Foto: pixelio.de / Gerda Müller
Als bekömmlich, kalorienarm und lecker gelten Champignon & Co. Deshalb sind diese Früchte – am besten als frische Ware – auch überaus beliebt. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen weist darauf hin, dass der größte Teil davon aus vollklimatisierten Kulturräumen kommt. Interessant ist aber auch die eigene Zucht der Schwammerl.
Die Favoriten
Unter den Pilzen ist der weiße Champignon unangefochtener Favorit. Immerhin entfallen in Deutschland 90 Prozent der verzehrten Frischware auf ihn. Daneben erfreuen sich auch noch braune und Öko-Champignons wachsender Beliebtheit. Unter den Exoten sind Austernseitlinge sowie Shii-Take gern gesehen.
Optimale Wachstumsbedingungen
Anders als die Wildpilze aus der freien Natur gedeihen die Kulturpilze unter kontrollierten Bedingungen. In den großen Hallen herrscht dafür ein feucht-warmes Klima. Optimal sind Temperaturen zwischen 18 und 24 ‚ °C sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 80 bis 100 Prozent.
Pilze selber züchten
Da Licht bei der Pilzzucht keine sehr große Rolle spielt, kann man auch im Keller selbst Pilze züchten. Möglich ist dies etwa auf einem feuchten Strohballen. Des Weiteren eignen sich aber auch Holz oder Kompost mit Hühner- oder Pferdemist für die Pilzzucht. Je nachdem welche Pilzart man züchten möchte, sollte man das Substrat darauf abstimmen.
Natürlich auch Draußen
Aber auch im Garten oder auf dem Balkon kann man Pilze züchten. So findet auch zu anderen Jahreszeiten als nur im Herbst dieses leckere Gemüse seinen Weg in die Küche.

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