Gartendüngung im Herbst, Düngen im Herbst

Gartendüngung im Herbst, Düngen im Herbst

Im Herbst ist zwar die Wachstumsphase der meisten Pflanzen vorbei, zu dieser Jahreszeit kann man aber bereits den Boden optimal auf das kommende Jahr einstimmen.

Ein wesentlicher Beitrag dafür ist die Gartendüngung im Herbst.

Zur Gartendüngung im Herbst eignen sich drei Produkte sehr gut. Sie fallen in die Kategorie Reifedünger, da sie im Herbst sozusagen das Reifen der Pflanzen im kommenden Jahr begünstigen.

Patentkali enthält als Hauptnährstoff Kalium. Er trägt zur Stabilisation des Bodens bei und fördert die Speicherkapazität

von Wasser. Das ist sowohl im Winter als auch im Sommer eine wichtige Angelegenheit. Patentkali wird bevorzugt bei Nadelgehölzen, auf Rasen oder für Stauden eingesetzt.

Im September ist der optimale Zeitpunkt, den Patentkali gemäß Dosierungsanleitung auszubringen.

Beim Düngen im
Herbst sollte man darauf achten, dass man möglichst nicht auf freien Stellen den Dünger ausbringt. Hier könnte dieser vom Wind verweht oder vom Regen/Schnee weggewaschen werden. In dem Falle kann der Dünger nicht seinen Zweck erfüllen. Das betrifft nicht nur Patentkali, sondern alle Arten von Dünger.

Die zweite Art von Dünger für den Herbst ist Thomasmehl, welches in der Hauptsache Phosphor als Nährstoff bietet. Phosphor macht die Pflanzen ebenfalls widerstandsfähiger gegen Frost. Thomasmehl kann auch auf offenem Gelände verwendet werden, sollte aber dann gut eingearbeitet sein.

Der Abbau des Phosphors geht sehr langsam vonstatten, so dass der Boden eine große Zeitspanne mit Phosphor versorgt ist, ohne zuviel davon zu bekommen. Benutzt man Thomasmehl, ist das Verwenden von Kompost nicht empfehlenswert, da dieser gleichfalls Phosphor enthält.

Die dritte Variante - der Düngekalk - ist nicht nur für die Gartendüngung im Herbst, er lässt sich das ganze Jahr über verwenden. Er ist für fast alle Pflanzen geeignet. Auf Moorbeeten sollte man allerdings keinen Düngekalk nehmen.

Der Hauptnährstoff des Düngekalks ist Calcium. Calcium ist an vielen lebenswichtigen Prozessen der Pflanze maßgeblich beteiligt. So wird es für den Aufbau der Zellwände benötigt, es spielt eine wesentliche Rolle bei der Wasser- und Nährstoffaufnahme und trägt zur Stabilisierung des Säuregrades des Bodens bei.