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Besenheide, Sommerheide, Calluna – Pflanzen und Pflege

Die Sommerheide zur Überwinterung im Freien verweilen. Dennoch sollte der Platz sehr hell aber ohne direkte Sonneneinstrahlung gewählt werden. An frostfreien Tagen kann die Besenheide mit etwas Wasser versehen werden.

Krankheiten und Schädlinge

Es gibt den Heideblattkäfer, der die Triebspitzen der Pflanze frisst. Mit etwas Brennnesseljauche können Sie den Käfer jedoch weitgehend vertreiben.

Wissenswertes zu Besenheide in Kürze

  • Die Calluna gehört zu den Heidekrautgewächsen, die jeden Garten optisch aufwerten kann.
  • Für Heidegärten, Hänge und Dünen ist die Besenheide optimal geeignet.
  • Die Pflanze ist pflegeleicht und darf im Freien überwintern.
  • Oftmals wird sie auch als Besenheide bezeichnet und ist erkennbar an ihrer gedrungenen Wuchsform.
  • Das Heidekraut ist eine wunderschöne Pflanze, die zudem eine Wuchshöhe von 90 cm aufbringt.
  • Es besteht allerdings die Gefahr, dass sie bei niedrigerer Höhe stark verholzt.

Deshalb ist es auch sehr wichtig, die Calluna unmittelbar nach der Blüte zurück zu schneiden. Denn nur so ist ein neuer Austrieb in der bekannten Fülle gewährleistet. Andernfalls verkahlt der Strauch von unten her, denn aus dem alten Holz können keine neuen Triebe mehr heraus wachsen.

  • Die Blütezeit dieser Pflanzen liegt im Spätsommer und reicht bis weit in den Herbst hinein.
  • Einige Arten können auch den ganzen Winter über blühen. Dies ist möglich durch die sich nicht öffnenden Blüten.
  • Am liebsten mag sie einen leicht nährstoffreichen Boden in voller Sonne.
  • Dieser sollte feucht und kalkfrei sein, wobei aber niemals Staunässe entstehen darf.
  • Aber auch sandige Böden werden gerne angenommen.
  • Ebenfalls fühlen sich die Pflanzen in Mooren oder lichten Waldstellen wohl.

Natürlicherweise ist die Calluna in ganz Europa verbreitet, vornehmlich in Mittel- und Nordeuropa. Nachdem die Schotten sie aber auch nach Kanada eingeführt haben, breitet sie sich auch in ganz Nordamerika aus. Bei der Beetgestaltung mit Calluna sollte man möglichst viele gleichartige Pflanzen auf ein Beet setzen, um eine entsprechende ästhetische Wirkung zu erzielen. Allerdings ist dabei darauf zu achten, die Pflanzen möglichst weit voneinander entfernt einzupflanzen, am besten etwa in Abständen von 10 cm. So können sie luftig stehen und der gefürchtete Pilzbefall kann sich nicht bilden.

Autor Garten-Redaktion
Ich schreibe über alles, was mich in meinem Garten interessiert.

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