Pflanzenkrankheiten - Krankheiten an Pflanzen

Wen man Besitzer eines Gartens ist, hat man mit vielen Tätigkeiten zu tun, die uns letztlich viel Freude bereiten. Allein schon die Pflege ist eine sehr schöne Beschäftigung und verbindet uns direkt mit der Natur. Leider aber passiert es, das Situationen auftreten, die nicht so erfreulich sind. Ich spreche hier von Krankheiten, die unsere Pflanzen befallen können und wenn sie nicht früh genug bemerkt werden, erhebliche Schäden anrichten.
Bei Obstgewächsen können sie zur Vernichtung der kompletten Ernte führen, auch Bäume sind vor Krankheiten nicht sicher.

Ein Apfelbaum kann Zum Beispiel vom Apfelschorf betroffen sein, eine durch den Witterungsverlauf geprägte Krankheit, die sich durch sachgemäßen Zurückschnitt der Äste verhindern lässt, also als vorbeugender Schutz gegen Krankheiten zu sehen ist, damit die Baumkrone und das gesamte Blattwerk nach einem Regen gut trocknen kann.

Diese Pilzart ist bei den Apfelbäumen sehr verbreitet. Einen ähnlichen Pilzbefall gibt es auch bei Birnbäumen, der zu einem Totalausfall führen kann, weil bei diesem Pilz auch die Zweige betroffen sind. Pilze sind in fast allen Fällen das Resultat schlechter Durchlüftung, also stehende Feuchtigkeit. Standorte mit zu wenig Luftbewegung und zu dichtes Blattwerk sind in den meisten Fällen die Ursache für diese Krankheiten.

Pilze befallen aber auch Bodengewächse und Gemüsepflanzen. So ist zum Beispiel die Kohlhernie eine Pilzart, die Blumenkohl und Kohlrabi befällt. Sie werden durch Gartenwerkzeuge wie Hacke oder Harke unbemerkt von einem zum anderen Beet getragen. Diese Pilzsporen überstehen sogar den Winter und werden bei zunehmender Wärme und Feuchtigkeit wieder aktiv. Ist der Boden einmal befallen sollte hier, für einige Jahre, kein Kohl mehr angepflanzt und der Boden mit entsprechenden Mitteln vom Befall befreit werden.

Die Liste der Befallenen Pflanzen geht noch sehr viel weiter. Hier sollten zwei Beispiele für den gesamten Garten ausreichen, um darzustellen mit welchen Krankheiten unter Umständen zu rechnen ist.

Weinkrankheiten können nicht nur den Ertrag von den Gewächsen reduzieren oder gänzlich ausfallen lassen - sondern ganze Pflanzen absterben lassen und sich im Garten ausbreiten. Sie sollten daher in jedem Fall ernstgenommen und schnell behandelt werden. Wir verraten, worauf es ankommt.

Aprikosen gehören zum beliebtesten Obst der Deutschen. Schwierig wird es, einen Aprikosenbaum so zu pflegen, dass er nicht von einer Krankheit befallen wird. Marillen sind bekannt für ihre Krankheitsanfälligkeit und daher ist es wichtig, die einzelnen Erkrankungen unterscheiden zu können.

Der Buchsbaum gehört mit zu den faszinierendsten Zierpflanzen in unseren Gärten. Dumm nur, wenn Krankheiten ihn unansehnlich machen und womöglich gar zum Absterben der Pflanze führen. Wie man diverse Buchsbaumkrankheiten erkennt und was man jeweils dagegen tun kann, steht hier.

Gurken sind in vielen Gärten und Gewächshäusern zu finden und erfreuen sich einer großen Beliebtheit unter Gartenfreunden. Es gibt jedoch einige Gurkenkrankheiten die einem die Ernte, egal ob in Freiland oder Gewächshaus, stark dezimieren können. Erfahren Sie darum welche typischen Gurkenkrankheiten es gibt, wie man diese erkennt und welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.
Obstbaumkrebs ist das Schreckgespenst im Nutz- und Ziergarten. Die fatale Pilzkrankheit hat nicht nur Obstbäume im Visier, sondern verschont auch andere Laubbäume nicht. Grund genug, sich hier vertraut zu machen mit typischen Symptomen, um die Infektion früh zu erkennen. Eine praxisorientierte Anleitung erklärt, wie Sie die Pilzkrankheit erfolgreich bekämpfen.
Gurken aus eigener Ernte sind eine besondere Delikatesse, aber nur an gesunden Gurkenpflanzen zu finden. Bekommt Ihre Pflanze gelbe Blätter, dann sollten Sie schnell nach der Ursache suchen Ursache und reagieren, sonst warten Sie unter Umständen vergeblich auf saftige Früchte.
Wenn sich zwischen prallen blauen Zwetschgen auch merkwürdig anmutende Früchte mischen, dann hat wahrscheinlich die Narrenkrankheit zugeschlagen. Sie befällt mit Vorliebe Zwetschgenbäume und macht einen Großteil der Ernte ungenießbar. Doch dem tückischen Pilzerreger kann man mit einigen Bekämpfungsmethoden erfolgreich entgegentreten.
Die Scharkakrankheit ist eine Pflanzenerkrankung, die auf das sogenannte Scharka-Virus zurückzuführen ist und die vor allem verschiedene Steinobstbäume befällt - in besonders hohem Maße sind hier Pflaumen- oder Nektarinenbäume betroffen. Zu finden ist die Pflanzenkrankheit außerdem beispielsweise bei verschiedenen Unkräutern.
Der Apfelschorf ist der am meisten verbreitete Pilzschädling bei Obstbäumen. Sobald er auftaucht muss er bekämpft werden. Die Mittel der Wahl sind dabei Schwefellösungen und Fungizide, die großflächig gespritzt werden. Welche es gibt und auf was es ankommt, steht hier.
Die Kräuselkrankheit wird meistens an beobachtet, befällt jedoch auch andere Steinobstkulturen wie zum Beispiel Aprikose oder Nektarine. Der Pilz 'Taphrina deformans' verursacht dabei das Kräuseln des Laubes.
Wenn sich die Blätter der Weinreben plötzlich verfärben oder gar wölben, ist dies meist ein Zeichen für eine Erkrankung der Pflanze. Lesen Sie hier, welche Erkrankungen Sie anhand Veränderungen der Blätter erkennen können!
Trockene Blätter sind nicht immer ein Zeichen von Wassermangel. Dafür kann auch die Verticillium-Welke verantwortlich sein. Sie wütet so lange, bis die Pflanze stirbt. Es existiert leider kein Gegenmittel. Umso wichtiger ist es, seine Pflanzen vor dem Befall zu schützen.
Die Schrotschusskrankheit ist nicht so schlimm, wie sie klingt, weil der Schrotschuss-Pilz erst "schießt", wenn Sie ihn tatenlos lange gewähren lassen. Selbst dann bleibt dieser Pilz harmloser als manch anderer Schadpilz, weil Sie " Wilsonomyces carpophilus" (sein aktueller Name) mit natürlichen Hausmitteln (andere nennen es "Gartenarbeit") immer wieder in den Griff bekommen.
Nicht jeder Pilz ist ein Pilzbefall, nicht jede Pilzkrankheit ist ein graues Haar wert – mit Pilzen kann (und muss) man leben; im Artikel erfahren Sie, wie Sie ausbreitungswütige Pilze in die Schranken weisen.
Im Artikel erfahren Sie, warum Kohlhernie kein Grund ist, auf den Anbau wohlschmeckender Kreuzblütler zu verzichten, wie dem Befall mit Kohlhernie vorgebeugt werden kann und wie der Schleimpilz biologisch bekämpft wird.
Kirschbaum in der BlüteDie Valsakrankheit bei Kirschenbäumen ist eine Pilzkrankheit, welche auch unter der Bezeichnung Krötenhautkrankheit (Cytospora persoonii) bei Kernobstgewächsen bekannt ist. Sie wurde bereits innerhalb von Süßkirschenanlagen speziell nach Schäden durch Frost epidemieartig festgestellt und führte von erheblichen Ernteschäden bis zum kompletten Ausfall etlicher Obstbäume.
BirnenbaumRost ist eine durch einen Pilz hervorgerufen Krankheit, die viel Zierpflanzen, z.B. Rosen , und Nutzpflanzen, z.B. Birnen, befällt. Die verschiedenen Rostarten werden nach ihrem Wirt benannt, also z.B. Rosenrost, Birnengitterrost.
FeuerdornFeuerbrand ist eine Krankheit, die vor allem Kernobstgewächse (zum Beispiel Apfel- und Birnbäume, Cotoneaster, Rot-, Weiß- und Feuerdorn sowie Quitten) befällt. Beeren- und Steinobst sowie Nadel- und Laubgehölze werden nicht von Feuerbrand befallen.
gesunder ObstbaumBakterienbrand wird von den beiden Bakterienarten „Pseudomonas syringae“ und „Pseudomonas morsprunorum“ verursacht. Bakterienbrand tritt in ganz Europa und den USA hauptsächlich an Kernobst auf. Am häufigsten betroffen sind in Deutschland Sauerkirschen, gefolgt von Süßkirschen.
ErdbeerenDer gefürchtete Grauschimmelpilz (Botrytis cinerea), auch Botrytis-Fruchtfäule genannt, tritt besonders in feuchten Sommern an Erdbeeren auf. Er überzieht im späten Befallsstadium die Früchte mit seinem grauen, staubig wirkenden Schimmelrasen, der mit einer Vielzahl von Sporen für Folgeinfektionen sorgt.
Johannisbeere gelbe BlätterSie können es sich denken: Die Blattfallkrankheit bringt die Blätter der Johannisbeere zum Abfallen, die Kräuselkrankheit kräuselt die Blätter; die beiden wurden in der Überschrift per Schrägstrich verbunden, weil hinter Kräuseln und eventuellem Blattfall ein einziger hungriger Schlauchpilz namens "Drepanopeziza ribis" steckt. Eventueller Blattfall deshalb, weil Sie den im Hausgarten gut verhindern können; im Artikel erfahren Sie, wie.
gesunder Apfel"Mehltau" heißt: Etwa 100 Arten Pilze, die Blätter von Apfelbäumen etc. bestäuben und von dieser Welt nicht mehr zu vertreiben sein werden. Hausgärtner braucht das nicht schrecken, gefährlich wird Apfelmehltau vor allem auf Monokulturen im Erwerbsanbau, bekämpfen lässt er sich mit überraschend einfachen Bio-Spritzmitteln.
Tomate Blütenendfäule BraunfäuleWenn Tomaten an der Blütenansatzstelle braun werden und dort austrocknen, dann leiden diese unter der Blütenendfäule. Die Ursache für dieses Schadbild ist allerdings kein Pilz oder ein gefräßiger Schädling, sondern ein Problem bei dem Stoffwechsel der Tomatenfrüchte. Mit den geeigneten Vorbeugemaßnahmen lassen sich jedoch gute Resultate bei der Bekämpfung erreichen.
Wein RebenpockenmilbenRebenpockenmilben sind winzig, harmlos und nicht sehr häufig; den Rest der Wein-Schädlinge brauchen Sie im Hausgarten aber auch nicht wirklich zu fürchten. Der Artikel gibt einen Überblick über die natürliche Bekämpfung, die bei allen typischen Schädlingen an Weinreben mit guten Erfolgsaussichten möglich ist.
Erdbeeren - RotfleckenkrankheitDie Rotfleckenkrankheit macht zwar rote bis braune Flecken auf die Blätter, lässt aber den Rest der Pflanze inklusive der Ernte in Ruhe. Deswegen können Sie sich ganz in Ruhe die Tipps durchlesen, wie Sie Rotfleckenpilze auf Dauer aus Ihrem Garten verbannen, bevor Sie zur Tat schreiten.
Rinde BaumstammWenn die Baumrinde sich vom Stamm löst, ist der Gärtner zu Recht besorgt: Jede noch so kleine Wunde muss zumindest genau betrachtet und manchmal auch näher untersucht werden, da neben Versorgung der Wunde meist auch Maßnahmen zur Infektionsvorbeugung getroffen werden müssen.
Apfelschorf - MalusIm Artikel erfahren Sie, wie Sie Apfelschorf bekämpfen und warum er erst durch modernen Erwerbsobstbau zum "gefürchteten Apfelschorf" wurde. Daraus ergibt sich, dass Sie Schorfpilze im Hausgarten nach wie vor mit natürlichen Mitteln erfolgreich in den Griff bekommen, wenn die Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln nicht gewünscht ist.