Mähkante setzen

Mähkante setzen

Mähkanten sind unter sehr vielen verschiedenen Namen bekannt, denn während die einen sie Rasenkantensteine nennen, heißen sie bei anderen Anbietern Mähkanten oder einfach nur Rasenkanten. Gemeint sind damit aber immer Steine aus Beton, mit denen man ein Beet eingrenzen oder eine optische Trennung von Gehwegen, Terrassen oder Rasenflächen vornehmen kann.

In der Regel besteht Mähkanten aus Beton und sind in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen erhältlich. Welche dabei im Einzelfall in Frage kommen, ist zum einen vom eigenen Geschmack anhängig und zum anderen vom Platzangebot. Die Verlegung ist bei allen Arten von Mähkanten

die gleiche und die ist gar nicht so schwer. So kann auch ein Laie sehr gut selbst Mähkanten verlegen und damit nicht nur optisch seinen Garten verändern, denn so wird auch die Rasenpflege enorm vereinfacht.

Zunächst wird entlang des Weges, an dem die Mähkanten gesetzt werden sollen, eine kleine Furche gezogen, deren Tiefe sich
an der Tiefe der Kantensteine orientiert. Grundsätzlich sollte man Mähkanten immer einen bis zwei Zentimeter höher einsetzen, als der Rasen später wachsen soll.

Man kann die Höhe der Mähkanten aber auch höher halten, wobei man dann unbedingt darauf achten muss, dass die Kantensteine ausreichend breit sind, damit sie immer noch tief genug in das Erdreich eingebracht werden können. Dies ist für die richtige Stabilität und Befestigung von großer Bedeutung.

Nun werden die Steine nacheinander in das Erdreich eingebracht, indem man sie mit einem sog. Verlegehammer in die richtige Position klopft. Nacheinander werden so alle Steine entsprechend des Weges verlegt. Die Seitenwände der Mähkanten werden dann wieder mit Erdreich aufgefüllt, sodass sie eine gute Stabilität erhalten.

Bei der Verlegung sollte man zudem immer darauf achten, dass die Mähkanten eine einheitliche Höhe haben. Dies gelingt, indem man mit einem speziellen Pflasterhammer, einer Richtschnur und einer Wasserwaage arbeitet. Der Phantasie sind bei der Verlegung keine Grenzen gesetzt und so kann man auch geschwungene Beete anlegen, denn es gibt auch Mähkanten, die über abgerundete Köpfe verfügen, sodass auch runde Flächen gestaltet werden können.

Die Art der Verlegung ist bei allen Varianten gleich. Damit die Einbringung ins Erdreich möglichst leicht von der Hand geht, kann man die Furche auch etwas tiefer als benötigt graben und sie dann ein Stück mit speziellem Verlegesand auffüllen. Dann kann man die Begrenzungen etwas einfacher ins Erdreich hineinklopfen.