(Bilder: Blumenbüro Holland) Die Inspiration der grünen Branche für den Frühling 2008 präsentiert sich unter dem Titel “Colourful Grey”. Damit ist nicht die Musikgruppe gemeint, sondern blühende Dekotipps beispielsweise mit Gerbera und Edelwicken, die vor einem grauen Hintergrund farbenfrohe Akzente setzen.
Mit ihren offenen und leuchtenden Blütengesichtern verbreiten Gerbera eine freundliche Stimmung. Die Blüte sitzt am Ende von langen glatten Stängeln. Einen besonderen Pep verleihen die naiv anmutenden Blumen wenn sie einzeln aus verschieden hohen Vasen herausschauen und die Vasen außerdem noch dazu zum Farbton der Blüte harmonieren. Warm ums Herz wird es einem beim Anblick der roten Gerbera mit dem schwarzen Herzen und den langen, blattlosen Stängeln erst recht dann, wenn sich diese in Gruppen zusammen finden. Der niederländische Botaniker Jan Frederik Gronovius hat 1737 die zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehörenden Gerbara beschrieben. Ihren Namen erhielt die freundliche Blume zu Ehren des Mediziners und Botanikers Traugott Gerber. Ursprünglich stammt die Gerbera aus Asien, Südamerika und Tasmanien und hatte anfänglich blass orangefarbene Blüten. Dank ehrgeizigen Züchtern gibt es die Gerbara heute in einer großen Sorten-, Formen- und Farbenvielfalt. Über viele Jahre hinweg wurde die langstielige Blume vorwiegend als Schnittblume verkauft. Seit ein paar Jahren ist sie nun auch als Topf- beziehungsweise Gartenblume erhältlich. Die Topfpflanze bevorzugt einen sonnigen Standort. Als Schnittblume macht sich die Gerbera, egal ob im Monostrauß oder in Kombination mit anderen Blumen, stets gut.
Wenn man anstelle von Blumenvasen mal ein anderes Gefäß benutzt, dann sieht das wirklich originell aus. Erlaubt ist alles was gefällt, wasserdicht ist und einen sicheren Stand aufweist. Wie wäre es zum Beispiel mit Omas ausgedienter Napfkuchenform und zwar prall gefüllt mit pinkfarbenen Edelwicken oder dunkelroten Gerbaras? Natürlich kann man farbenfrohe Blüten auch in Tassen, Flaschen oder ähnliches stellen. Edelwicken zeigen sich mit ihren flatterhaft aussehenden Blüten ganz anders. Sie gehören zur Pflanzenfamilie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Die zarten und leichten Blüten der Edelwicken passen gut zum Frühling. Allerdings liegt der Blühbeginn von Duft- und Edelwicken (Lathyrus odoratus) erst zwischen Anfang und Mitte April, so dass man sich noch ein wenig gedulden muss bis man die duftenden Blüten in der Gärtnerei erhält. Aber immerhin kann man die Samen von Edelwicken ja schon ab März säen, so dass man sich dann im Sommergarten auch an den flatterhaften Blüten erfreuen kann.

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