Shubunkin - Vermehrung, Überwintern, Krankheiten - 4 Pflegetipps

Shubunkin - Vermehrung, Überwintern, Krankheiten - 4 Pflegetipps

Ist der Shubunkin noch klein, fühlt er sich auch in einem Aquarium wohl. Da er aber bis zu 30 cm Länge erreicht, wird er irgendwann in den Gartenteich umziehen müssen. Man geht von einer Teichgröße von 500 Litern aus, die für diese Fischart ausreicht. Ein Shubunkin ist ein weitergezüchteter Goldfisch mit einem weitaus schöneren Äußeren.

fische-luft flShubunkin – Vermehrung

Der mit bis zu fünf Farben ausgestattete, langgestreckte Fisch mit einer einfachen, langgezogenen

Schwanzflosse ist bei guten Bedingungen überaus vermehrungsfreudig. Damit die Eier und die frisch geschlüpften Fische nicht von ausgewachsenen Tieren verschlungen werden, haben sich aufgeschichtete Steine am Teichrand bewährt. Dorthin können sich die Jungtiere zurückziehen und sind vor dem Appetit ihrer größeren Artgenossen sicher. Empfehlenswert ist zudem das Abfischen der Jungtiere, um sie in einem Aquarium abzusondern, bis sie eine Größe von 4 cm erreicht haben.

Shubunkin – Überwintern

Wenn der Teich eine Mindesttiefe von 1,00 m aufweist, stellt die Überwinterung im Freien kein größeres Problem dar. Frost dringt maximal nur bis 80 cm in den Boden ein, so dass noch genug Platz für
die Fische unter der Eisschicht vorhanden bleibt. Auf keinen Fall darf das Eis aufgeschlagen werden, das könnte die empfindlichen Kiemen der Fische beschädigen. Wenn Schilf und andere Gewächse aus dem vereisten Wasser herausragen, kann Sauerstoff bis unter die Eisdecke vordringen. Besser ist jedoch, vor den Minustemperaturen einen Eisfreihalter auf der Teichoberfläche zu deponieren.

Shubunkin – Krankheiten

Die Pünktchenkrankheit, die durch Wimperntiere ausgelöst wird, kann alle Goldfischarten befallen. Bewegungsunlust und die Verweigerung von Nahrung sind Anzeichen, die noch vor den typischen weißen Punkte auftreten. Parasiten in Form von Haken-, Faden- und Bandwürmern sowie Blutegel sind bei Fischen nicht ungewöhnlich und führen nur bei geschwächten Fischen zu Krankheitsanzeichen. Pilzbefall, wie etwa die Kiemenfäule, tritt meist bei organisch stark belasteten Teichen und bei einer zu hohen Wassertemperatur auf. Aufgrund der Ansteckungsgefahr sollten krank aussehende Fische am besten sofort aus dem Teich entfernt werden.

Pflegetipps

  1. Der Shubunkin benötigt eine gute Sauerstoffversorgung, die mit Hilfe von Teichbelüftern garantiert wird.
  2. Um Krankheiten zu vermeiden, sollte stets ein besonderer Augenmerk auf die Wasserqualität gelegt werden. Dazu sollte die Wassertemperatur niemals 25° C überschreiten, auch im Sommer nicht.
  3. Da sich der Shubunkin nur in Gesellschaft wohlfühlt, sollten sich immer mindestens 5 Stück im Aquarium oder im Teich befinden.
  4. Zur Fütterung eignen sich eiweißreiche Sticks oder anderes, qualitativ hochwertiges Fischfutter.

Ein Shubunkin braucht nicht übermäßig viel Pflege um sich wohlzufühlen. Deshalb ist diese Fischart auch für Anfänger geeignet.