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Zitat von Anonymous Ein Tipp zum Spritsparen der noch funktioniert: Einfach mal öfter im Leerlauf fahren...beispielweise wenn man auf eine Ampel zurollt, denn so wird nur etwa die Hälfte des Sprits verbraucht wie im eingelegten Gang mit niedrigster Drehzahl. Auch bei nur ganz leichten Bergabrollen kann man den Gang rausnehmen, der Rollwiderstand ist oft geringer als man denkt. Ist einfach nur eine Gewohnheitssache!
Gruß |
Diese Aussage ist FALSCH
Heutig Fahrzeuge sind mit Schubabschaltung ausgerüstet.
Schubabschaltung ist eine gesteuerte Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr zu einem Verbrennungsmotor, wenn dieser keine Leistung abgeben soll, sondern durch eine Schwungmasse weiter angetrieben wird, der Motor also angeschoben wird.
Eine Schubabschaltung wurde zuerst bei Dieselmotoren eingesetzt, wobei die Einspritzpumpe die Kraftstoffförderung abschaltet, wenn der Drehzahlregler aktiv und die Motordrehzahl zu groß war. Dies trat in der Regel dann ein, wenn man das Gaspedal nicht betätigt hatte und der Motor vom Fahrzeug geschoben wurde. Beim Ottomotor wird die Schubabschaltung seit 1980 in elektronischen Einspritzanlagen verwendet. Dabei wird die Kraftstoffzufuhr über die Einspritzventile abhängig von einigen Parametern (Motortemperatur, Drehzahl, Drosselklappen- bzw. Gaspedalstellung) abgeschaltet.
Die Schubabschaltung dient im Wesentlichen der Kraftstoffeinsparung. Durch Auskuppeln beim Gaswegnehmen oder Bremsen wird der mögliche Spareffekt größtenteils zunichte gemacht.
Das heißt also: nicht auskuppeln, sondern Gas weg und den größten Gang einlegen beim Rollen lassen.
Weiterer Tipp:
Beim Reifenneukauf auf Reifen mit niedrigem Rollwiderstand achten, die können bis zu 5 % Sprit einsparen.
Mit runderneuerten Reifen ist das nicht drin, die sind auch oft sehr unwuchtig, so dass da manchmal pro Rad 100 g Blei draufgemacht werden muss, was man auch mitschleppt und was auch auf die Lager geht.
An einer Ampel die gerade erst auf rot geschaltet hat lohnt es sich den Motor abzuschalten.