Beeteinfassung aus Kunststoff oder Beton sind "out"

Beeteinfassung aus Kunststoff oder Beton sind "out"

Beeteinfassungen aus Kunststoff und Beton waren lange Zeit die Vorreiter im gesamten Spektrum der Materialien für Beeteinfassungen. Der Grund hierfür lag klar im Preis und in den notwendigen Pflegemaßnahmen begründet.

beeteinfassungUnd trotzdem konnten sich weder Beton noch Kunststoff als Beeteinfassungen auf ihrem Zenit halten.

Und dies basiert ebenfalls auf Gründen, die durchaus verständlich sind. Ob man nun trotzdem auf Beeteinfassungen aus Kunststoff oder Beton setzt oder doch lieber der Trendwende folgt, sollte jeder unter Abwägung

der Vor- und Nachteile dieser beiden Materialien im Einsatz als Beeteinfassung für sich selbst entscheiden.

Warum war die Beeteinfassung aus Kunststoff oder Beton lange Zeit beliebt?

Die Beeteinfassung aus Kunststoff bestach durch ihren absolut günstigen Preis in der Anschaffung. Da dieses in der Produktion äußerst simpel ist und keine große Maschinerie benötigt wird, sind diese im Vertrieb mit so niedrigen Preisen belegt, wie kein anderes Material zum Bau von Beeteinfassungen.

Ergänzt wurde der finanzielle Faktor noch um die positiven Eigenschaften von Kunststoff. So ist dieses Material derart konzipiert, dass es nahezu allen Witterungsverhältnissen über lange Zeit die Stirn bietet.

Nicht nur starker Regen und Winde im Sturmbereich beeindrucken die Kunststoff-Beeteinfassungen nicht, auch der permanente Kontakt mit Feuchtigkeit, der bei einer Beeteinfassung nun mal üblich ist, lässt dieses Material nicht verrotten.

Hinzu kommen noch die wenigen Pflegemaßnahmen, mit denen Beeteinfassungen aus Kunststoff auskommen, ohne dabei an ihren positiven Eigenschaften einzubüßen. Eine gelegentliche Säuberung mit klarem Wasser war alles, was man der Beeteinfassung aus Kunststoff an Aufmerksamkeit bieten musste.

Bei Beton verhält sich dies ähnlich. Kostenspezifisch sind
Beton-Beeteinfassungen mit denen aus Kunststoff vergleichbar. Auch bei der Pflege ist Beton sehr minimalistisch. Ein Anstrich mit spezieller Betonfarbe ist genug, um die Beton-Beeteinfassungen lange Zeit schön zu erhalten.

Dank dieser Betonfarbe sind die Beeteinfassungen leicht mit Wasser zu reinigen und Grünschleier einfach zu entfernen. Allerdings benötigt der Beton nach einigen Jahren einen erneuten Anstrich, da der alte seine imprägnierende und schützende Funktion verliert.

Zusammengefasst führten all diese Punkte dazu, dass Beeteinfassungen aus Kunststoff oder Beton nicht gerade selten in den Gärten zu sehen waren. Und trotzdem kehrte man diesen Materialien in den letzten Jahren den Rücken, so dass sie heute tatsächlich als „out“ anzusehen sind.

Was führte zum sinkenden Ansehen von Beeteinfassungen aus Kunststoff oder Beton?

Die Beeteinfassungen aus Kunststoff oder Beton waren trotz aller Vorteile immer wieder ein Dorn im Auge, da beide Materialien absolut unnatürlich im Garten wirken und darüber hinaus auch nicht mit einer ökologischen Umgebung in Einklang zu bringen sind.blumenbeet_fl

Kunststoff ist ein ausschließlich chemisch hergestelltes Produkt, das zwar allen Witterungseinflüssen trotzt, gleichzeitig aber auch ökologisch absolut unabbaubar ist. Es ist also nicht das Mittel der Wahl, um eine natürliche Umgebung zu schaffen. Ergänzt wurde dies noch durch die negative Tatsache, dass Kunststoff immer als solcher zu erkennen bleibt und sich derartige Beeteinfassungen niemals vollständig ins Gartenbild einfügen.

Zwar wurde immer wieder versucht, die Kunststoffprodukte für Beeteinfassungen in Holz- oder Steinoptik anzubieten, dennoch konnte man dieses Ziel niemals ganz erreichen.

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Bei Beton war das eigentliche Problem die Ewigkeit, für die solche Beeteinfassungen gemacht zu sein schienen. Zwar kann man Beeteinfassungen aus Beton relativ leicht selbst herstellen, nichtsdestotrotz ist Beton nahezu unverwüstlich und derart stabil, dass eine spätere Demontage nur mit größtem Aufwand möglich war.

Optisch hingegen konnte Beton nicht punkten. Der Look war immer gleich, ganz egal welche Betonfarbe für den Anstrich auch zum Einsatz kam. Ein stilvoller Garten sieht garantiert anders aus.

Diese Gründe führten weg von den künstlichen und unverwüstlichen, dabei jedoch unnatürlich anmutenden Materialien, so dass man heute lieber vermehrt Pflegearbeit leistet, dabei jedoch ein stimmiges Gartenbild erhält.