Thuja, Thujahecke schneiden - Heckenschnitt

Thuja schneiden - Heckenschnitt

Die Thujahecke kann fast ganzjährig geschnitten werden. Nur die Frostperioden sollte man gänzlich meiden. Am besten geeignet für einen Schnitt sind die Monate Juni und Juli. Der Schnitt zu Johanni ist optimal, da danach eine kleine Wachstumspause einsetzt. Die Thujahecke wächst mit verminderter Geschwindigkeit weiter, die entstandenen Wunden verwachsen gut und die Thujahecke muss meist nicht noch einmal geschnitten werden.

Schnitt von Thuja-HeckenpflanzenWas man beim Schnitt der Thujahecke beachten sollte ist, dass man die Hecke unten breiter lässt, als oben. So

können sich im Winter keine Schneemassen ablagern, was zur Folge hätte, dass die Äste brechen oder die ganze Hecke
umstürzt. Auch kommt so genügend Licht an die unteren Äste. Ein falscher Schnitt kann zum Aufkahlen der Pflanzen führen. Ein einfacher Trick für einen sauberen Heckenschnitt sind zwei gespannte Seile, rechts und links entlang der Thujahecke. Diese dienen als Kantenmarkierung. Der Abstand zwischen den Haltepfählen sollte vier bis fünf Meter nicht übersteigen, da sich die Schnur sonst nicht straff spannen lässt.

Man sollte keine Löcher in die Hecke schneiden und nie tiefer als bis zu noch grünen Trieben. Altes Holz treibt nicht neu aus und so schließen sich die Lücken nicht mehr.

Die Thujahecke wird ein- bis zweimal im Jahr geschnitten. Es gibt aber auch Arten, wie die Thuja Smaragd und die Thuja Columna, die nur sehr langsam wachsen und deshalb nur alle paar Jahre geschnitten werden müssen.

Wichtig  ist, rechtzeitig mit dem Heckenschnitt zu beginnen. Schon junge Pflanzen müssen in die richtige Form gebracht werden. Verwilderte Hecken lassen sich schlecht herrichten, es bleiben oft Lücken zurück.
Thuja sollte nicht an sonnigen Tagen geschnitten werden. So lassen sich Verbrennungen an bisher verdeckten Triebteilen vermeiden. Mit dem Schnitt beginnt man in der Regel von oben.
Beim Schneiden der Thuja zu beachten ist noch, dass einige Menschen empfindlich auf das beim Schnitt austretende ätherische Öl, welches besonders in Zweigspitzen, Holz und Zapfen sitzt, reagieren.  Das hat meist Hautreizungen zur Folge. Am besten trägt man Handschuhe. Oral aufgenommen kann dieses Gift sogar tödlich sein.