Wein selber machen - Weinherstellung

Man muss keineswegs im Besitz eines riesigen Weingutes sein, um guten Wein selber machen zu können. Vielmehr genügt es schon, im heimischen Garten kreativ zu sein und darüber hinaus in Sachen Weinherstellung dem eigenen, guten Geschmack zu vertrauen.

Sicherlich kann es in diesem Zusammenhang auch nicht schaden, zugleich auf höhere Mächte zu bauen und die freundliche Unterstützung des heiligen Vinzenz in Anspruch zu nehmen. Dieser ist bekanntlich der Schutzpatron der Weinbauern und wird sicherlich auch demjenigen, der der Weinherstellung in Eigenregie frönen will, seine Hilfe nicht versagen.

Auf die Früchte kommt es an

Um Wein selber machen zu können, können natürlich Früchte unterschiedlichster Art aus dem heimischen Garten verwendet werden. Die vergleichsweise teuren und noch dazu sehr empfindlichen Weinbäume müssen es also nicht unbedingt sein, um bei der Weinherstellung zu glänzen.

Wer also das Jahr über im Garten kreativ war, kann im Herbst durchaus von einem leckeren Fruchtwein profitieren. (W)ein-Garant für geschmackvolle Abende!

Ein wenig Zubehör, etwas Geduld - und die Weinherstellung wird zum köstlichen Erfolg!

Benötigt werden Obst, Zucker, Zitronensäure (wahlweise Milchsäure), Reinzuchthefe, Wasser sowie ein Gärbehälter mit luftdichtem Verschluss. Vom Ansatz bis zur Gärung, bei der Klärung sowie auch beim Abfüllen ist eine ganz besondere Sorgfalt gefragt. Nur so erhält der Wein später auch seinen gewünschten Charakter.

Das aber setzt unter anderem voraus, dass ein optimaler Zucker- und Säuregehalt gegeben ist. Mit einer Oechslewaage kann dies individuell bestimmt werden; ein Aspekt der gerade im Hinblick auf den Geschmack und die Haltbarkeit eine Rolle spielt. Sobald nach der Gärung kein Blubbergeräusch mehr hörbar ist, werden die Früchte abgesiebt und der Klärprozess beginnt.

Selbst nach ausgiebiger Klärung im Rahmen der Weinherstellung kann es sein, dass sich später bei der Flaschenlagerung ein Bodensatz bildet. Dies tut jedoch dem Geschmack des Weines keinen Abbruch.

Tipp: wenn die Flaschen mit Naturkorken verschlossen werden, hat der Wein die Chance, in aller Ruhe zu atmen, was wiederum eine noch bessere Weinqualität gewährleistet. Bei so viel Geschmack lohnt es sich in jedem Fall, im Garten kreativ zu sein.
Wein muss nicht immer aus dem Weingeschäft oder Supermarkt den Weg zu uns finden. Er kann sich auch direkt bei uns daheim entwickeln. Weinhefe verwandelt Weintrauben und anderes Obst in wenigen Tagen in Wein. Das geht ganz leicht, für jedermann.
Wie vieles kann auch Wein selbst hergestellt werden. Zu Großmutters Zeiten gelang dies auch noch ohne Hefe, wobei hierbei der Wein nicht immer schmackhaft gelang. Doch auch heute kann der Wein ohne Hefe selbst angesetzt werden, wobei sich die Frage nach dem Gelingen stellt.
Wein Die Weinherstellung ist eine Wissenschaft für sich. Für den Hausgebrauch und die Herstellung von Wein für den Selbstverbrauch reicht ein wenig Grundlagenwissen aus, dazu muss man kein ausgebildeter Winzer sein.
WeintraubenWeinstöcke gibt es heute in vielen Gärten und die Erträge sind oftmals gar nicht schlecht. Das verlockt schon einige Gartenbesitzer, sich an selbst hergestelltem Wein zu versuchen.
WeintraubenWein selber herzustellen ist gar nicht so schwer. Gerade, wer viel Obst im Garten ernten kann, sollte es einmal versuchen.
HimbeereBeerenweine aus Weinbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren oder anderen Beeren sind recht leicht herzustellen. Wichtig ist, dass die Früchte reif und gesund sind.
Wein in FlaschenZu Hause Wein herzustellen ist gar nicht schwer. Gerade Obstweine sind unkompliziert machbar. Obstwein soll nicht berauschen, es soll ein leichtes Erfrischungsgetränk sein.
Weinhefezellen befinden sich von Natur aus im Boden von Weinbergen und Obstkulturen. Sie werden bspw. durch Insekten, Regenspritzer und Wind auf die Früchte übertragen. Der Stoffwechsel der Hefen ist entscheidend für die Qualität und den Geschmack des Weines, deshalb darf man die Gärung nicht dem Zufall überlassen.