Garten

Wintertrend 2009/10: floral rituals

Foto: Blumenbüro Holland

Foto: Blumenbüro Holland

In der kalten Jahreszeit kann man versuchen mit lebenden Pflanzen eine wärmende, heimelige Atmosphäre in die Wohnung zu zaubern. Wohlig warme Aspekte sollen vom Wintertrend 2009/10 ‚ ´floral rituals ‚ ´ ausgehen, teilen die Pflanzenprofis vom Blumenbüro Holland mit. Dies gelingt vor allem mit exotischen Blüten-Sternen aus aller Welt. Dazu gehört unter anderem die Inkalilie. Deren deutscher Name bereits ihre ursprüngliche Herkunft, nämlich Südamerika, verrät.

Die an Lilien erinnernden Blüten der Alstroemerien weisen ein bestimmtes Charakteristikum auf. Sie beeindrucken den Betrachter nämlich durch ihre eigenwilligen Färbungen der verschiedenen Blütenblattkreise. Die Blütenblätter sind lebhaft, dunkel punktuiert und gestrichelt und erinnern von daher an ein Tigerfell. Der hohe Stängel der Inkalilie verzweigt sich auf gleicher Höhe in viele Seitenzweige, die sich ebenfalls nochmals verzweigen. Auf einem Stiel kann man bis zu zehn Blüten zählen. Schön ist neben dem dekorativen ƒußeren auch die lange Haltbarkeit als Schnittblume. In der Vase kann sie bis zu zwei bis drei Wochen überleben. Zu haben sind Inkalilien in verschiedenen Farbschattierungen. Angefangen bei Weiß über Gelb, Orange, Rosa, Rot bis hin zu Lila. Exotische Impulse strahlen die zarten Blüten mit feinen Zeichnungen aus.

Ebenfalls zu den Wintersternen zählen Heliconia. Sie überzeugen durch ihr streng grafisches Erscheinungsbild, durch welches sie einen sehr interessanten Kontrast zu den anderen Blüten bilden. Aufgrund ihrer eigenartig bizarren Form wird die Heliconia im Englischen als ‚ ´Hummerschere ‚ ´ bezeichnet. Sie gehören in die Ordnung der Ingwerartigen Gewächse. Als Topfpflanze bevorzugen die aus der Karibik stammenden Schönheiten es gerne zimmerwarm und bei einer nicht zu geringen Luftfeuchtigkeit und bevorzugt einen humosen Boden. Zwar ist die Pflanze lichthungrig, sollte aber dennoch nicht in der vollen Sonne stehen.

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