Sauerklee, Waldsauerklee, Oxalis - Pflege

Sauerklee kann sich auch als Unkraut im Rasen verbreitenDer Sauerklee ist auf der ganzen Welt verbreitet und verfügt über sehr viele Arten. In Mitteleuropa gibt es mindestens drei Gattungen die jedoch als Unkraut angesehen werden. Der Sauerklee wächst krautig und erlangt eine Höhe von 5 bis 15 cm. Die Blätter gleichen einem Kleeblatt obwohl diese nicht zueinander gehören. Die Blätter des Sauerklees sind nämlich leicht fleischig, sodass die Pflanze überdies sehr pflegeleicht ist was den Wasserbedarf angeht. Zudem ist die Färbung der Blätter grün und

sie sind immer in einer dreiblättrigen Anordnung zu finden.

Wenn Sie die Blätter des Sauerklees essen, schmecken diese leicht säuerlich. Die Blütenfarbe ist je nach Gattung unterschiedlich und reicht von einem zarten Weiß bis hin zu einem kräftigen Lila. Der Waldsauerklee bevorzugt Waldböden, um ausgeprägt wachsen zu können.

Aussaat und Vermehrung

Wenn Sie den Sauerklee in keiner Weise als Unkraut ansehen, können Sie diesen im Garten aussäen, Die Brutknöllchen gibt es im Gartenfachmarkt oder in einem gut sortierten Baumarkt zu kaufen. Die Aussaat erfolgt großzügig über den Gartenboden verteilt. Sie können den Sauerklee auch im Topf ansäen. Hierfür geben Sie einige Brutknöllchen in den Topf und bedecken die leicht mit etwas Erde. Bis der Sauerklee zu sehen ist, sollten Sie diesen gut wässern. Wenn Sie den Waldsauerklee bereits im Garten vorfinden und von dessen Schönheit begeistert sind, können die diesen auch per Teilung vermehren. Nehmen Sie die Pflanze aus der Erde und Teilen die Oxalis Pflanze von der Wurzel ab. Nach der Teilung wird der Klee wieder im Boden eingesetzt und gut gewässert. Die Bewässerung sorgt dafür, dass sich der Boden gut mit der Pflanzenwurzel verbindet und der Sauerklee gut anwachsen kann. Im Gartenfachhandel gibt es zudem schon vorgezogene Pflanzen, die meist unter dem Namen Glücksklee verkauft werden.

Pflanzen

Sobald Sie die Pflanzen gezogen haben, können diese ganze einfach in den Boden des Gartens gepflanzt werden. Zum Pflanzen eignet sich das Frühjahr am besten. Der April ist von der Wettereigenschaft optimal geeignet, um den Sauerklee zu pflanzen.

Umtopfen

Wenn Sie den Waldsauerklee Ende April in einem Topf eingepflanzt haben, benötigt dieser eine gut feucht gehaltene Erde. Bis zum Herbst sollten sich die Pflanzen an der Oberfläche sehen lassen und werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gegossen, da die Pflanzen sich einziehen. Sobald die Pflanze sichtbar wird und eine Höhe von 3 cm aufweist, können Sie den Waldsauerklee in den Boden setzen. Für einen Verbleib im Topf ist ein Umtopfen nicht nötig.

Pflege

Der Glücksklee wie der Sauerklee auch genannt wird benötigt eine leichte Pflege:
  • Der Boden sollte kalkarm und durchlässig sein.
  • Der Platz für den Waldsauerklee sollte außerdem sonnig gewählt werden.
  • Halbschattigen Lagen eigenen sich ebenfalls.
Besonders gut macht sich der Sauerklee in Steingärten, wo er von April bis Juni mit seinen weißen Blüten die Landschaft verzaubert. Beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nahezu kalkfrei ist. Denn mit Kalk kann der Sauerklee nicht umgehen. Verwenden Sie am besten Gießwasser aus der Regentonne.
  • Der Sauerklee darf
    im Winter im Freien verbleiben, benötigt jedoch eine gute Abdeckung durch Laub oder Pellets.
  • Kompost oder

    auch Folien sind ebenfalls geeignet, wobei Folien noch mehr Schutz vor Regen und Schnee geben.
Im Steingarten fühlt sich Sauerklee (Oxalis) wohlStandort

Der Sauerklee liebt es sonnig. Denn erst wenn die Sonne auf die Pflanze scheint, öffnet sich die Blüte. Gleiches gilt, wenn die Sonne am Abend versinkt - dann schließt sich die Blüte und legt sich zum Schlafen hin. Es ist faszinierend dieses Spektakel zu beobachten, was nur wenige Pflanzen mit sich bringen.

Gießen

Zum Gießen eignen sich Regenwasser am besten. Dieses enthält wenig Kalk. Kalk tut der Pflanze nicht gut und sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Im Winter benötigt die Pflanze keine Wässerung. Nur im Sommer sollte die Erde stets gut feucht gehalten werden.

Düngen

Der Waldsauerklee muss nicht gedüngt werden. Es ist vollkommen ausreichend wenn der Kompost, der zum Überwintern auf die Pflanze gelegt wurde, an die Erde Nährstoffe abgibt. Sollten Sie den Sauerklee mit einer Folie abdecken, können Sie dem Sauerklee im Frühjahr etwas Biodünger oder Brennnesseljauche hinzuführen. Absolut notwendig ist das Düngen jedoch nicht.

Schneiden

Der Waldsauerklee muss nicht geschnitten werden, da er nur eine Höhe von maximal 15 cm erreicht. Sie sollten jedoch nach dem Winter die welken Blätter und Stängel entfernen, damit die Pflanze wieder neu treiben kann.

Überwintern

Damit der Sauerklee optimal überwintern kann, sollte er mit Laub oder Pflanzenresten abgedeckt werden. Kompost ist ebenso gut geeignet. Eine optimale Vorgehensweise ist das Abdecken mit einer Folie. Die Folie schützt den Sauerklee vor Regen und Schnee.

Krankheiten und Schädlinge

Da der Sauerklee einen bitteren Geschmack in sich trägt, wird er nur selten von Schädlingen befallen. Der saure Geschmack ist für viele Schädlinge eher abschreckend, was die Pflanze zu einer sehr guten Gartenpflanze macht.

Wissenswertes zu Sauerklee in Kürze

Für viele Menschen zählt der Waldsauerklee zu einer unkrautig wachsenden Pflanze. Wer den Sauerklee jedoch zu seiner Blütezeit erblickt, wird von der Schönheit fasziniert sein.
  • Der Sauerklee ist sehr pflegeleicht und benötigt nur wenig Beachtung.
  • In Steingärten oder an Trockenmauern macht sich der Sauerklee hervorragend.
  • Im Sommer benötigt der Klee hin und wieder etwas Wasser.
  • Praktisch ist auch, dass der Waldsauerklee im Winter im Freien verweilen darf.
  • Für Gartenanfänger ist das Pflanzen des Sauerklees mit einem schnell einhergehenden Erfolg verbunden.
  • Eine Besonderheit des Sauerklees besteht darin, dass ich die Blätter bei Dunkelheit schließen.
  • Es sieht dann aus, als würde die Pflanze schlafen.
  • Sauerklee blüht von April bis Juni, danach zieht die Pflanze ein.
Viele bekommen spätestens jetzt die Panik, denn sie denken, die Pflanzen wären aus unerklärlichem Grund eingegangen. - Kein Grund zur Sorge! Unter idealen Bedingungen treiben die Pflanzen aus ihren Knollen wieder aus. Beim Gießen nur kalkfreies Wasser verwenden, am besten aus der Regentonne. Sauerklee fühlt sich in der Gesellschaft von Funkien, Segge, oder Günsel sehr wohl. Im Winter sollte man Sauerklee mit Laub oder geschredderten Pflanzenteilen dick abdecken. Auch Kompost und Folie können verwendet werden, vor allem schützt eine Folienabdeckung die Pflanzen bei viel Regen und Schnee.

Von Oxalis gibt es mittlerweile viele gezüchtete Sorten, die im Handel erhältlich sind. Diese werden meist als Glücksklee verkauft. Einige Sorten sind auch eher als Zimmerpflanzen gedacht, um dies zu klären, sollte man sich über die einzelnen Sorten im Blumenladen informieren. Es gibt auch Sorten, die besser für den Schatten geeignet sind. Zum Verzehr eignet sich nur Sauerklee, und auch nur in geringen Mengen, auf Grund des hohen Oxalsäuregehalts. Nierenkranke Menschen sollten auf den Verzehr von Sauerklee am besten gänzlich verzichten. Die Blätter von Oxalis kann man in kleinen Mengen unter Salate mischen, oder fein gehackt mit Quark oder Joghurt mischen und als Brotaufstrich, bzw. als Dip genießen.