Sandsteinmauer mauern

Sandsteinmauer mauern

Mauern dienen zweierlei Zwecken: Zum einen grenzen sie gewisse Bereiche ab, zum anderen schützen sie diese auch vor ungewollten Eindringlingen. Doch im eigenen Garten oder auf der Terrasse verschönern Mauern oftmals auch die Optik noch, neben der Abgrenzung. Besonders beliebt im Garten sind Sandsteinmauern.

mauer-naturstein2_flSandsteinmauer selbst errichten

Eine Sandsteinmauer kann auch von einem Amateur selbst gemauert werden. Anleitungen findet man in vielen Fachbüchern, aber auch im Internet. Oftmals kann man sich Hilfe von jemandem holen, der schon einmal eine gebaut hat. Selbstverständlich kann man sie

aber auch mauern lassen.

Zuerst einmal wird der Stein ausgewählt. In eine Sandsteinmauer kann man viele verschiedene Steine einsetzen. Man kann fertige Steine kaufen, damit sie in die Umgebung passen oder es naturbelassen angehen und Steine aus der Umgebung sammeln, wenn man diese Möglichkeit hat. Dann fallen lediglich Kosten für den Mörtel an. Auch der Standort spielt eine Rolle. Dieser muss gut vorbereitet werden, damit die Mauer gerade und haltbar wird. Auch die Wahl des Mörtels ist nicht unbedingt leicht. Es gibt viele Sorten. Grundsätzlich sollte der Mörtel nicht härter
sein als der Stein selbst.

Ein guter Natursteinmörtel ergibt sich aus einem Bindemittel in Form von Kalk und grobem Sand. Man kann allerdings auch einen Teil Splitt dazugeben, das funktioniert ebenso gut. Eine Patentmischung gibt es dabei nicht, weil dies auf den jeweiligen Stein abgestimmt wird.Sehr gut eignet sich auch sogenannter Trassmörtel, denn der Trass macht den Mörtel wasserdichter. Zudem treten weniger Ausblühungen an den Natursteinen auf, als wenn man zum Beispiel reinen Portlandzement benutzt, der im Allgemeinen weniger geeignet ist für eine Sandsteinmauer. Dies liegt an den im Trassmörtel enthaltenen Schadsalzen.Auch Luftkalkmörtel eignet sich gut für die Sandsteinmauer. Gewählt wird Mörtel nach der Aufgabe der Mauer. Es macht einen Unterschied, ob sie eine größere Wasserbelastung durch ein Beet aushalten muss oder nur einen Parkplatz begrenzt.

Bevor das eigentliche Mauern beginnt, müssen klare Rillen für die Sandsteinmauer gegraben werden. Als Fundament kann man durchaus das ausgegrabene Material benutzen. Damit es stabiler und fester wird, sollte man es dann allerdings mit Zement anmischen. Wer dies nicht möchte, kann auch ein Bett aus Kies für die Mauer anlegen, dies funktioniert genau so gut.Nach dem Aufbau des Fundamentes werden die Steine eingelegt. Manche müssen vielleicht noch mal nachgearbeitet werden, damit sie optisch ideal passen. Doch das bleibt dem Bauherrn selbst überlassen.

Bevor der Garten nach der Ummauerung wieder bepflanzt und bearbeitet wird, sollte der Mauer einige Zeit gelassen werden zu trocknen. Je nach Wetterlage sind ein bis drei Tage nötig, damit der Mörtel völlig ausgetrocknet ist.