(Foto: Verasonn) Frische Luft tanken im Haus, dass kann man wenn man alle Fenster zum Lüften öffnet. Doch gerade im Dachgeschoss oder auch im Wintergarten, kann es vor allem während der sommerlichen Monate manchmal doch recht heiß werden, insbesondere dann wenn nur kleine oder wenige Öffnungsmöglichkeiten vorhanden sind. Wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet lässt sich der Wohnraum mit Dachschiebesystemen in eine Freiluftarena verwandeln.
Per Knopfdruck lassen sich die Glaselemente der Überkopfverglasung zur Seite schieben, so dass man sich im Wohnzimmer tagsüber eine natürliche Sonnenbräune holen oder auch nachts unter freiem Sternenhimmel dinieren kann. Das praktische an Schiebefenstern ist auch dass diese, im Vergleich zu Flügelfenstern, wenn sie offen sind keinen Wohnraum wegnehmen.
Geeignet sind die Dachschiebefenster sowohl für Flachdach als auch für Gebäude mit einem Satteldach. Sogar Altbauten lassen sich nachträglich mit solch einer hellen und Frischluft fördernden Konstruktion ausstatten. Vorraussetzung dafür soll aber mindestens eine Dachneigung ab fünf Grad sein. Während sich in der Breite beliebig viele Elemente nebeneinander setzen lassen, sollen je nach Dach- und Einbausituation Fensterhöhen bis zu sieben Meter möglich sein. Zum Öffnen und Schließen solch eines Dachschiebesystems ist allerdings ein enormer Kraftaufwand nötig. Aus diesem Grund können die Fenster elektrisch bedient werden. Damit der Öffnungs- und Schließmechanismus auch im Falle eines Stromausfalls funktioniert hilft ein Notstromakku oder eine Handkurbel.
Um den unter dem Schiebesystem liegenden Wohnraum vor einem überraschenden aufziehenden Unwetter zu schützen, lassen sich die Systeme natürlich auch mit einem Wind- oder Regensensor ausstatten. So werden bei Bedarf die Fenster automatisch geschlossen. Auch vor Hagel oder Schneelasten soll man sich nicht fürchten müssen, so Immowelt.de, weil für die Überkopfverglasung Sicherheitsglas verwendet wird. In Punkto Sonnenschutz bieten sich etwa außen angebrachte Rollos als Verschattungsmöglichkeit an oder die Verwendung von Sonnenschutzglas.
Wie auch beim Auto, so muss man ebenfalls für das Cabrio-Feeling für den Wohnraum schon etwas mehr investieren. Wie Immowelt.de vorrechnet, belaufen sich allein die Materiakosten für eine große dreiteilige Fensterkonstruktion inklusive Öffnungselektronik und Rahmen auf etwa 4.500 Euro. Doch wenn dafür der Wohnkomfort steigt ist sicherlich mancher Hausbesitzer geneigt auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.
