Gartenteich pflegen - Pflege

Der Teich als Gartenteich benötigt natürlich Pflege. Dies vor allem auf Grund der darin befindlichen Teichpflanzen, Fische und der Algenbildung. Was man bei der Pflege beachten muss und welche Tipps besonders empfehlenswert sind, erfahren Sie hier. Die Pflege des Gartenteiches gehört zu den wichtigsten Arbeiten im Garten. Wichtig ist, dass das Wasser frei von Algen, Laub und anderer Verschmutzung ist, um das Leben der im Teich lebenden Tiere nicht zu gefährden, und um das biologische Gleichgewicht zu wahren. Viele Teichpflanzen, und einige Tiere können uns bei der Teichpflege behilflich sein. Diese halten das Wasser im Gartenteich sauber und algenfrei, doch trotz allem muss  auch der Mensch Hand anlegen. Laub und schwimmender Schmutz muss mittels eines Keschers aus dem Wasser gefischt werden. Abgestorbene Pflanzenteile können Fäulnis oder Schimmelbildung verursachen. Grund dafür ist hier die feuchte Umgebung.

Jeder Teichbesitzer kennt das Problem. Im Teich wird das Wasser trüb und grün. Die Algen machen sich breit. Das Wasser in einem Gartenteich reagiert äußerst empfindlich auf äußere Einflüsse, wie Wärme, UV-Strahlung etc. Auch die Stoffe im Wasser tragen viel zu den Veränderungen bei.

Ein Teich ist eine Augenweide in jedem Garten. Für Kinder kann er allerdings auch zu einer tödlichen Falle werden. Ein Gartenteich benötigt deshalb unbedingt eine Sicherung, die zuverlässig verhindert, dass Kinder reinstürzen und ertrinken. Welche Sicherungsmaßnahmen es gibt, steht hier.
Wer einen Teich im Garten hat, dem ist sicher der unterschiedliche Wasserstand darin schon mal aufgefallen. Das ist in den meisten Fällen normal. Bei Regen steigt der Wasserspiegel und bei langanhaltender Sonneneinstrahlung, vor allem in Kombination mit hohen Temperaturen sinkt er. Ursache für einen fallenden Wasserstand kann aber auch ein Defekt sein, z.B. in der Teichfolie.
Bei Gartenteichen spielt die Zusammensetzung der Erden eine sehr wichtige Rolle. Einerseits muss die Erde beispielsweise genügend Nährstoffe für die Pflanzen beinhalten, andererseits fördern Nährstoffe aber auch die Algenblüte. Es ist also nicht so einfach, ein natürliches und stabiles Gleichgewicht im Gartenteich zu schaffen und vor allem auch zu halten. Es gibt für die unterschiedlichen Teichpflanzen auch verschiedene Teicherden, je nach Ansprüchen der Pflanzen und des Teiches. Teicherde selbst herzustellen ist nichts für Laien, da sollte man sich schon etwas auskennen.
Ein Gartenteich ist etwas tolles, allerdings auch ein Risiko für Kinder. Jedes Jahr ertrinken unzählige, vor allem Kleinkinder in Gartenteichen und Pools, in Deutschland und weltweit. Bei Kindern zwischen einem und fünf Jahren ist der Ertrinkungsunfall im privaten Gartenteich wohl die häufigste nichtnatürliche Todesursache. Wasser zieht Kinder einfach magisch an, dabei kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen. Ertrinken ist keine Frage der Wassertiefe. Ein Kind kann in nur wenigen Zentimeter tiefem Wasser ertrinken. Erschwerend kommt dazu, dass die Kleinen keinen Selbstschutzmechanismus haben, sie unternehmen keine Rettungsversuche, rufen nicht um Hilfe und gehen einfach unter.
Grünes Wasser im Gartenteich ist ärgerlich und kann nicht nur die Freude an dem dekorativen Gewässer verderben, sondern auch für dessen Bewohner gefährlich werden. Doch was tun gegen trübes Teichwasser? Wir verraten es hier.
Teichschlamm zu entfernen ist wichtig, um die Wasserqualität zu erhalten und der Entstehung von Fäulnisschlamm vorzubeugen. Aber wie lässt er sich am besten beseitigen und entsorgen? Hier gibt es die passenden Anleitungen.
Die Karbonathärte ist neben der Gesamthärte der wichtigste Wasserwert, ohne den kein Garten- oder Fischteich funktionieren kann. Sie ist für alles Leben im Teich entscheidend und kann sämtliche wasserinternen Prozesse, darunter den pH-Wert, stabilisieren. Regelmäßige Kontrollen verhindern eine Verschlechterung der Wasserqualität.
KupfersulfatKupfersulfat sollte nicht oder nur ganz sparsam zur Wasserpflege und Algenbekämpfung eingesetzt werden und zwar der Umwelt zuliebe. Zwar hilft es wirklich, das Poolwasser sauber zu halten, aber es ist ungesund für die Umwelt und viele Kleinstlebewesen.
teichmoosWer einen Teich im Garten hat, möchte meist nicht, dass das Wasser zu einer undefinierbaren trüben Brühe wird. Nur bei klarem Wasser lassen sich Pflanzen und Lebewesen unter der Oberfläche beobachten. Trübes Wasser lässt sich manchmal aber kaum vermeiden.
teich-natursteinEin Teich ist für viele Gartenbesitzer das I-Tüpfelchen im Garten. So ein Biotop bringt aber manchmal nicht nur Freude mit sich. Wenn der Teich Wasser verliert, kann das schnell jede Menge Arbeit und ziemliche Kosten mit sich bringen.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Wasser fehlen kann.
teich-pflanzenDie richtige Wasserqualität im Gartenteich ist wichtig, ihre Erhaltung aber leider keine leichte Aufgabe. Üblichweise wird mit komplizierten und auch nicht preiswerten Filtersystemen gearbeitet, die viel Zeit und meist auch noch Energie verbrauchen.
Blätter in GartenteichGerät Laub in den Gartenteich, hat man als Gartenbesitzer jede Menge Arbeit. Es muss entfernt werden und zwar schnellstmöglich. Sinken die Blätter erst auf den Teichboden, bekommt man sie nur schlecht wieder heraus. Sie zersetzen sich und es entstehen Faulgase. Außerdem werden zahlreiche Nährstoffe freigesetzt, welche dann wieder zu einer verstärkten Algenbildung im darauffolgenden Frühjahr führen. Laub im Teichwasser lässt sich nicht vollständig verhindern, aber stark einschränken. Lesen Sie, was zu tun ist!
Eisfreier Teich Ab September bereitet sich der Gartenteich auf den Winter vor, so ab November ruht er dann. In den Herbstmonaten gilt es, den Teich zu säubern, Laubeinfall zu verhindern bzw. Laub abzukeschern, Pflanzen zu schneiden, herauszunehmen oder umzusetzen und die Fische auf den Frost vorzubereiten.
GartenteichIm Herbst gibt es rund um den Gartenteich allerhand zu tun. Laubschutznetze helfen, damit kaum Laub ins Wasser fällt. Ansonsten müssen die Blätter regelmäßig abgefischt werden, vor allem, bevor sie auf den Boden sinken. Weiterhin wichtig ist die Wasserpflege und natürlich muss der Gartenteich auf den Winter vorbereitet werden.
Schöner GartenteichEigentlich hat man bei einem Gartenteich das gesamte Jahr etwas zu tun, mal mehr, mal weniger. Im Winter beschränkt sich die Arbeit meist auf Kontrollen. Im Sommer muss der Wasserstand konstant gehalten werden, die Sauerstoffzufuhr muss stimmen, Algen sind zu entfernen und verblühtes muss abgeschnitten werden.
AlgenFadenalgen treten in fast jedem Gartenteich auf. Das Erscheinen und die Ausbreitung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Am besten fängt man schon bei der Teichplanung an, dem Befall vorzubeugen. Die entsprechende Größe und die Lage des Teiches sind da schon mitentscheidend. Trotzdem werden sich Algen, insbesondere Fadenalgen nie ganz vermeiden lassen.
Eisfreier TeichWer einen Gartenteich besitzt, muss im Herbst einige Arbeiten erledigen, damit Pflanzen und Tiere darin gut über den Winter kommen. Es versteht sich, dass nur Gewächse und Geschöpfe die kalte Jahreszeit überleben, die auch Frost vertragen können. Deshalb sollte man sich vor dem Einpflanzen bzw. Aussetzen derer genau erkundigen. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass der Sauerstoffaustausch auch unter einer eventuell entstandenen Eisdecke funktioniert, sonst gibt es kein Leben mehr im Teich.
Eisfreier TeichEine Teichheizung sorgt dafür, dass das Wasser im Teich immer die gewünschte Temperatur hat. Das ist natürlich gerade im Winter gut für alle Lebewesen darin. Manche Edelfische, die gern zur Zierde gehalten werden, benötigen höhere Temperaturen als unsere “gewöhnlichen“ Teichfische. Bei kleineren Teichen, die im Winter gern Durchfrieren, können die Fische also im Teich verbleiben und müssen nicht herausgefangen und frostfrei überwintert werden.