Der ideale Standort von Tomatenpflanzen

Tomatenpflanzen im GewächshausDer richtige Standort der Pflanzen ist für eine reichliche Ernte von Tomaten ausgesprochen wichtig. Ideal ist ein geschützter, warmer und sonniger Platz. Temperaturen um die 25 °C mögen sie am liebsten. Da Tomatenpflanzen empfindlich auf Nässe, also Regen reagieren, ist ein Standort unter einem Dachvorsprung sehr gut geeignet. Auch an einer Hauswand stehen sie gut. Wer den Pflanzen keinen solchen Schutz geben kann, sollte es mit den speziell für Tomatenpflanzen angebotenen Regendächern versuchen.

Beetpflanzung oder Kübelhaltung?
  • Wer keinen Garten hat, für den ist die

    Kübelhaltung die einzige Möglichkeit, Strauchtomaten anzubauen. Es ist auch keine schlechte Lösung.
  • Besser ist aber, sie ins Beet zu pflanzen.
  • Auspflanzen erst, wenn kein Spätfrost mehr erwartet wird.
  • Profis nutzen sogenannte Grow-Bags, da bei Monokultur einfach die Gefahr steigt, das Pilz- und Schädlingsbefall steigt.
  • Im Beet haben die Pflanzen am meisten Platz für die Wurzeln.
  • Während Trockenperioden können die sehr durstigen Pflanzen besser gewässert werden, ohne das die Gefahr von Staunässe steigt.
Anbau im GewächshausGrow Bag für Tomatenkultur
  • Es handelt sich um einen Sack mit hochwertiger Spezialerde, speziell für Tomatenpflanzen.
  • Diese werden direkt hinein gepflanzt.
  • Die besondere Wirkstoffkombination, die enthalten ist, ist auf die Bedürfnisse von Tomatenpflanzen abgestimmt.
  • Es wird kein
    zusätzliches Pflanzgefäß benötigt.
  • Die Wasserverdunstung in dem „Sack“ ist deutlich geringer. Es muss weniger gegossen werden.
  • Die Pflanzen werden auf geringstem Raum optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgt.
  • Überschusswasser kann gut abfließen. Erst nach 8 Wochen muss nachgedüngt werden.
  • Der Big Grow Bag Tomate und Paprika (25 Liter) von Floragard kostet beispielsweise knapp 8 Euro.
Wie erreicht man im Topf optimale Ergebnisse?
  • Tomaten brauchen viel Platz für ihre Wurzeln. Das Pflanzgefäß sollte pro Pflanze einen Mindestdurchmesser und eine Höhe von 20 cm haben.
  • Man nutzt am besten einen Mix aus Kompost und etwas Anzuchtdünger.
  • Als Alternative eignet sich spezielle Tomatenerde.
  • Wichtig ist ausreichend Wasser, ohne dabei die Blätter zu benetzen.
Wie ernährt man Starkzehrer am besten?
  • Tomaten im Beet bekommen beim Setzen ordentlich Kompost oder etwas Anzuchtdünger in die Erde gemischt.
  • Wenn die ersten Früchte reifen, ist es Zeit für eine weitere Düngergabe. Hierfür eignen sich spezielle Tomatendünger.
  • Biogärtner bevorzugen Biodünger wie Seegras-Extrakt.
Der ideale Standort

Tomaten ausgeizenAls idealer Standort eignen sich natürlich aus Gewächshäuser.  In sehr warmen Regionen sollten die Pflanzen am Nachmittag etwas beschattet stehen. Wichtig ist, dass Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann, damit jeder Niederschlag schnell abtrocknet. Jedes Grasbüschel und jedes Blümchen zwischen den Pflanzen verhindert das Abtrocknen. Der Standort muss also auch unkraut- und pflanzenfrei sein.

Der Boden am Standort sollte gleichmäßig feucht aber frei von Staunässe sein. Tomatenpflanzen bevorzugen ein humoses, nährstoffreiches und tiefgründiges Pflanzsubstrat.

Tomatenpflanzen können auch in Töpfen und Kübeln kultiviert werden. Damit sind sie auch gut für die Haltung auf Balkon und Terrasse geeignet. Auch hier ist ein geschützter, sonniger Standort wichtig. Wenn möglich, sollte kein Regen auf die Pflanzen treffen können. So wird die Braunfäule gut vermieden.

Ins Freiland werden Tomaten generell erst nach den Eisheiligen gepflanzt, denn sie sind sehr frostempfindlich. Der Pflanzabstand beträgt etwa 80 cm. Der Standort sollte vor der Pflanzung gut mit Kompost versorgt werden. Man pflanzt möglichst tief, damit die Pflanze

viele Wurzeln ausbilden kann. Tomatenpflanzen benötigen eine Stütze.