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Buschbohnen zählen zu den wohl beliebtesten Gemüsesorten. Sie sind leicht zu ziehen und können schon nach acht Wochen geerntet werden. Ursprünglich stammt unsere Bohnenpflanze aus den süd-amerikanischen Anden. Als einjährige Gemüsesorte ist sie sehr frostempfindlich. Auf keinen Fall dürfen Bohnen roh gegessen werden, da sie die giftige Stickstoffverbindung Phasin enthalten, beim Kochen jedoch zersetzt sich diese vollständig. Buschbohnen haben kurze, kräftige Stiele und benötigen im Gegensatz zu den Stangenbohnen kaum eine Stütze, da sie nur etwa 30- 40cm hoch werden. Diese eher kleinwüchsigen Bohnenpflanzenkönnen auch gut in Balkonkästen oder im Frühbeet gezogen werden. Buschbohnen baut man überwiegend
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wegen ihrer Hülsen an, die gekocht als Gemüse zubereitet werden.
Bei einigen anderen Bohnensorten verwendet man eher die Kerne. In diesem fall lässt man die Hülsen so lange an den Pflanzen hängen, bis die Kerne reif sind. Je nach dem wie die Früchte geformt sind, lassen sich flachhülsige und rundhülsige Bohnensorten unterscheiden. Flachhülsige Bohnen entwickeln mit zunehmender Reife derbe Fäden an den Hülsennähten, die rundhülsigen Sorten sind in der Regel fadenlos. Neben den grünen Bohnen finden sich auch andersfarbige Sorten im Angebot, etwa gelbe Wachsbohnen, die als besonders schmackhaft gelten oder Sorten mit blauvioletten Hülsen, die sich beim Trocknen grün färben.
Standort: Um Ansteckung durch Krankheiten zu vermeiden, sollte man einen Standort wählen, an welchen im vergangenen Jahr keine Bohnen wuchsen. Auch die Nähe zu Erbsen, Schnittlauch, Fenchel, Lauch und Zwiebeln sollte gemieden werden. Denn diese Gemüsesorten hemmen das Wachstum der Bohnenpflanzen. Vorteilhaft ist ein windgeschützter Platz, da Bohnen sehr empfindlich gegen zu starke Winde sind. Die Bohne gedeiht am besten auf leichten, gut durchlässigen Boden und an einen sonnigen Standort. Im Herbst vor der Aussaat sollte der Boden tief umgegraben und mit etwa 10l Gartenkompost auf 1 Quadratmeter gedüngt werden.
Anbau: Da Bohnen Kälte nur bedingt und Frost überhaupt nicht vertragen, erfolgt die Aussaat erst etwa Mitte Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Bei der so genannten Horstsaat legt man bis zu sechs Bohnenkerne in Abständen von ungefähr 40cm in 2- 3cm tiefe Mulden. In Reihen sät man mit einem Abstand von 3cm zwischen den Samen.
Pflege: Im Frühsommer mulcht man die Bohnenbüsche gründlich. Besonders während der Blütezeit sollte ausreichend gegossen werden. Die Wurzeln abgeernteter Pflanzen können im Boden verbleiben, denn Bohnen fixieren mit Hilfe von Bakterien Stickstoff, hinterlassen also einen gut gedüngten Boden. Ernte: Die ersten Bohnen sind etwa 8 Wochen nach der Aussaat reif. Wenn man laufend erntet, dann wachsen immer wieder neue Hülsen nach, bei manchen Sorten von Juni bis in den Herbst hinein. Alle 2- 3 Tage sucht man die Pflanze nach neuen Hülsen ab. Man knipst diese mit dem Finger ab oder schneidet mit einer Gartenschere. Wenn die Bohnen länger am Busch bleiben werden sie strohig und es reifen keine Hülsen mehr.
Gewinnung von Bohnenkernen: Um Bohnenkerne zu ernten, belässt man die Hülsen an den Pflanzen, bis sie im Herbst ausgereift sind und sich weiß färben. Bei trocknem Wetter nimmt man die Pflanzen aus dem Boden und hängt sie an einem regengeschützten Ort auf. Sobald die Hülsen spröde sind, löst man die Kerne aus und trocknet si auf dem Papier.
Schädlinge: Die gefräßigen Larven des Erbsenwicklers befallen reifende Kerne. Abhilfe schafft ein offener luftiger Standort. Gelbe, ölige Flecken deuten auf die Fettfleckenkrankheit. Deshalb sollte unbedingt auf gesundes Saatgut geachtet und befallene Pflanzenteile vernichtete werden. Genauso verfährt man bei der Brennfleckenkrankheit, welche man an schwarzbraunen Flecken auf Blättern und Hülsen erkennt.
Beliebte Sorte: „Admires“ – ertragreich; lange fadenlose Hülsen, früh erntereif.
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