflanze in mehreren Kübeln oder Töpfe im Garten verteilen. Die kleinen, ca. 3-4cm langen, blauen Blüten erscheinen an der Pflanze im Mai bis Juni. Die Pflanze sollte vorzugsweise April/Mai gepflanzt werden. Bei der Pflanzung vor den Eisheiligen, in kalten Nächten (unter 10°C) die Pflanzen mit Vlies vor Kälte schützen. Regelmäßiges Düngen wird empfohlen. Dünger in regelmäßigen Abständen um die Pflanzen verteilen und leicht in den Boden einarbeiten. Als Alternative kann man auch Flüssigdünger verwenden, vor allem bei der Kultur in Töpfen und Kübeln.

von Hajnalka Prohaska
 

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