Kräutertopf bepflanzen - Terracotta

Kräuter im TopfFür viele Kochfreunde sind sie unentbehrlich: frische Gartenkräuter. Doch nicht jeder hat einen eigenen Garten, den er für das Bepflanzen von Rosmarin, Schnittlauch, Minze & Co. nutzen kann. Nur keine Sorge, mit Terracotta-Kräutertöpfen können Sie Ihre Lieblingskräuter problemlos auch auf der Terrasse, dem Balkon, der Fensterbank oder in der Küche pflanzen. Die eigenen Kräuter sorgen nicht nur für einen angenehmen Duft und kulinarische Frische, sie sehen im rustikalen Kräutertopf auch sehr dekorativ aus.

Welcher Kräutertopf ist der richtige?

In Baumärkten, Gartengeschäften

oder auch online gibt es eine große Auswahl an Tontöpfen, die sich für die Bepflanzung mit Kräutern eignen. Wichtig ist, dass der Topf ein Abzugsloch für überschüssiges Wasser hat. Sind Küche und Fensterbank schon zu voll gestellt, können hängende Kräutertöpfe auf dem Balkon sehr praktisch und platzsparend sein. Außerdem ist es Ihnen überlassen, ob Sie für jede Kräuterart einen separaten Kräutertopf verwenden wollen oder verschiedene Kräuter in einem großen Topf pflanzen. Oftmals ist diese Art von Topf wie eine Pyramide, die aus 4 bis 5 unterschiedlich großen Tontöpfen besteht, aufgebaut. Viele Märkte haben auch Töpfe im Sortiment, die bereits mit Kräutern bepflanzt sind.

Welcher Standort eignet sich für den Kräutertopf?

Kräuter im TopfWichtig für ein gesundes Gedeihen der Küchenkräuter ist der richtige Standort. Das A und O für alle heimischen und auch mediterranen Kräuterarten ist viel Licht. Daher ist die Fensterbank oder der Balkon der ideale Standort für den Kräutertopf. So lange die Kräuter ausreichend Sonnenlicht bekommen, werden sie gut gedeihen. Bekommen die Kräuter selbst an einem Ort wie am Küchenfenster nicht genug Licht, weil es durch viele Bäume im Schatten liegt, so macht es Sinn, den Kräutertopf öfter mal nach draußen zu stellen. Denn nicht nur das Licht, auch die frische Luft tut den Pflanzen gut. Dir pralle Mittagssonne ist jedoch zu vermeiden, da die Erde sonst schnell austrocknen könnte.

Was ist bei der Bepflanzung vom Kräutertopf zu beachten?

Beim Kauf des Topfes sollte auch gleich die richtige Erde
gekauft werden. Achten Sie auf spezielle Kräuterpflanzenerde. Diese enthält dank natürlichem Guano, Quarzsand sowie einem Wurzelaktivator bereits die richtigen Nährstoffe für die Kräuter und sorgt zusammen mit einem speziellen Kräuterdünger, der im Gartenfachhandel erhältlich ist, für ein gesundes Wachstum der Küchenkräuter. Kompost-, Universal- oder Kübelpflanzenerde ist aber auch eine gute Wahl. Befolgen Sie diese Schritte beim Bepflanzen des Kräutertopfes:
  • Topf mit der Erde füllen
  • Samen verteilen
  • Samen mit dünner Schicht Erde abdecken
Wer einen großen Topf mit verschiedenen Kräutern bepflanzt, der sollte folgende Faustregel beachten: Kräuter wie Basilikum oder Schnittlauch wachsen sehr schnell und hoch. Damit sie andere Kräuterpflanzen wie Dill oder Petersilie, die eher niedrig bleiben, nicht verdecken, sollten die schnellwachsenden Samen im hinteren Teil des Topfes gepflanzt werden. Entscheiden Sie sich für einen kleineren Topf pro Samenart, erübrigt sich die Frage der richtigen Anordnung der Samen. Jedoch sollte bei beiden Varianten darauf geachtet werden, nicht zu viele Samen auszusähen. Denn die Pflanzen brauchen ausreichend Platz und auch Luft, um sich optimal entfalten zu können.

Welche Pflege brauchen Küchenkräuter?

BeifussGrundsätzlich

ist die Pflege von Topfkräutern nicht sehr arbeitsintensiv. Hält man sich an einige wenige Regeln, so kann man sich lange Zeit an ihnen erfreuen. Zu beachten ist Folgendes:
  • Immer feucht halten. Vor allem im Sommer sind die Pflanzen besonders durstig und brauchen ein- bis zweimal am Tag Wasser.
  • Faustregel bei der Bewässerung: Besser den Topf mehrmals mit wenig Wasser gießen, als Staunässe zu erzeugen!
  • Morgens zu gießen macht am meisten Sinn, da die Kräuter nachts kaum Wasser benötigen.
  • Blätter und Triebe, die vertrocknet sind, entfernen bzw. abschneiden.
  • Auch im Winter ab und an gießen, denn fast alle gängigen Kräuter treiben über mehrere Jahre im Frühling wieder aus.
Wie wird am besten geerntet?

Wird das Küchenkraut geerntet, so sollte auf einige Dinge geachtet werden, damit ein frühzeitiges Eingehen der Pflanzen verhindert werden kann:
  • Kresse, Schnittlauch und Petersilie kurz vorm Boden abschneiden, damit sie gut nachwachsen können.
  • Bei Oregano, Thymian und Dill lediglich jene Stängel abschneiden, die auch benötigt werden. Dann die Blätter abzupfen. Gleiches gilt für Rosmarin bzw. Rosmarinnadeln.
  • Basilikum am besten im separaten Kräutertopf pflanzen und stängelweise anstatt blätterweise ernten. Dafür den Stängel ca. einen Zentimeter oberhalb des Bodens abschneiden, aber noch ein bis zwei Blattpaare stehen lassen.Vom Salbei die Stiele abschneiden und diese dann kopfüber an einem luftigen Ort trocknen lassen.
Hilfreich kann zudem eine Düngung sein, wobei es hierfür auch einen speziellen Kräuterdünger gibt. Allerdings kann man einen Kräutertopf auch mit anderen Pflanzen und bunt blühenden Blumen versehen. So wird der Kräutertopf zu einem wahren Blumenparadies, um den einen die Nachbarn garantiert beneiden.