Sicheres Gärtnern - Teil 3: Wasser im Garten

DSH(Bilder: DSH) Wasser übt für Kinder eine besondere Faszination aus. Ganz gleich ob die lieben Kleinen sich  beim heißem Sommerwetter am Brunnen oder Planschbecken erfrischen oder am Gartenteich oder Feuchtbiotop vom Wasserrand aus den Fischen, Fröschen, Libellen oder auch anderen Teichbewohnern zusehen wollen, zieht es sie immer wieder ans Wasser. Manchmal soll auch ein selbst gebasteltes Schiff auf der Wasseroberfläche schwimmen. Zahlreiche Gründe gibt es für die kleinen Gartennutzer immer wieder zum Teich, Wassertonnen oder Planschbecken zu gehen. Leider können selbst seichte Feuchtbiotope, flache Teiche oder Kinderplanschbecken für Kleinkinder zur tödlichen Ertrinkungsgefahr werden.

Im Verhältnis zu  ihrem Gesamtgewicht haben kleine Kinder nämlich einen schweren Kopf, weshalb ihr Schwerpunkt im Brustbereich liegt. Beugt sich ein neugieriges Kind über den wackeligen Rand des Planschbeckens oder die glitzernde Wasserfläche des Teiches, so kann es, aufgrund dieser kindlichen Anatomie, leichter vornüber ins Wasser fallen. Außerdem verlieren Kinder, wenn sie mit dem Gesicht ins Wasser fallen die Orientierung und können sich selbst nicht wieder aufrichten. Weil ihre Nackenmuskulatur noch nicht so stark ist können Kinder den Kopf nicht aus dem Wasser heben um zu schreien.

Als Schutz vor dem Ertrinken können natürliche Barrieren wie etwa Rosen- oder auch Buchsbaumhecken Schutz bieten. Diese sollte natürlich so hoch sein, dass die Kinder nicht darüber klettern können. Auch Umzäunungen und Tore lassen sich landschaftsgerecht einbinden. Möglich wäre aber auch das Anbringen von reisfesten Netzen und Baustahlmatten, die nur wenige Zentimeter unterhalb der Wasseroberfläche sicher verankert werden. Bei dieser Lösung die nach einer gewissen Zeit eine Patina ansetzt und dann fast unsichtbar ist, werden die Kinder zwar nass aber gehalten. Auf den Baustahlmatten und Netzen können sich Kinder unter drei Jahren nicht alleine hoch stützten, deshalb müssen Kinder in diesem Alter ständig beaufsichtigt werden.

DSHWer selbst keinen Teich hat sollte nicht außer acht lassen, dass die Kinder beim Spielen vielleicht auch mal aus dem eigenen Garten ausbüchsen und dann im benachbarten Bach oder Teich Gefahren ausgesetzt sind. Deshalb ist es gut Tore sowie Durchgänge so zu sichern, dass kleine Kinder sie nicht öffnen oder überklettern können.

Auch aus aufgestellten Regentonnen, einem gemauerten Brunnen oder größeren Wannen können sich die lieben Kleinen nicht selbst befreien. Daher ist es ratsam diese abzudecken und zwar so, dass der Deckel nicht durch die Kinder entfernt werden kann. Außerdem bleibt so der Regenauffangbehälter auch sauberer als wie wenn er nicht zugedeckt wird.

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