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Sauerklee / Waldsauerklee (Oxalis) |
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Pflanzen im Garten -
Stauden
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Sauerklee (Oxalis)Sauerklee benötigt einen kalkarmen, warmen, lockeren und humosen Boden, in sonniger, oder halbschattiger Lage. Ideal für Steingärten, aber auch für Töpfe und kleinere Kübel. Die Blüten des Sauerklees öffnen sich nur bei Sonne.
Weitere Besonderheit, die Blätter schließen sich bei Dunkelheit, es sieht dann aus, als würde die Pflanze schlafen. Sauerklee blüht von April bis Juni, danach zieht die Pflanze ein. Viele bekommen spätestens jetzt die Panik, denn sie denken, die Pflanzen wären aus unerklärlichem Grund eingegangen. Kein Grund zur Sorge, unter idealen Bedingungen treiben die Pflanzen aus ihren Knollen wieder aus. Beim Gießen nur kalkfreies Wasser verwenden,
am besten aus der Regentonne. Sauerklee fühlt sich in der Gesellschaft von Funkien, Segge, oder Günsel sehr wohl. Im Winter sollte man Sauerklee mit Laub oder geschredderten Pflanzenteilen dick abdecken. Auch Kompost und Folie können verwendet werden, vor allem schützt eine Folienabdeckung die Pflanzen bei viel Regen und Schnee.
Von Oxalis gibt es mittlerweile viele gezüchtete Sorten, die im Handel erhältlich sind. Diese werden meist als Glücksklee verkauft. Einige Sorten sind auch eher als Zimmerpflanzen gedacht, um dies zu klären, sollte man sich über die einzelnen Sorten im Blumenladen informieren. Es gibt auch Sorten, die besser für den Schatten geeignet sind. Zum Verzehr eignet sich nur Sauerklee, und auch nur in geringen Mengen, auf Grund des hohen Oxalsäuregehalts. Nierenkranke Menschen sollten auf den Verzehr von Sauerklee am besten gänzlich verzichten. Die Blätter von Oxalis kann man in kleinen Mengen unter Salate mischen, oder fein gehackt mit Quark oder Joghurt mischen und als Brotaufstrich, bzw. als Dip genießen.
von Hajnalka Prohaska
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