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Wildtrieb an Rosen

Jeder, der Rosensträucher oder Zier- und Obstgehölze in seinem Garten hat, kennt das jährliche Problem mit dem Wildtrieb. Ein Wildtrieb ist ein eigener Austrieb von Zweigen, die jedoch für die Versorgung der restlichen Pflanze eine negative ...



Auswirkung haben. Ein Baum, der Wildtriebe aufweist, wird schlechter mit Wasser, Licht und Luft versorgt und kann geschädigt werden. Aus diesem Grund müssen Wildtriebe komplett entfernt werden. (siehe auch Ausgeizen von Tomaten)

Der Wildtrieb an einem Baum oder einer Rose ist sehr einfach zu erkennen. Wildtriebe treten abseits der üblichen Triebe zu Tage, sind oftmals auch von der Form und der Wuchsrichtung anders. So wachsen die meisten Wildtriebe senkrecht nach oben, dies ist die typischste Form, die man auch am leichtesten erkennt.

Doch auch bei der Farbe der Blüten kann man Unterschiede erkennen, vor allem, wenn es sich um veredelte Pflanzen handelt. So können bei einer rosablühenden Rose die Wildtriebe weiße oder rote Blüten aufweisen: ein deutliches Zeichen für einen Wildtrieb. Das Ausbilden der Wildtriebe kann man nicht erkennen. Wildtriebe wachsen im Frühjahr, daher ist dies dann auch die Jahreszeit in der man einen Wildtrieb ...



frühestens erkennen kann.

Beim Entfernen von Wildtrieben muss man beachten, dass aus jedem nicht vollständig entfernten Wildtrieb wenigstens zwei neue Wildtriebe entstehen können. Daher ist es wichtig, dass im Frühjahr, wenn die Wildtriebe sichtbar werden, diese soweit am Ansatz zu entfernen. Beginnen Wildtriebe kurz oberhalb des Bodens, ist es ratsam, die Stellen der entfernten Wildtriebe mit Erde zu bedecken, um sie so am neuen Austreiben zu hindern.



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