Steinbeet - Tipps zum Anlegen & Gestalten

Steinbeet - Tipps zum Anlegen & Gestalten

Ein Steinbeet ist eine praktische Sache, vor allem, wenn es genau an einer Hauswand angelegt wird. Hat man dort ein normales Beet mit Erde als Abdeckung, sieht die Hauswand dahinter meist nicht lange gut aus.

Durch starken Regen, aber auch beim Gießen kommt es zum Hochspritzen der Erde und zur Verschmutzung der Wand. Hat man dort ein Steinbeet angelegt, kann das nicht passieren.

Ein Steinbeet sieht immer schön gepflegt aus. Natürlich kann man darin auch Pflanzen einsetzen. Es empfiehlt sich allerdings, unter die Steinschicht ein Unkrautvlies

auszulegen, so wird verhindert, dass sich Unkraut ausbreiten kann. Das Vlies ist auch gut dafür, dass die Steine oder der Kies nicht in die Erde einsinken können.

Welche Steine sind geeignet?

Ein Steinbeet ist vollkommen mit kleinen Steinen bedeckt. Meist wird Kies verwendet, aber man kann auch kleine Natursteine nehmen. Im Baumarkt oder auch in Bauzentren werden diese angeboten. Es gibt verschiedene Sorten, je nach eigenem Geschmack und dem Aussehen und Typ des Hauses, zu welchem die Steine passen sollten, gerade, wenn sie unmittelbar davor verwendet werden. Die Steine gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Häufig wird Rheinkies verwendet. Wer es etwas ausgefallener mag, für den eignet sich italienischer Zierkies, der auch in Schwarz, Gelb, Rosa und Grün angeboten wird. Auch Splitt kann man nutzen, der wirkt sogar manchmal natürlicher, da er nicht so
rund, sondern eher gebrochen und kantig aussieht. Schiefersplitt macht sich sehr gut in einem Steinbeet, ist aber auch teurer. Zu modernen Gärten passt auch sehr gut Glassplitt. Die Preise für die Steine richten sich nach ihrer Herkunft. Wer in Rheinnähe lebt, bekommt Rheinkies meist schon recht günstig. Wer aus Italien eingeführte Steine mag, muss natürlich tiefer in die Tasche greifen. Am besten man vergleicht die Preise erst einmal. Da es viele Angebote gibt, lohnt ein Vergleich meist.

Welche Pflanzen sind geeignet?

Ein Steinbeet imitiert einen eher mageren Lebensraum, wie er auf Schutthängen, in der Steppe oder in Halbwüsten vorkommt. Dort wachsen die Pflanzen in größerem Abstand, da für mehr weder Wasser noch Nährstoffe reichen. In einem Steinbeet sind also nur einige wenige Pflanzen günstiger, so erzielt man eine bessere Wirkung.

Für ein Steinbeet verwendet man Pflanzen, die nicht so viel Wasser benötigen. In der Regel passen alle Steingartenpflanzen dazu. Wer Nadelgehölze mag, kann Zirbelkiefer, Wacholder, Koniferen und Zwerggehölze verwenden. Blühende Stauden und Gräser machen sich auch sehr schön. Besonders Bärenfellgras sieht gut aus, aber viele Steppengräser eignen sich ebenfalls gut.  Immergrüne Pflanzen beleben das Steinbeet auch im Winter. Kakteen und Sukkulente sind super geeignet für solch ein Beet, allerdings wirken sie am besten mit ihresgleichen. Dann ist es besser, man verwendet sie für das gesamte Beet, schließlich gibt es ja ganz viele Sorten und auch viele, die gut winterhart sind.

Steinbeete gibt es häufig in Japanischen Gärten. Dort hinein passen die verschiedenen Bambusarten besonders gut.