Hausmittel: Fliegenfänger selber machen

Hausmittel: Fliegenfänger selber machen Fliegen im Haushalt sind oft eine BelästigungIm Sommer sind Fliegen in Haus und Garten die wohl lästigsten Besucher. Natürlich setzen sie sich überall hin, wo sie nicht sollen. Sei es auf der nackten Haut, auf dem gefüllten Bierglas oder aber auf der frisch zubereiteten Mahlzeit. Klassische Fliegenfänger bestehen aus einem Papierstreifen, welcher mit einem Lockstoff und Leim versehen ist. Dieses hängt man an der Decke auf und wartet, bis die Fliegen an diesem festkleben. Allerdings sehen diese Fliegenfänger nicht

wirklich schmückend aus.

Wenn Sie einigermaßen dekorative Fallen aufstellen möchten, sollten Sie selbst ans Werk gehen. Eigene Fliegenfänger zu bauen, ist einfacher als man vielleicht denkt.

Fliegenfänger - einfach, aber effektiv

Um einen Fliegenfänger selbst herzustellen, braucht es nicht viel. Die einfachste Variante ist es, in einer Schale eine Mischung aus Essig und Spülmittel zu mischen und diese in Bereichen mit Fliegenbefall aufzustellen. Vor allem Fruchtfliegen werden von dem "leckeren" Gemisch angezogen und verenden durch die Aufnahme des Spülmittels. Das Spülmittel bewirkt ebenfalls eine geringere Oberflächenspannung, so dass die Fliegen auf dem Wasser direkt untergehen und nicht auf der Oberfläche der Flüssigkeit stehen können.

So können aus dekorativen Schalen effektive Fliegenfallen hergestellt werden und diese in der Wohnung oder im Garten aufgestellt werden. Auch im Gewächshaus, wo es darum geht, die Nutzpflanzen vor Insekten zu schützen, können diese einfachen Fliegenfallen an strategisch guten Positionen aufgestellt werden.

Fliegenfänger aus Löschpapier

Etwas dekorativer als die käuflichen Fliegenfänger ist die Methode, diese aus Löschpapier herzustellen. Folgende Materialen werden hierzu benötigt:
  • Löschpapier
  • Zeitung
  • Schnur
  • Zucker
  • Ahornsirup
  • Schere
  • Reißzwecke
  • Pinsel
  • Locher
Selbst gebaute Fliegenfänger wirken genauso gut wie industriell gefertigteZuerst schneidet man das Löschpapier in ca. 6 cm breite Streifen. Schneidet man das Papier längs, dann bekommt man längere Fliegenfänger. Nun wird in das obere Ende der Löschpapierstreifen ein Loch gelocht. Durch dieses wird eine Schnur gefädelt und gut verknotet. So braucht man
den klebrigen Streifen nicht mit den Fingern berühren, sondern kann diesen an der Schnur festhalten.

Als nächstes wird das Löschpapier auf eine alte Zeitung gelegt und mit einem Pinsel der Ahornsirup aufgetragen. Da Löschpapier sehr viel Flüssigkeit aufsaugen kann, werden in der Regel mehrere Schichten Sirup benötigt. Ist auch die Rückseite des Löschpapier durchtränkt, kann Zucker auf das Löschpapier gestreut werden. Nun kann der selbst hergestellte Fliegenfänger an der Zimmerdecke, dem Gewächshaus oder an jedem anderen Ort, an dem Fliegen ein Problem sind, aufgehängt werden.

Dieses hausgemachte Mittel zur Fliegenabwehr sieht nicht nur besser aus als die käuflichen Fliegenfänger, man weiß auch, welche Stoffe bei der Herstellung verwendet wurden. So braucht sich nicht um Chemikalien im Haus oder Gewächshaus gesorgt werden. Der Ahornsirup hat genügend Klebekraft, um selbst große Brummer festzuhalten.

Nicht nur im Haus einsetzbar

Die selbst hergestellten Fliegenfallen können nicht nur im Haus eingesetzt werden, ebenfalls auf dem Balkon oder der Terrasse können die Fallen aufgehängt und platziert werden. So kann ohne Fliegenbelästigung draußen gesessen und auch gegessen werden. Ist ein Gewächshaus vorhanden, können mit diesen Fliegenfängern die lästigen Insekten von

den Pflanzen fern gehalten werden. Besonders bei Fruchtpflanzen sollten die kleinen Fruchtfliegen bekämpft werden. Die beschriebenen Methoden lassen sich somit im Gewächshaus ebenfalls anwenden.

Vorbeugen ist die beste Methode

Um gar nicht erst in die Gefahr einer Fliegeninvasion zu geraten, sollten Lebensmittelreste nicht offen stehen gelassen werden. Ebenso sollte man den Mülleimer täglich leeren, denn Fliegen und andere Insekten werden von den Gerüchen magisch angezogen. Fenster und Türen können mit Fliegengittern gesichert werden. So haben die Fliegen und andere Insekten von vornherein keine Chance, ins Innere der Wohnung oder auch des Gewächshauses zu gelangen.

Vorbeugung: Mit Fliegengittern halten Sie die unliebsamen Insekten fernWissenswertes zum Fliegen fangen in Kürze
  • Fliegen können im Sommer zu einer wahren Plage werden. Sowohl im Haus als auch auf der Terrasse und im Garten verleiden einem herumfliegende Insekten jeglichen Spaß. Mit einfach Mitteln, die eigentlich jeder im Haushalt hat, können die Plagegeister vernichtet und verscheucht werden.
  • Fliegenfänger oder mit ihrer anderen Bezeichnung: Fliegenköder sind die idealen und insektizidfreien Helfer wenn es um Stubenfliegenfreie Räume geht. Selbst die kleinen Essigfliegen die immer wieder bei reifem oder überreifem Obst in Räumen auftauchen werden mithilfe von Fliegenfängern schnell aus der Wohnung entfernt.

  • Die Fliegenfänger sind mit einem Lockstoff, Duftstoff, behaftet und mit Leim. Sie helfen gegen Stubenfliegen in allen Räumen, insbesondere in ganz sensiblen Bereichen.
  • Insektizidfreie Fliegenfänger für Krankenzimmer, ideal, denn oft ist es so, dass ein Fliegenspray für den Kranken eine zusätzliche Belastung darstellen würde, oder aber der Kranke kann das Krankenzimmer nicht verlassen. Somit ist der Einsatz in diesem Zimmer mit einem Fliegenspray nicht möglich. Dies gilt gleichermaßen bei Kinderzimmer, in denen sehr kleine Kinder oder Säuglinge schlafen. Aber auch für Vorratsräume und selbst in Küchen und Kantinen. Überall da wo keine Insektizide zum Einsatz kommen können und auch dürfen.

  • Fliegenköder funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Sie locken mithilfe der Lockstoffe die Fliegen an und diese bleiben an dem Fliegenfänger kleben. Der Einsatz eines Köders ist pro 10 m² Raumfläche gedacht. Bei größeren Räumen sollten entsprechend mehr Fliegenfänger eingesetzt werden.
  • Der Fliegenfänger sollte an der Decke angebracht werden. Dabei ist auch eine geeignete Stelle auszuwählen, denn Fliegen meiden Zugluft und auch ätherische Öle. Menschen mit längeren Haaren sollten sich diese zusammenbinden, um nicht mit den Haaren in den Fliegenfänger, bzw. mit dem Leim in Berührung zu kommen.