Cupressocyparis leylandii - Pflege und Schneiden

Cupressocyparis leylandii - Pflege und Schneiden Leyland-Zypressen bilden schöne hohe Hecken zum Sicht- und Windschutz Die Cupressoxaparis leylandii wird kurz auch einfach Leyland-Zypresse genannt und ist eine Hybridpflanze, die aus einer Monterey-Zypresse und einer Nootka-Scheinzypresse herausgezüchtet wurde. Sie wächst vor allem in Großbritannien und wird dort sehr häufig als Hecke gepflanzt und wird auch als Bastardzypresse bezeichnet.

Merkmale der Leyland-Zypresse

Als immergrüner Baum wächst die Leyland-Zypresse ziemlich schnell, er kann in einem Jahr bis zu einen Meter an Länge

zulegen. Durch das rasche Wachstum wächst sie einerseits schnell zu einer stattlichen Hecke heran, muss andererseits eben auch öfter zurückgeschnitten werden. Die Zweige des Baums sind flach und besitzen dichte schuppenförmig angeordnete Nadeln. Die Form der Zypresse ist säulenförmig mit einer sich nach oben hin verjüngenden Form. Diese Sorten werden angepflanzt und besonders gerne als Hecke genutzt:
  • 'Castlewellan Gold'
  • 'Gold Rider'
  • 'Robinsons Gold'
  • 'Silver Dust'
Die Leyland-Zypresse wird sehr gerne als Windschutz und als Hecke zum Sichtschutz gepflanzt. Auch wenn sie in den meisten Gartencentern nur als kleiner Baum erhältlich ist, kann sie sofort eingepflanzt werden und wächst rasch voran.

Standort für die Leyland-Zypresse

Die Leylandzypresse wird hauptsächlich als Heckenpflanze angebaut, nicht nur, weil sie als solche mühelos die gewünschte Höhe erreichen kann, sondern auch, weil sie ein dichtes Blattkleid aufweist. Außerdem kann sie als Hecke in Form geschnitten werden, ohne dass sie bei ordnungsgemäßem Rückschnitt darunter leidet. Die Leylandzypresse bevorzugt einen sonnigen Standort. Der Boden sollte nicht zu trocken werden, das verträgt auch die Leyland-Zypresse nicht. Die meisten Schäden entstehen jedoch durch Trockenheit, die sie überhaupt nicht vertragen kann. Die Cupressocyparis leylandii ist nicht besonders winterhart und kann je nach Standort sogar erfrieren. Besonders junge und kleine Pflanzen sind davon betroffen. Deshalb werden diese Zypressen in unseren Regionen auch kein besonderes Alter erreichen.
  • Der Boden sollte leicht und humusreich sein und einen schwach sauren pH-Wert zwischen 5-6 haben.
  • Wie bei allen
    Zypressengewächsen ist auch bei dieser Variante der Wasserbedarf hoch.
  • Trockenheit ist während des ganzen Jahres ein Problem, auch bei Frost.
  • Wenn die Nadeln einmal abgeworfen wurden, wachsen sie nicht mehr neu nach und hinterlassen eine kahle Stelle.
  • Diese kann nur durch einen starken Rückschnitt ausgeglichen werden, da die Leylandzypresse nach dem Rückschnitt wieder neu austreibt.
Einpflanzen und pflegen

Wenn die Leyland-Zypresse in den Garten eingepflanzt werden soll, sollte sie ab einer Höhe von einem Meter gekauft werden. So konnten sie schon den Kinderschuhen entwachsen, was für den neuen Besitzer sicher vorteilhaft ist. Die Leyland Zypresse benötigt viele Nährstoffe, weil ihr Wachstum so stark ist, deshalb sollte beim Einpflanzen Kompost oder Hornspäne, Dung oder Urgesteinsmehl in die Erde gemischt werden. Eine Vorratsdüngung kann mit Volldünger erfolgen. Bevor die Pflanzen in die Erde kommen, sollten sie ausreichend gewässert werden, damit sich die Erde um die Wurzeln ausreichend voll Wasser saugen kann. Zum Einpflanzen wird ein Loch ausgehoben, das doppelt so hoch und so breit wie der Ballen der Pflanze ist. Es ist sinnvoll, eine Dränageschicht aus Ton oder Kies bietet sich an, die Staunässe verhindern soll. Auf diese Tonscherben wird zunächst eine Schicht Substrat gegeben, bevor der Wurzelballen eingesetzt wird. Bis zum festen Anwachsen

der Pflanze darf die Pflanzstelle auf keinen Fall austrocknen. Der erfolgende Neuaustrieb der Zweige zeigt an, dass die Pflanze richtig angewachsen ist.

Cupressocyparis leylandii können auch im Höhenwuchs gezielt begrenzt werdenöglicher Schädlingsbefall bei Cupressocyparis leylandii

Auch wenn die Zypresse wenig Pflege benötigt, sollte sie regelmäßig inspiziert werden. Es könnte ein Schädlingsbefall auftreten, wie zum Beispiel durch einen Pilz, es könnte aber auch Trockenheit des Bodens auftreten und für Schäden sorgen. Wenn sich die Nadeln braun verfärben, ist eigentlich schon ein Schaden eingetreten. Es können unterschiedliche Schädlinge sein, die der Leyland Zypresse schaden:
  • Borkenkäfer
  • Miniermotte
  • Schmierläuse
  • Pilz Kabatina
  • Pilz Didymascella
Eine robuste und gesunde Pflanze ist natürlich viel besser gegen den Befall von Schädlingen und Pilzen gerüstet. Wenn die Leyland Zypresse über ausreichende Bodenfeuchtigkeit und genügend Nährstoffe verfügen kann, wird sie das mit gesundem Wachstum zeigen und eine relativ niedrige Gefahr haben, an Schädlingsbefall zu erkranken.

Rückschnitt der Leyland-Zypresse

Weil alle Zypressen schnell wachsen, müssen sie öfter zurückgeschnitten werden. Dies macht zwar etwas mehr Arbeit und Mühe, birgt aber auch den Vorteil, dass der Baum bei einem zu starken Rückschnitt wieder neu austreibt. Es sollte jedoch vermieden werden, dass zu stark ins alte Holz geschnitten wird. Die Zypresse hat keine Scheinaugen, die verdeckt liegen und nach den Rückschnitt mit dem Austrieb beginnen. Wenn dieser Baum als Hecke gepflanzt wurde, kann er zweimal jährlich zurückgeschnitten werden. Auch die Höhe kann begrenzt werden, wenn der Stamm gekürzt wurde, wird sich das Höhenwachstum begrenzen lassen. So mancher Gartenbesitzer hat Freude daran, seine Zypresse zu ganz besonderen Formen zu schneiden. Die schönsten Beispiele stehen in öffentlichen Parks und Grünanlagen, wo kegelförmig geschnittene Zypressen für Aufmerksamkeit sorgen. Dies geht natürlich nur mit Einzelpflanzen, Hecken werden sinnvollerweise auf einem praktischen Höhenniveau gehalten. Auch für die Hecke gilt, regelmäßiges Zurückschneiden ist wichtig, damit sie nicht aus der Form gerät.