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27.06.2007 13:49 #1Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Hallo,
ist es zulässig, eine Feuchtraum Steckdose an einen Zaunpfosten im Garten zu montieren? Oder wie kann ich das sonst machen?
Waschküche, Garage usw. sind Feuchträume. Aber der Garten ist doch Freifläche. Sind da diese Dosen zulässig?
Viele Grüße
Christian
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27.06.2007 14:09 #2
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Hallo,
habe zwar mal vor 20 Jahren Elektroinstallateur gelernt, bin mir aber nicht mehr 100%ig sicher.
Auf der Steckdose sollte ein IP44 stehen, und das sind i.d.R. ganz normale Feuchtraum-Steckdosen.
IP44 steht für:
1. Ziffer: Geschützt gegen feste Fremdkörper 1mm und größer.
2. Ziffer: Geschützt gegen Spritzwasser:
Wasser, das aus jeder Richtugng gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
Zur Sicherheit würde ich die Kabeleinführung nur von unten machen.
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27.06.2007 14:10 #3AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
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27.06.2007 14:25 #4AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Hallo zusammen,
es sind IP44 Dosen. Die Kabeleinführung mache ich von unten, damit obern nichts reinläuft und die Dose so, dass das Schanier des Deckels oben ist.
Danke für eure Hilfe
Christian
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27.06.2007 14:28 #5AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Ich habe ganz einfach so eine Gartensteckdose gekauft und mit einer längeren Leitung versehen. Da kann garantiert nichts passieren.
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27.06.2007 18:33 #6
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Feuchtraumsteckdosen sind definitiv für draussen geeignet.
Wird auch oft auf Balkonen angewendet.
Ganz wichtig ist, das sie über einen FI (Fehlerstromschutzschalter) 30 mA laufen muss.
Sharif
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27.06.2007 21:18 #7KoiGast
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27.06.2007 21:48 #8
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Normale Sicherung 10 mA? Du meinst bestimmt 10 A, 16 A wäre auch ok.
Fehlerstromschutzschalter - Wikipedia
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27.06.2007 22:14 #9KoiGast
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27.06.2007 23:26 #10AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
hallo stromleger
ganz wichtig :
steckdosen im außenbereich sollte von innen schaltbar sein ,
sonst kann es im falle eines einbruchs mit der versicherung probleme geben .
@christian
kleines update ,
der bohrer ist endlich fertig ,
nur die rohr-innen-kralle ist noch in arbeit .
läßt der saugschlauch sich eigentlich noch auf und ab bewegen ?
mfg dieter
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28.06.2007 08:26 #11AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Hallo zusammen,
danke für eure Tipps. Der Garten hat eine eigene Sicherung. Die hängt in der Unterverteilung vom Keller und hat auch einen FI. Von innen schaltbar sind die Stromkreise wg. des Komforts auch.
Dass die Versicherungen im Zeitalter der Akkuschrauber, -bohrer und -hämmer noch Probleme machen ist witzig.
Die Akku Hilti hier

hat eine Bohrleistung von 24mm in Beton. Das schaffen viele Netzgeräte nicht.
@Dieter: Die Leistung des Brunnes ist unverändert. Mit Sprenger, Brause o.Ä. Dauerpower. Ohne "Durchflussbegrenzer" ist nach kurzer Zeit ende. Würde da gerne noch mal rangehen und warte mal auf deine Entwicklungsarbeit. Volldampf aus einem 3/4" Schlauch. Das wäre toll.
Gruß
ChristianGeändert von christian-p (03.09.2007 um 11:48 Uhr)
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28.06.2007 08:57 #12
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29.06.2007 21:10 #13AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
hallo Christian
mit den versicherungen ist das halt so eine sache .
keiner würde heute mehr ein schloss aufbohren ,
laut ausage der polizei :
"wenn die in drei minuten nicht reinkommen , gehen die weiter zum nachbarn . "
laut versicherung muß man sogar sein fahrad in der garage noch mal einzeln abschließen .
schön das der saugschlauch sich bewegen läßt ,
daß vereinfacht die sache dann etwas .
leider hänge ich bei der rohr-innen-kralle noch fest ,
den bohrer werde ich die tage mal testen .
der bohrer sieht schon ein bißchen futuristisch aus .
mfg dieter
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25.05.2008 21:18 #14
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Was man noch ergänzen sollte:
Die Außensteckdose sollte (oder muss?) einen EIGENEN FI haben. Nicht dass nur eine eigene Sicherung verwendet wurde und der FI des Hauses.
Am FI kann man aber noch weitere Außensteckdosen dranhängen.
mfg
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09.06.2008 18:24 #15
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Grundsätzlich ist es ja so, dass keiner genau kontrollieren wird ob du einen FI (RCD) extra für deine Steckdosen auserhalb des Gebäudes angebracht hast oder nicht, jedoch ist es auf jeden Fall empfehlenswert einen FI einzufügen, da du rechtlich und privat abgesichert bist.
Beim absichern der Steckdose ist es eigentlich egal ob man 16A oder 10A Sicherungen verwendet (es muss nur die Selektivität gewährt sein d.h. jede dem Sicherungskasten nachfolgende Sicherung darf auf keinen Fall größer sein als die vorhergehende.)
Wenn man allerdings eine Dreifachsteckdose (Drehstorm) montieren will sollte man eine 16A Sicherung verwenden, da man mit einer 10A leichte probleme bekommen könnte
Feuchtraumsteckdosen sind im Auseneinsatz an sich kein Problem, aber man kann auch mit einem Schutz von IP 44 böse Überaschungen erleben wenn es z.B. richtig das schütten anfängt. Deshalb würde ich raten schon darauf zu achten eine Qualtitatiev hochwertige Steckdose zu kaufen.Geändert von MarkXXL (09.06.2008 um 18:53 Uhr)
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17.06.2008 18:42 #16AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Das hat mit "hochwertig" eigentlich rein gar nichts zu tun. Wenn eine Steckdose mit "Feuchtraum" und "Spritzwassergeschützt" gekennzeichnet ist, dann kann man sich auch darauf verlassen. Eine korrekte Installation natürlich vorrausgesetzt. Und im Prinzip kommt es ja auch lediglich darauf an, das an die Kontakte kein direktes Wasser gelangt. Also so eine grosse Sache ist das ja an sich nun wirklich nicht.
Und was den FI-Schutzschalter angeht... sicher ist es ratsam einen solchen einzubauen. Allerdings denke ich, das es auch darauf ankommt welche Geräte man im Garten betreiben möchte. Die meisten elektrischen Gartengeräte sind bsw. sowieso alle schutzisoliert. Wenn man nicht gerade so leichtsinnig ist und eine schadhafte Elektroleitung verwendet kann da rein logisch schon nichts passieren.
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17.06.2008 20:19 #17
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Aber natürlich hat das auch was mit der Qulität zu tun. Wenn denn die billige China-Kracher-Steckdose nach einem Jahr Verwitterung im Garten auseinander fällt weil keine VA oder verzinkten Schrauben und billige Federn verbaut wurden und der Kunststoff durch die UV-Stahlung einem Schweizer Käse ähnelt ist die Schutzart IP 44 Geschichte.
Geändert von Marc4Mac (18.06.2008 um 08:06 Uhr)
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18.06.2008 20:03 #18AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Aha... bist du etwa Fachmann in Sachen Kunststoffe und Materialtechnik?
Sorry, aber vom Ansehen einer solchen Steckdose und dem Preis allein kann man ganz sicher nicht auf die Qualität schliessen. Das die teuerste Steckdose zugleich auch die beste ist mag ja ein Wunsch sein, der ganz sicher nicht zutrifft... zumindest nicht immer und in jeden Fall. Denn vom Preis allein kann man es ganz gewiss nicht immer erkennen. Ich habe in einigen Baumärkten auch schon richtig teure Designer-Innensteckdosen gesehen die ich ganz sicher niemand empfehlen würde, weil bei der Herstellung mehr Wert auf Äusserlichkeiten als auf die Technik selbst gelegt wurde.
Übrigens habe ich seit mehr als 5 Jahren eine solche... wie sagtest du noch gleich... "billige China-Kracher-Steckdose"... und die ist immer noch genauso wie am ersten Tag.
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18.06.2008 21:13 #19
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Nein, das nicht, aber ich bin Fachmann in Sachen Elektrotechnik und habe schon einen Haufen Steckdosen montiert, und viele billige gegen hochwertigere ausgetauscht. Und wenn ich bei einer Steckdose nach einem Jahr Verwitterung die Schrauben nicht mehr lösen kann weil diese festgegammelt sind und nach 3 Jahren der Deckel bricht weil er von der UV-Strahlung sowas von porös geworden ist kann Du mir ruhig glauben dass ich das beurteilen kann. Bei namenhaften Herstellern ist mir das auf jeden Fall noch nicht passiert. Diese sind allerdings nicht für 1,95 im Baumarkt zu haben sondern kosten Faktor 10.
Du hast sicher Recht das teuer nicht immer gut ist, aber bei gewissen Dingen steckt die Qualität eben auch im Preis.
Übrigens: hochwertiges Material kauft man nicht unbedingt im Baumarkt.
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18.06.2008 22:17 #20AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Na ja... aber dann schau dir mal einige Elektro-Bauteile an, die es heutzutage auf dem Markt gibt. Ich habe mal vor vielen Jahren Elektroinstallateur gelernt. Damals mussten wir noch jede Steckdose und jeden Schalter ganz ordentlich mit Ösen verschrauben und fetten. Ich glaube, wenn mein damaliger Meister die heutigen, bis 16 Ampere zugelassenen Steckdosen bei denen der Draht nur noch gesteckt wird, sehen würde... also der würde bestimmt gleich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft machen. Für den wäre das wirklich ein Verbrechen gewesen.
Und das sind alles ganz normale "hochwertige" und zum Teil sauteure Steckdosen. Ich will damit nur sagen, das es eh nicht einfach ist sich als Laie ein klares Bild zu machen. Und ohne ein gewisses Mindestmass an technischen Verständnis und persönlichen Verantwortungsbewusstsein nutzt letztendlich die ganze Sicherheitstechnik nichts.
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19.06.2008 08:01 #21
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Ui, das ist aber schon viele viele Monde her...
Ich war mir auch nicht so sicher was ich von den Steckklemmen halten sollte, sie haben sich auf jeden Fall bewährt und die Montage geht viel schneller. Diese Lösung ist für den Laien auf jeden Fall besser als die Schraublösung, wo man die Ader mit der Schraube festzieht. Denn dann schiebt man die Ader u.U. wieder raus. Jung hatte zwar auch Schraubklemmen, dort war ein Rausschieben allerdings unmöglich weil ein Plättchen dazwischen war.
Schlimmer hingegen finde ich die von mir angesprochenen teilweise labbrigen Gehäuse aus weichem Kunststoff. Montiert auf eine nicht ganz planen Oberfläche (z.B. Verblender) ist die Steckdose nicht dicht zu kriegen. Jung WG600 z.B. hat ein Gehäuse aus Hartplastik (Duroplast) mit einer Gummidichtung und Gira verwendet teilweise sogar VA-Schrauben. Und bei einer dichten Kabeleinführung von unten hast man dann ein prima Aquarium und sucht sich beim Erdschluss nen Wolf...
Das soll nicht heissen dass die Baumarktartikel alle fürn Ar... sind, bei mir im Carport habe ich diese auch montiert, aber da kommt auch kein Spritzwasser hin...
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19.06.2008 09:04 #22AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?
Deswegen sollten die älteren Steckdosen ja auch mit Ösen angeschlossen werden. Wenn man das ordentlich gemacht hat, ist dieser Anschluss aber mit grosser Sicherheit viel besser und sicherer als die neueren Steckverbindungen, die man doch mit Leichtigkeit mit den Händen einfach wieder herausziehen kann. Darüber hinaus kann es auch oft dazu kommen das die Befestigungsklemmen schwergänging sind und man die Leitung gar nicht erst richtig fest bekommt.
Wie ich schon sagte, ich habe mir einfach so eine Gartensteckdose gekauft...Schlimmer hingegen finde ich die von mir angesprochenen teilweise labbrigen Gehäuse aus weichem Kunststoff.

und diese dann mit einen anderen Kabel versehen. Ich habe diese Steckdose nun schon seit mehr als 5 Jahren und sie ist immer noch wie neu.
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19.06.2008 10:03 #23
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AW: Feuchtraumsteckdosen im Garten?Das Problem ist nur dass die alten Steckdosen seit Jahren nicht mehr im Handel sind. Ausserdem ist nicht jeder in der Lage bzw. hat die Zeit eine vernünftige Öse zu biegen...
Ich bin nicht schmaler Natur, jedoch habe ich es noch nie geschafft die Ader ohne Zuhilfenahme eines kleinen Schraubenziehers wieder zu entfernen. Wobei wir jetzt wieder über die Qualität diskutieren können
Der Eingangsfred bezog sich jedoch auf die Montage einer Feuchtraumsteckdose an einem Zaun und nicht auf eine Gartensteckdose mit Erdspiess.
Und jetzt gehts in Haarspalterei über und bin hiermit raus...
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19.06.2008 18:58 #24
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