Ackerschachtelhalm - Unkraut - Bekämpfung

Ackerschachtelhalm bekämpfen

Der Ackerschachtelhalm, der auch unter den Namen Katzenwedel oder Scheuerkraut bekannt ist, ist ein Unkraut, das sich mehrjährig im Garten aufhält. Der Ackerschachtelhalm wird zwischen 10 bis 50 cm hoch. Was ihn als Unkraut so unangenehm macht ist die Tatsache, dass er seine Wurzeln sehr weit verzweigt, es also umso schwerer ist, den Ackerschachtelhalm zu entfernen. Auch die Vermehrung, die über Sporen läuft, macht den Ackerschachtelhalm zu einem sehr unangenehmen Bewohner im Garten, wo er sich vor allem auf Wiesen und an Böschungen heimisch fühlt. Der Ackerschachtelhalm gehört zum Wurzelunkraut. Dies bedeutet, dass

man das Unkraut nicht auf den Kompost geben sollte, da die Pflanze auch dort anwurzelt und sich verbreitet.

Zwar hat der Ackerschachtelhalm auch seine Vorzüge, so wird er als Heilpflanze zum Beispiel gegen Gicht geschätzt und soll auch gegen Blattläuse gut einsetzbar sein, doch für die meisten Gartenbesitzer ist diese Pflanze eher ein lästiges Unkraut, das sich ungehindert vermehrt und das man nur schwer beseitigen kann. So ist eine gute Drainage zum Beispiel eine Möglichkeit, das Wachsen des Ackerschachtelhalms zu verhindern. Ackerschachtelhalm wächst
zum Beispiel auf feuchten Wiesen. Wenn man also dafür sorgt, dass keine Staunässe auftritt, kann sich die Pflanze nicht ansiedeln.

Das Problem beim bekämpfen Ackerschachtelhalm sind nicht nur die Sporen, die dafür sorgen, dass sich die Pflanze nahezu ungehindert vermehrt, sondern auch die Tatsache, dass die Wurzeln zum einen sehr tief in die Erde gehen und zum anderen sich auch in die Breite ausdehnen. Eine Methode, die bei anderem Unkraut hilft, ihn aus der Erde ziehen, hilft nicht, denn die Wurzeln sind oft metertief in der Erde. Eine Bekämpfung in Form von Ausrupfen ist nur sinnvoll, wenn die Pflanzen noch sehr klein sind und daher leicht aus der Erde gerissen werden können. Chemische Mittel, wie Unkrautvernichtungsmittel helfen nicht viel, denn die Sporen haben sich meist bereits auf einer großen Fläche verteilt. Darüber hinaus werden auch nützliche Pflanzen und Blumen zerstört - ein Effekt, der nicht erwünscht ist. Die einzige, wirklich wirksame, Möglichkeit, die sich bietet, um den Ackerschachtelhalm zu vernichten ist, dass der Boden, auf dem er vorkommt, regelmäßig mit Kalk behandelt wird. Dadurch wird ihm die Lebensgrundlage entzogen und er hat nicht die Möglichkeit, sich zu entwickeln und man ist dieses Unkraut ein für alle mal los. Der Nachteil ist, dass man den Boden immer wieder regelmäßig kalken muss, um für die Zukunft das Wiederauftreten der Pflanze zu verhindern.

Ein kleiner Tipp für die Verwendung des Ackerschachtelhalms. Dieser lässt sich, zusammen mit Brennesseln sehr gut als so genannte Pflanzenjauche verwendet werden. Diese Unkrautjauche ist eine hervorragende Düngung und dient als Schutzmittel für viele Pflanzen. Auf diese Weise kann man aus dem Ackerschachtelhalm trotz dem Ärgernis im eigenen Garten einen sehr guten Nutzen ziehen.