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Garten im Winter -
Zimmerpflanzen
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Trauermücken bekämpfen / BekämpfungWie bekommt man sie los?
Trauermücken selbst sind nur eine Plage, aber sie schaden kaum. Das Problem stellen deren Larven dar, und diese müssen effektiv bekämpft werden. Die Larven der Trauermücken saugen an den zarten Wurzeln winziger Sämlinge und fressen auch die Samen leer.
Trauermücken sind überall zu finden. Im Kompost, in Lauberde, und sie nutzen als Brutstätte bevorzugt Anzuchterde, Kokohum, und auch die Torfquelltöpfe. Vorbeugend kann man sich gegen die Larven schützen, in dem man die Gefäße, in die man säen möchte gründlich reinigt, und Anzuchterde, Kokohum und Torfquelltöpfchen in der Mikrowelle oder
im Backofen kurz erwärmt. Durch die Hitze werden die Larven abgetötet. Die Bekämpfung gestaltet sich schwieriger, wenn man die Larven in Töpfen entdeckt, wo schon Pflanzen wachsen. Hier hilft leider oft nur noch die Chemische Keule. Das Mittel Bi-58 ist allgemein bekannt, und hilft bereits bei sehr niedriger Dosierung gegen Trauermücken-Larven-Befall. Einen Tropfen von Bi-58 auf 1 Liter Wasser geben, und mit dieser Lösung die Pflanzen gießen. Als Biologisches Produkt gegen Trauermücken-Larven hat sich auch Neudomück von Neudorff bewährt. Eigentlich ist das Produkt gegen Stechmückenlarven gedacht, hilft aber auch wunderbar bei der Bekämpfung von Trauermückenlarven. Die Anwendung erfolgt genau so, wie bei Bi-58. Tröpfchenweise. Wer eine Fleischfressende Pflanze hat, hat auch nicht so viele Probleme mit Trauermücken. Diese sind eine Delikatesse für sie, dadurch wird die Vermehrung deutlich eingedämmt. Bi-58 und Neudomück auf keinen Fall in Wohnräumen verwenden, sondern nur im Freien, oder im gut gelüfteten Winterquartier, wo man sich aber nicht regelmäßig aufhält.
von Hajnalka Prohaska
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