Blumenkohl: Krankheiten vermeiden

pixelio.de / Cornerstone(Bild: pixelio.de / Cornerstone) Zwar dauert es noch eine Weile ehe man das zum spätesten Pflanztermin (Mitte Juli) ins Freiland gesetzte schneeweiße Kohlgemüse ernten kann, allerdings sollte man bereits jetzt bei den Herzblättern darauf achten, dass diese nicht von Schadschmetterlingen befallen werden. Die insbesondere durch die Kohlmotte gefressenen Löcher auf den Herzblättern sind anfangs zwar nur sehr klein, doch im Verlauf des Wachstums werden sie größer und können später die Frucht nicht mehr richtig bedecken, so dass es durch den Lichteinfall zu einer zu partiellen Gelbfärbung kommen kann.

Und selbst wenn der Blumenkohl schon fast Erntereif ist, sollte man das Gemüse vor dem ersten Decken erneut auf Raupenbefall hin überprüfen. Denn auch der Kleine Kohlweißling legt regional verstärkt seine Eier darauf ab. Um Ernteverlusten vorzubeugen sollten auf der Blume keine Fraßschäden, Raupen und Kotreste sein.

Weiterhin kann es bei Blumenkohl durch die so genannte Schwarzbeinigkeit zu Pflanzenausfällen kommen. Diese lässt sich an der braun-schwarzen Färbung und Einschnürung des Strunkes in Bodennähe erkennen. Weil die Leitungsbahnen unterbrochen werden bleiben die Pflanzen im Wachstum zurück und kippen nach ein paar Tagen an der Stelle der Einschnürung um. Zu diesen Symptomen kann es bei ungünstigen Anwachsbedingungen sowie feuchtwarmer Witterung schon rasch nach der Pflanzung kommen. Verantwortlich für diese Krankheit ist nämlich der wärme- und Feuchtigkeit liebende Bodenpilz Rhizoctonia solani. Um der Wurzeltöterkrankheit vorzubeugen sollte man vor allem resistentes Pflanzgut verwenden und Bodenverdichtungen vermeiden. Im ökologischen Landbau wird manchmal das Pflanzgut vorbeugend mit einer Beize behandelt, die das Pflanzenstärkungsmittel Bacillus subtilis enthält.

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