Buchsbaum schneiden - Buchsbaumschnitt

Buchsbaum schneiden - Buchsbaumschnitt Buchsbaum schneidenDie Pflanze verträgt jeden Rückschnitt. Buchsbaum schneiden ist einfach. Sie treibt auch aus Altholz wieder aus. Regelmäßiger Rückschnitt fördert das Wachstum. Was man allerdings beachten sollte ist, dass man ab Ende August nicht mehr schneidet. Das ist wichtig, weil der Buchs dann wieder austreibt. So später Neutrieb reift vor dem Winter nicht mehr richtig aus und friert dann leicht zurück. Mäßiges Auslichten bzw. das Herausnehmen von einzelnen Zweigen ist aber problemlos möglich.

Buchsbaum schneiden - so geht's

/>Der Buchsbaum ist - das darf man mit Fug und Recht behaupten - in nahezu jedem Gartenbeet, in jedem Kübel oder Topf ein echter Blickfang. Und damit das auch so bleibt und man möglichst lange Freude an dem immergrünen Gewächs hat, sollte man den Buchsbaum im Durchschnitt etwa ein bis zwei Mal im Jahr schneiden. Ganz gleich, wo der Buchsbaum steht - ob in sonnigen oder in schattigen Bereichen der Außenanlagen: Er wächst und gedeiht einfach überall sehr gut und ist überaus genügsam

Ein Ziergewächs der besonderen Art - richtig in Form gebracht

Damit er die Form behält, sollte ein so genannter Feinschnitt erfolgen; allerdings nur im Rahmen der Wachstumsphase. Diese liegt im Bereich Mai bis Ende August bzw. Anfang September. Es ist folgendermaßen vorzugehen: Die Austriebe von Buchsbäumen sind etwa zwei bis fünf Zentimeter lang und sollten mit einer Gartenschere (wahlweise bietet sich auch eine spezielle Buchsbaumschere oder eine Gartenschere an) auf eine Länge von nurmehr einen Zentimeter gestutzt werden.

BuchsbäumeDabei sollte in jedem Fall berücksichtigt werden, dass im Zuge dessen das Vorjahresholz nicht beschnitten werden darf. Dieses würde nicht nur dazu beitragen, dass der Buchsbaum an Form verliert, sondern darüber sieht es schlichtweg unschön bzw. unnatürlich aus, wenn im betreffenden Bereich keine Blätter (mehr) vorhanden sind.

Keine "halben Sachen" beim
Grobschnitt


Während der Feinschnitt beim Buchsbaum in erster Linie der Formerhaltung dient und so selbstverständlich dazu beitragen soll, dass das Gewächs dauerhaft schön und gepflegt anzusehen ist, hat der so genannte Grobschnitt beim Buchsbaum buchstäblich eine "tiefergehende" Bedeutung. Beim Beinschnitt schneidet man lediglich überstehende Ästchen und Blättchen ab - bei der "groberen" Variante geht der (Hobby-)Gärtner ein wenig "intensiver" zu Werke.
Die älteren Zweige beim Buchsbaum werden idealerweise ein wenig früher, als dies beim Feinschnitt der Fall ist, gestutzt. In der Zeit von März bis April ist hierfür erfahrungsgemäß der beste Zeitpunkt. So schadet es mitunter auch nicht, den Buchsbaum vollends zurückzuschneiden, um auf diese Weise sicherzugehen, dass er schon bald wieder frische Triebe bringen wird, die sattgrün und frisch anmuten. Gerne macht man sich dieser "Technik" beim Buchsbaumschnitt zunutze, um langfristig einen gleichmäßigen, vollen Wuchs zu gewährleisten.

Mögliche Werkzeuge zum Schnitt von Buchsbaumgewächsen sind:
  • die klassische Heckenscher
  • die elektrische Heckenschere (speziell für Hecken und NICHT für kleine Buchsbäume)
  • die speziell konzipierte Buchsbaumschere
  • die Rosenschere
Bastelscheren oder gar Nagelscheren sind für den Fein- bzw. Grobschnitt von Pflanzen denkbar ungeeignet!
 
Zeitpunkt

kleine BuchsbäumeDer ideale Zeitpunkt um den Buchsbaum zu beschneiden liegt in den Monaten

Juni und Juli, bis in den August hinein. Der Schnitttag sollte nicht sonnig, sondern bewölkt sein, da die Schnittstellen sonst häufig verbrennen. Ideal ist, wenn auch die kommenden zwei bis drei Tage nicht zu sonnig werden. Zu viel Feuchtigkeit nach dem Schneiden kann wiederum zu Pilzbefall führen.

Buchs schneidet man mit einer Handschere. Beim Schneiden dürfen die Blätter nicht gedrückt oder abgerupft werden. Sie verfärben sich sonst bräunlich und sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Die Klingen der Schnittwerkzeuge müssen deshalb sauber und sehr scharf sein.

Buchs kann leicht in Form geschnitten werden. Sehr beliebt sind Kugelformen. Eine Führungshilfe erleichtert den Formschnitt.  Im Angebot sind Gestelle aus Holzleisten für Pyramidenformen und Schablonen aus Drahtgeflecht für Tierfiguren.  Man setzt die Führungshilfen über den Buchs und schneidet dann in Form. Nachwachsende oder überstehende Zweige können dann entlang der Vorgabe abgeschnitten werden.

Buchsbaum nimmt Fehler beim Beschneiden nicht übel. Er treibt immer wieder willig aus.

Ein Highlight im Garten

Immer wieder gibt es freilich auch (Hobby-)Botaniker, die das ganze Jahr hindurch ihre Buchsbaumgewächse in Form bringen. "Im kleinen Rahmen" ist dies durchaus auch möglich. Jedoch sollte man da mit einer ganz besonderen Sorgfalt zu Werke gehen und nicht mit einer (elektrischen) Heckenschere ansetzen, sondern eine Rosenschere verwenden. Damit ist es ein Leichtes, überstehende Blätter oder ausgewachsene Triebe herauszuschneiden, um so das Gesamtbild des Buchsbaums gleichmäßig und ansehnlich hinzubekommen. Der häufige Buchsbaumschnitt mit der Rosenschere empfiehlt sich selbstverständlich vor allem bei Buchsbaumfiguren. So stellt es diesbezüglich kein Problem dar, das Gewächs vier bis fünf Mal pro Jahr in der gewünschten Form zu "dekorieren".