Riesenchinaschilf - Pflege

Chinaschilf BlätterRiesenchinaschilf eignet sich gut als Solitärpflanze oder als Sichtschutz, am Zaun entlang. Wenn man es lässt, wird es ziemlich hoch und dicht. Das Chinaschilf mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort und tiefgründigen, frischen Boden. Der Wasserabfluss muss gewährleistet sein, stehende Nässe wird nicht gut vertragen. Man pflanzt eine Pflanze pro Quadratmeter.

Pflegeanforderungen des Riesenchinaschilfs

Riesenchinaschilf bleibt den Winter über stehen und wird erst
im

Frühjahr zurück geschnitten. Düngen sollte man das Gras nicht oder nur wenig. Es wächst auch ohne Dünger hoch und üppig. Bei zu viel Düngung kann es dazu kommen, dass die Standfestigkeit leidet und die Gräser auseinander fallen. Gegossen werden muss nur bei lang anhaltender Trockenheit. Das Gras benötigt einige Jahre, bis es blüht. Ab diesem Zeitpunkt fängt es auch an, sich auszubreiten.

Das Riesenchinagras ist absolut winterhart und unempfindlich.

Vermehrt werden kann es durch Teilung oder Aussaat. Die Aussaat erfolgt ab Februar im Haus und ab Mai im Freien. Die Samen sollten feucht gehalten und abgedeckt werden.  Die Keimung dauert ungefähr drei Wochen, bei einer Bodentemperatur von 20 Grad. Wenn so ein Pflänzchen sechs Blätter hat, kann es ausgepflanzt werden. Teilen ist schwierig, weil die Wurzeln ein ziemliches Geflecht bilden. Es erfordert Zeit und Kraft, solch einen Wurzelstock zu teilen. Ebenso artet es richtig in Arbeit aus, sollte man sich von seinem Riesenchinaschilf trennen wollen. Das Gras samt Wurzeln muss ausgegraben werden, was ungeheuer schwer ist. Wenn man nicht will, dass sich das Gras so sehr ausbreitet, pflanzt man es in ein großes Gefäß, damit sich die Wurzeln nicht ausbreiten können. Das Gefäß kann eingegraben werden oder man benutzt es als dekorativen Blickfang.