Winterharte und winterfeste Gräser & Ziergräser für den Garten
Ein Winter ohne Gräser ist wie ein Sommer ohne Rosen! Elegant winken sie uns mit ihren schwankenden Blütenähren im Wind zu.
Pampasgras (Cortaderia), Chinaschilf (Miscanthus) oder Lampenputzergras (Pennisetum) tragen über ... handlange Ähren, die den Vergleich mit bunten Blüten nicht zu scheuen brauchen.
Silberährengras (Achatherum), Flaschenbürsten- oder Moskitogras (Hystrix, Bouteloua) ziehen mit Samenständen, die ihren Namen entsprechend geformt sind, die Blicke auf sich. Sie bleiben als Schmuck oft den ganzen Winter erhalten. Auch die Halme selbst sind eine zarte Versuchung, wenn sie sich im Raureif in vergängliche Skulpturen verwandeln. Der Schlangenbart (Ophiopogon) zählt zwar zu den Maiglöckchen und nicht zu den Gräsern, doch sein Wuchs ist diesen täuschend ähnlich.
Das orientalische Federborstengras (Penisetum orientale) blüht von Juni bis Oktober. Haben Sie wie bei allen Gräsern Geduld: Es dauert etwa drei Jahre, bis sie eingewachsen sind. Das Chinaschilf (Miscanthus) erreicht im Garten gut Manneshöhe. Im Topf bleiben die imposanten ...
Gräser, die in vielen Sorten überzeugen, deutlich kleiner. Auch im Winter sind die trockenen Halme attraktiv. Die weiß- grün gestreifte Japan- Segge `Variegata` (Carex morrowii) sorgt unter Bäumen und im Schatten von Mauern für Aufheller. Erst im Januar welken ihre Halme, die im Raureif wie Perlenketten glitzern.
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Gräser richtig pflegen
Mit leichtem Schutz kommen Gräser prima über den Winter
Nässeschutz, die hier vorgestellten Gräser vertragen Minusgrade sehr gut. Was ihnen aber schadet, ist dauernd nasse Erde. Töpfe sollten deshalb auf Füße oder Ziegelsteine gestellt werden, damit sie auch von rasch trocknen. Der Bodenabstand isoliert zugleich. Vermeiden Sie für Gräser Standorte unter tropfenden Dächern.
Kälteschutz
Die trockenen Halme bleiben während des Winters stehen, denn sie bieten den eigenen Wurzeln natürlichen Schutz. Ihre Ähren sind bei vielen Vögeln als Winterfutter beliebt. Binden Sie die Horste deshalb zu Schöpfen zusammen. Erst im Frühjahr vor dem neuen Austrieb entfernt man das Stroh. Bei größeren Gräsern den Schopf zusammenbinden und trockenes Laub um den empfindlichen Horst legen (mit Reisig abdecken). Kleinere Gräser benötigen ebenfalls ein Blattpolster. Binden ist hier jedoch kein Muss.
Tipp: Mit bunten Schleifen im Haar werden Gräser (wie zum Beispiel Chinaschilf) zu einem witzigen und äußerst kreativen Blickfang. Das sieht nicht nur toll aus, schützt die empfindliche Mitte der Gräser, also der Herz, vor Gevatter Frost.
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