Tomaten trocknen

Tomaten zu trocknen ist etwas aufwändig, aber die Arbeit wird durch einen einzigartigen Geschmack der Trockentomaten belohnt. Grundsätzlich sollten nur sehr reife Tomaten verwendet werden. Günstig ist, wenn wasserärmere Sorten genutzt werden. Am besten eignen sich Eiertomaten.

Die Tomaten werden gewaschen und trocken gerieben. Dann werden sie halbiert. Den harten Stielansatz entfernt man. Je nach Bedarf kann man die Tomaten entkernen, was sich meist als günstig erweist. Man nimmt einen kleinen Löffel und entfernt das wässrige Innere. Dabei sollte man vorsichtig sein, damit kein Fruchtfleisch erwischt wird.
  • Die Tomaten werden mit

    der Schnittfläche nach oben auf den mit Backpapier belegte Ofenrost sortiert. Man kann auch das Backblech verwenden und statt dem Papier Alufolie.
  • Der Ofen sollte auf 110 bis 125 °C vorgeheizt sein. Wer mag, kann die
    Tomatenhälften würzen, mit getrocknetem Basilikum, Oregano oder Thymian. Auf jedem Fall gehört Salz darauf, möglichst frisch gemahlen.
  • Die Tomaten kommen in die Mitte des Ofens. Während des Trocknens sollte die Ofentür einen kleinen Spalt offen bleiben, so dass die austretende Feuchtigkeit entweichen kann. Am besten klemmt man etwas dazwischen.
  • Nach etwa drei Stunden werden die Tomaten gewendet. Man drückt sie vorsichtig mit einem Kochlöffel flach. Ab jetzt werden die Hälften stündlich gewendet.
Der gesamte Trocknungsvorgang dauert zwischen 8 und 12 Stunden. Wichtig ist, dass man aufpasst, wann welche Tomaten fertig sind. Nicht alle werden gleichzeitig fertig. Die Tomaten müssen nach dem Trocknen biegsam und geschmeidig sein. Wenn man die Tomaten bei höherer Temperatur trocknet, geht das zwar schneller, allerdings geht dabei auch viel Geschmack verloren. Wenn man sie zu kurz trocknet, schimmeln sie bei der Lagerung schnell. Wenn man sie zu lang trocknet, werden sie zäh. Die getrockneten Tomaten bewahrt man am besten in luftdicht verschlossenen Dosen auf. Sie sind einige Monate haltbar.