| Paprika überwintern, Überwinterung von Paprikapflanzen |
| Garten im Winter - Pflanzen überwintern / überwinterung | |
Paprika überwinternViele der Paprikapflanzen, die auf deutschen Balkonen den Sommer verbracht haben, haben dies mit ihre kleinen süßen Früchten gedankt. Zwar werden die selbst aus Samen oder Setzlingen gezüchteten Paprika nicht so groß und fleischig wie die Exemplare aus dem Supermarkt, aber die Anzucht gelingt meist recht leicht und geschmacklich lohnt es sich bei den meisten Sorten. Steht dann aber der Winter an, stellt sich für die Hobbyzüchter der Paprika die Frage: Wie überwintert die Paprika am besten? Wie bringe ich die Pflanze so gut über den ...
Winter, dass sie im kommenden Jahr wieder Früchte trägt? Grundsätzlich ist das Überwintern einer Paprikapflanze nicht schwierig – sofern der Standort und die Bedingungen passen. Klar dürfte sein: Der Balkon eignet sich nicht zum überwintern und um Dezember und Januar schadlos zu überstehen. Bevor die Nachtfröste einsetzen, sollte die Pflanze ihr Winterquartier beziehen. Vor dem Überwintern muss sie gründlich auf Schädlinge, wie etwa Spinnmilben oder Blattläuse untersucht werden, da sich diese im Haus sonst rasant vermehren und die Pflanze schädigen können. Als Standort für die Überwinterung eignen sich helle Plätze ohne Zugluft, eventuell der Flur oder ein Wintergarten. Die Temperatur sollte etwa 10 Grad betragen. Unter diesen Bedingungen tragen die Pflanzen wie in ihrer Heimat durchgehend weiter Früchte. Es empfiehlt sich, die Pflanzenblätter auf der Ober- und Unterseite regelmäßig mit destilliertem Wasser einzusprühen, damit sie nicht unter der trockenen Heizungsluft leiden und die Schädlinge während dem überwintern eingedämmt belieben. Insgesamt sollte die Pflanze während der Überwinterung eher spärlich gegossen werden. Im Februar kann man die Pflanze langsam auf das neue Freiluftjahr vorbereiten. Zunächst sollte sie kurz nach dem überwintern in einen neuen Topf umgesetzt werden. Aber Vorsicht: Den Durchmesser und die Tiefe nur wenig vergrößern, damit die Pflanze nicht alle Kraft auf neue, größere Wurzeln verschwendet. Nun kann die Pflanze an einen anderen Standort umziehen, der etwas wärmer ist als ihr Winterquartier, aber ebenso hell und zugluftfrei. Das Substrat darf nun etwas feuchter sein und das Gießen kann öfter erfolgen. Auch etwas Dünger tut der Paprikapflanze gut. Klappt alles, sollte die Paprika im zweiten Jahr größere und bessere Ernten bescheren. |
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Zwar werden die selbst aus Samen oder Setzlingen gezüchteten
