Terrassentrennwand für das Doppelhaus und Reihenhaus

Terrassentrennwand für das Doppelhaus und Reihenhaus

Lebt man in einem Doppel- oder Reihenhaus, dann sind einem die Nachbarn oft etwas zu nahe. Das zeigt sich beispielsweise bei der Nutzung der Terrasse.

reihenhaus_flOhne einen Sichtschutz kann man hier keinerlei Privatsphäre genießen und hat man auch sonst ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft, gibt es doch den einen oder anderen Moment, den man einmal ohne die Nachbarn genießen möchte.

Wurde beim Bau nicht bereits an eine Abtrennung gedacht, kann man nachträglich eine Terrassentrennwand für das Doppelhaus

und Reihenhaus einbauen. Eine solche gibt es im Handel fertig zu kaufen oder man baut sich selber eine.

Vorschriften für eine Terrassentrennwand

Das Problem bei einer Terrassentrennwand für das Doppelhaus und Reihenhaus ist das Mitbestimmungsrecht der Nachbarn, was es für eine Trennwand sein soll und wie hoch sie sein darf. Und nicht nur die Nachbarn haben hier ein Wörtchen mitzureden, auch das Bauordnungsamt kann unter Umständen ein Interesse daran haben, wie und aus was eine Terrassentrennwand errichtet werden soll.

Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und sollte unbedingt vor der Errichtung der Mauer geklärt werden, zumindest wenn es um eine massive Mauer geht. Bei einer Steinmauer muss man gewisse Spielregeln einhalten, damit diese nicht zur Gefahr wird.

Welche Terrassentrennwände gibt es?

Für die Errichtung einer Terrassenwand gibt es die vielfältigsten Möglichkeiten. Eine einfache und recht kostengünstige Variante ist die Errichtung einer Pergola als Trennwand. Diese gibt es fertig im Baumarkt zu kaufen. Für einen sicheren Halt sollten aber auch diese einbetoniert werden.

Eine Pergola ist nicht nur als Sichtschutz ideal,
sie kann auch als Sonnen- und Windschutz eine wichtige Funktion erfüllen. Die Pergola muss mit der Hauswand verankert werden. Man kann außerdem einen Markisenstoff als Dach anbringen, um einen vollwertigen Sonnenschutz zu erreichen. Für ein Dach über dem Kopf sorgt ein massives Dach aus Holz oder Glas. Eine Bedachung fällt allerdings nicht mehr unter den Begriff Terrassentrennwand und muss daher gesondert behandelt werden.

Bei der Entscheidung für eine Pergola hat man im Allgemeinen keine Probleme mit der erlaubten Höhe, da diese Trennwände genormt sind und bereits an gesetzliche Vorschriften angepasst wurden. Man muss sie nur noch sicher anbringen, dann hat man an solch einer Terrassentrennwand jahrelang Freude.

Weiterhin kann ein Bretterzaun die Anforderungen an eine Terrassentrennwand erfüllen. Damit dieser ein optisches Schmuckstück wird, ist eine wechselseitige Anbringung der Bretter zu empfehlen. Wichtig ist hier ebenfalls das Einmauern der Zaunpfosten, um eine hohe Stabilität zu erreichen.sichtschutz_fl

Wie oben bereits erwähnt, kann man eine Terrassentrennwand auch mauern. Das kann man – nach der Klärung eventueller baurechtlicher Obliegenheiten – selbst tun oder in Auftrag geben. Müssen bestimmte baurechtliche Anforderungen erfüllt werden, ist es auf jeden Fall immer besser, eine entsprechende Firma zu beauftragen.

Darf man selbst tätig werden, ist das Errichten einer Terrassentrennwand nicht unbedingt schwer. In den meisten Bundesländern ist eine maximale Höhe von 1,80 Meter zulässig. Diese sollte man natürlich nicht überschreiten, sonst muss man sein Bauwerk hinterher wieder einreißen.

Was muss man als Mieter beachten?

Ist man lediglich Mieter

des Doppel- oder Reihenhauses, darf die Errichtung einer Terrassentrennwand nur mit der Zustimmung des Vermieters geschehen. Außerdem ist dieser oft nicht davon begeistert, will man bzw. muss man die Terrassentrennwand mit der Hauswand verbinden. Das ist in jedem Falle mit einer Beschädigung derselben verbunden, also hier auf keinen Fall eigenmächtig handeln.

Eine Terrassentrennwand für das Doppelhaus und Reihenhaus ist machbar, aber nicht einfach so. Man sollte sich zum einen über die gesetzlichen Vorschriften informieren und zum anderen mit den Nachbarn und – falls vorhanden – dem Vermieter abstimmen.