Kosten einer professionellen Gartenplanung

Kosten einer professionellen Gartenplanung

Man kann einen Garten selbständig planen und anlegen, aber man kann sich auch von Profis helfen lassen. Das fängt schon bei der Planung an.

gartengestalter_flEin professioneller Gartenplanen kann helfen, einen Garten wunderschön und dabei pflegeleicht einzurichten und außerdem auch Zeit und Geld zu sparen.

Zwar muss man erst einmal etwas investieren, aber Profis wissen genau, welche Pflanzen wenig bis keine Pflege benötigen und welche im Gartenboden daheim gedeihen und welche nicht. Es entfallen die Kosten für fehlgeschlagene Pflanzaktionen. Es gibt diese

Fachleute nicht umsonst, die meisten wissen was sie tun und sind ihr Geld im Endeffekt wirklich wert.

Garten- und Landschaftsbaubetriebe sind meist gute Handwerker, die ausführen, was ein Gartenplaner vorgibt. Einen Garten anzulegen, also die Planung dazu, dafür sind sie meist nicht ausgebildet.

Wer plant einen Garten professionell?

Für die reine Planung sind Landschaftsarchitekten, professionelle Gartenplaner und Gartenarchitekten zuständig.  Die Spezialisten führen eine Begehung des Gartens durch und informieren sich vor Ort über Stärken und Schwächen des Territoriums, um Lösungen anbieten zu können. Die Umsetzung der Pläne erfolgt in der Regel durch Garten- und Landschaftsbaubetriebe. Es gibt aber auch Unternehmen, die planen vom ersten Pinselstrich und realisieren diese Pläne bis zum letzten Spatenstich, ein Komplettangebot
also.

Entstehende Kosten

Die Höhe der Kosten für eine Gartenplanung richtet sich grundsätzlich nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure). Die meisten Gartenarchitekten unterbreiten aber ein verbindliches Beratungs- und Planungsangebot, welches sich nach der Höhe des zu erwartenden Aufwandes richtet.

Eine Ortsbesichtigung ist in der Regel noch kostenlos. Nach der Besichtigung vor Ort kann man dann über die Möglichkeiten und die Finanzierung sprechen. Man hat schon einen ungefähren Eindruck, ob die „Zusammenarbeit“ funktionieren könnte oder ob man gar nicht zusammen kann. Dann muss man sich nach einer Alternative umsehen. Es gibt eine Menge Fachleute in diesem Bereich. Deshalb sollte man sich immer nach Referenzen erkundigen und sich die gestalteten Gärten auch ansehen, zumindest von außen.

Die reine Planung, bei welcher man am Ende einen 2D-Gartenplan geliefert bekommt, kostet bei einem Garten unter 500 m² zwischen 500 und 1.000 €.  Möchte man verschiedene Entwürfe, 3D-Grafiken und Extras, wird es teurer. Größere Gärten kosten ebenfalls entsprechend mehr. Auch Schwierigkeiten, wie eine starke Hanglage oder eine geplante Gartenentwässerung  machen die Planung teurer. Danach kann man den Garten entweder selbst anlegen oder aber eine Firma mit der Umsetzung der Pläne betrauen. Das kostet dann natürlich noch einmal. Schwere oder größere Arbeiten kann man ja in Auftrag geben, kleinere selbst durchführen.

Vor der Erstellung eines Angebotes muss der Gartenarchitekt natürlich wissen, was man selbst für Vorstellungen und Wünsche hat. Ob man einen Teich möchte, einen Themengarten (Japangarten, mediterranen Garten), wie aufwändig die Pflege sein darf, ob und wie viel Rasen man haben möchte, ob Regenwassernutzung geplant ist, ob Kinderspielplatz oder Baumhaus geplant sind, on Haustiere vorhanden sind und vieles mehr. Diese Vorstellungen müssen von ihm berücksichtigt werden.