(Computerbild: TU Darmstadt) Am heutigen Freitag endet eines der wichtigsten Technologieereignise des Jahres: Die Hannovermesse. Dort zeigte die Technische Universität Darmstadt ihren aktuellen Entwurf für den Solar Decathlon. Dabei handelt es sich um einen von der US-Regierung initiierten Wettbewerb um das weltweit beste Solarhaus. Sicherlich hat die TU Darmstadt mit ihrem energetisch hochleistungsfähigen Entwurf eines Solarhauses gut Chancen für einen Sieg. Denn den letzten Solar Decathlon 2007 hat die Technische Universität mit ihrem entworfenen und gebauten Entwurf auf Anhieb gewonnen.
So konnte das studentische Team unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger bereits auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Bei dem Plusenergiehaus wird der Energiebedarf minimiert durch eine ‚ thermische Hülle aus hochwärmedämmenden und luftdichten Bauteilen. Die Energieeinsparungen werden außerdem durch eine geregelte Lüftung ‚ und Wärmerückgewinnung gewährleistet. Ein weiterer Schritt für mehr Energieeffizienz ist der Einbau einer Wärmepumpe. Und abschließend werden an der Gebäudehülle noch unterschiedliche Photovoltaik-Technologien eingesetzt. Die Photovoltaik kommt dabei nicht nur auf das Dach, sondern auch an die Fassade.
Großzügigkeit auf kleinem Raum
Interessant hört sich auch die Innenraumgestaltung des aktuellen Entwurfs an. Das Ein-Raum-Konzept ist zwar nur 75 Quadratmeter groß, soll aber trotzdem eine freiheitliche Atmosphäre vermitteln. In freistehendem Mobiliar sind Funktionen wie Haustechnik, Küche, Erschließung und Sanitäreinrichtungen untergebracht. Von der Hauptzone grenzen sich die Bereiche zum Schlafen und Arbeiten durch Niveauversprünge ab. Dank dieser Zoneneinteilung kann der Blick über verschiedene Ebenen schweifen, so dass dadurch der Eindruck von Weitläufigkeit entsteht.
Mehr Informationen zum Solar Decathlon-Team gibt es unter: www.solardecathlon.tu-darmstadt.de

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