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03.01.2007 13:33 #1Sägeschein
Hallo! Wie ist es bei euch? Bei uns braucht man seit geraumer Zeit, um Holz im Wald zu Sägen einen Sägelehrgangsnachweis. Dazu gehört die Ausstattung mit Sicherheitshose und Sicherheitsstiefel und was weiss ich. Dieses Seminar kostet je nach Anbieter 60,- bzw. 70.- Euro. Gruß M
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03.01.2007 17:24 #2AW: Sägeschein
kenn zwar die Bestimmungen diesbezüglich nicht, aber den sich häufenden Meldungen über schwere Arbeitsunfälle im Forst ein zu begrüßender Schritt.
zur Info:
Schnittschutzhosen: ca 75-80.-€
Schnittschutzjacken: ca. 140.-€
Sicherheitsstiefel S4: ca. 80-100.-€
Sicherheitshelm: ca. 50.-€ (einschl. Gesichts- und Gehörschutz)
niwashi, der auf Arbeitsschutz schaut
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03.01.2007 19:02 #3AW: Sägeschein
Hallo Niwashi, was heißt Sicherheitsstiefel S4. Reichen nicht unsere Sicherheitsstiefel vom Bau? Die haben doch auch eine Stahlkappe und in der Sohle Metall. Die Schutzbekeleidung halte ich auch für wichtig, weiß ja wie es auf den Baustellen zugeht, und es wird im Forst bzw. beim sägen von Brennholz nicht anders sein. Gruß M
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03.01.2007 19:17 #4
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03.01.2007 19:24 #5AW: Sägeschein
um welches Gewebe es sich dabei genau handelt weiß ich nicht; es ist ein Material, das die Motorkette innerhalb von Sekundenbruchteilen zum Stillstand zwingt
S3 Stahlkappe und -sohle
S4 augekleideter Schaft (wie Frischling beschrieben)
niwashi, der noch keinen schönenn S3 Schuh gefunden hat ... ja ja die Eitelkeit ...
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03.01.2007 20:01 #6AW: Sägeschein
Danke Frischling, danke Niwashi für die schnelle Info.
Ja, ja die Männer mit ihrer Eitelkeit. Dir niwashi geht es wie meinen Männern. Meine Tochter ist mit den Sicherheitsschuhen weniger eitel, aber nur mit den Sicherheitsschuhen. Gruß M
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03.01.2007 20:14 #7AW: Sägeschein
Moin !
Ich habe einmal einen Bericht im Fernsehen gesehen, da wurde Sicherheitskleidung getestet.
Wenn die Kettensäge die Kleidung trifft dann franzt diese aus ( ein Spezialkunstoff) und setzt sich in die Kette fest, dadurch hält sie an.
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03.01.2007 20:18 #8
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03.01.2007 20:24 #9AW: Sägeschein
@petra
Frischling schreibt "vermutlich"
niwashi, der im Vorteil ist
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03.01.2007 20:26 #10AW: Sägeschein
@ niwashi
ich habe dich zitiert, nicht Frischling...
Liebe Grüße
Petra, die deinen Vorteil grad nicht sieht
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03.01.2007 20:29 #11AW: Sägeschein
aha
niwashi, der manchmal was überliest ... Schande über mich
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03.01.2007 20:35 #12
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03.01.2007 20:38 #13
AW: Sägeschein
TIIIMBER! Was hilft gegen fallendes Holz in Tonnenschwere? Schutzkleidung??? Unfallverhütungsschuhe???
Glaub ich eher weniger - Mitril oder Nitribit oder wie heißt dieses Elfentitanpanzergewebe aus "Herr der Ringe", Teil 1, 2 oder 3?
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03.01.2007 20:40 #14
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03.01.2007 20:42 #15AW: Sägeschein
denk' ich auch, Petra - der Name is so schön, er zirpt, aber sanft ....
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03.01.2007 20:54 #16AW: Sägeschein
äh - ich habe keinen Wald, so persönlich - darf man heutzutage auch in den Wald gehen und - wie früher das Mütterlein von Hänsel und Gretel - eine begrenzte Menge Brennholzäste für's Kaminfeuer klauben?
Ist nur ein neugierige Fage, völlig ohne Sägekettenzähne, Kettensägezähne, Zähnekettensäge...
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03.01.2007 21:03 #17AW: Sägeschein
Gretel, wenn du nicht mit dem Kombi vorfährst und nur einen Korb nimmst, kannst du dir Äste sammeln gehen....ansonsten mit dem jeweiligen Jagdpächter sprechen...
Liebe Grüße
Petra, die gerne die handlichen Stämme mitnehmen würde, aber leider.........Geändert von pere (03.01.2007 um 21:07 Uhr) Grund: wir sind ja nich aufm wasser...nix mit jacht
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03.01.2007 21:05 #18AW: Sägeschein
in der Tat ein interessante Frage, lazy!
niwashi, den das auch interessieren würde und mal den Bauen seines Vertrauens fragt ...
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03.01.2007 21:13 #19
AW: Sägeschein
hm, dumm, dideldumm, ich habe natürlich einen Kombi - aber man braucht in Dt. keine offizielle Genehmigung, Antrag, Stempel, Gebühr, Petra? Das klingt so unkompliziert und undeutsch.
Du meinst den Fall, wenn es einen Pächter gibt, ne? Das gilt nicht für städtische oder Staatsforste. Jagd(pacht) heißt auch Forst(pacht), oder? In der Praxis z.B ein kleiner, netter Plausch mit anschließendem Obstler gegen 3-4 nette Kaminfeuer, so in etwa?
Ich sach jetz' mal lieber nicht, wie undeutsch ich das schon mal gehandhabt habe ... *schleich unn über die Schulter guck* - aber natürlich nur in Fronkreisch.
P.S.: Könnte sein, dass geradezu mittelalterliche Stadtrechte evt. Sammelrechte in den Wäldern kommunal regeln - ist aber spintisiert. Vielleicht so etwas wie ein käuflicher "Gewerbeschein" mit bestimmten Auflagen und Kosten.
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03.01.2007 21:22 #20AW: Sägeschein
Es geht aber nur um Äste...nicht Stämme!!!! Für Stämme brauchst du die Genehmigung vom Jagdpächter und wenns Staatsforst ist, wirst du dich wohl an andere Stellen wenden müssen.
Siehe dies: Dürre Äste sammeln
Nur eines darf man immer: Kleine Mengen an abgefallenen dürren Ästen für den eigenen Bedarf sammeln. Doch auch hier muss man den Förster um Erlaubnis fragen und sich an bestimmte Regeln halten: Das so genannte Leseholz darf nur einen Durchmesser von maximal zehn Zentimetern haben und nicht mit dem Auto eingesammelt werden.
(Quelle: Selbst Holz machen | Unser Land | Landwirtschaft & Umwelt | Bayerischer Rundfunk )
Liebe Grüße
Petra, die hier einen doofen Jagdaufseher hat
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03.01.2007 21:22 #21AW: Sägeschein
ja Lazy, wir fordern das alte Recht der Allmende zurück!
niwashi, der sowieso der Meinung ist, dass der Staatsforst zuwenig gepflegt ist ...
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03.01.2007 21:26 #22
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03.01.2007 21:37 #23AW: Sägeschein
au ja - das ist doch schon mal eine feine Sache und ein feiner Link, Petra! Ich habe es auch bisher nie übertrieben mit der Abschlepperei! 10 cm dicke Äste, nun, ich glaube, die Äste waren - ok, ok, um der Wahrheit die Ehre zu gebe - die waren, ja doch, so um die 10 cm dick, doch, durchaus.
Gut, wenn ich also all meinen Charme aufbringe und der Eigentümer / Besitzer (Pächter) nichts dagegen hat - jo, dann können das ja einige Klafter dürre Äste zum Anfeuern werden. Immer alles im Rahmen des Augenmaßes und der Raison, versteht sich. Je nach Charme und Obstlervorrat ist es ja eh VS (Verhandlungssache).
@ niwashi: Sollte es möglich sein, etwas wie eine ursprüngliche Allmende wieder sinngemäß herzustellen und zu nutzen, mache ich mich mit Ziegen selbstständig - die stinken zwar, aber sie sind schlau, ergiebig und rationell zu bewirtschaften. Man müsste die Fluren einsehen und gucken, wo die Reststücke des Tafelsilbers liegen - nur noch schmal entlang der Landstraßen? Rest? Etc.?
P.S. Hatte John nicht kürzlich die Idee mit Kost + Logis? Man muss ja nicht unbedingt selber hüten ... Oh, Gott - ich glaub', mir geht's im Moment zu gut, ich phantasiere...
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03.01.2007 21:52 #24AW: Sägeschein
du scheinst im Urlaubsfieber zu sein, Lazy .. aber die Gedankengänge kann ich nachvollziehen ...
niwashi, der auch schon mal ans ziegenhüten dachte ..
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03.01.2007 22:13 #25AW: Sägeschein
lol - wie hieß noch mal der jugendliche Gespiele von 'Heidi' (Johanna Spyri)?
Reisefieber? Stimmt! Reisen wollen wäre bei Tieren dann auch das reale Problem; allerdings nur so lange, wie man keinen Hütebuben fände.
Der letzte "Hütebub", den ich wegen einer Ziegenfleischbestellung anrief, war Akademiker und Professorensohn. Er antwortete per Handy von der Wiese aus - manchmal frage ich mich schon, ob ich nicht auf dem falschen Dampfer unterwegs bin ...
P.S.: Er rief mich danach nochmals an und fragte, ob er entgegen der Bestellung 2 Keulen schicken könne. Das Fleisch war miserabel. Es stank faulig, als ich es auspackte. Muss vom Wochenmarkt übrig geblieben sein. Von wegen, alles toller Direktvertrieb vom Erzeuger und pure Romatik und super Qualität!! Leider kein 'Happy Ending' für mich dieses Mal.
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