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Küchenkräuter - Anbau, Pflege
Kräuter und Gartenkräuter - Kräuter vom Anbau bis zur Verwendung

Küchenkräuter - anpflanzen und pflegen

Frische Küchenkräuter sorgen nicht nur für ein gutes Gelingen der zubereiteten Speisen, sie können ebenso ein wahrer Gesundbrunnen für Körper, Geist und Seele sein. Dabei lassen sie sich sowohl in Blumentöpfen, als auch auf Beeten oder Rabatten bestens pflanzen. Wo auch immer man sich entscheidet, den Kräutergarten für die Küche anzulegen, dort wird es dann herrlich nach frischen Kräutern duften: Doch sollte man stets darauf achten, dass Küchenkräuter aller Art stets viel Sonne benötigen. Was die kleinen Helferlein so alles bewirken können, zeigt Ihnen die folgende Aufstellung, die natürlich nur eine kleine Auswahl der Kräuter ...
berücksichtigen kann:
Hat man Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen, kann man sich einfach aus frischer Zitronenmelisse einen Tee brühen. Diesen kurz ziehen lassen und vor dem Zubettgehen einnehmen, schon schläft man sicher wie ein Stein.

ImageEin Tee aus den Früchten von Kümmel, Fenchel und Anis gebraut, hilft bestens gegen Blähungen und andere Magenprobleme. Dabei müssen die Früchte allerdings vor dem Überbrühen im Mörser zerstoßen werden, da sie nur so ihre wertvollen ätherischen Öle entfalten können.
Bei einer Blasenentzündung, unter der sicher jeder schon einmal gelitten hat, eignen sich Petersilie und Liebstöckel. Die Wurzeln dieser Pflanzen werden dabei getrocknet und zerkleinert. Durch die enthaltenen ätherischen Öle, die sich in einer Teezubereitung gut entfalten können, werden Blasenentzündungen erfolgreich behandelt.

Sicher kennen auch viele Menschen die lästigen Probleme, die entstehen, wenn sich eine Stelle im Mund entzündet hat. Sicher greifen viele dieser Menschen dann auf die chemische Keule zurück, doch das muss nicht sein. Ein kleiner Ausflug in den heimischen Kräutergarten reicht völlig aus. Man nimmt einfach ein paar Salbeiblätter, zerkleinert diese und überbrüht sie mit heißem Wasser. Mit dieser Teezubereitung dann einfach den Mund mehrfach täglich ausspülen. Die Heilung erfolgt dabei durch die antibakterielle Wirkung des Salbeis.

Basilikum dagegen eignet sich mit seinem pfeffrig-würzigen Aroma, den enthaltenen ätherischen Ölen und Gerbstoffen ideal als appetitanregendes Gewürz. Aber auch bei Einschlafproblemen und Nervosität kann das Kraut beruhigen. Wichtig bei der Zugabe zum Essen ist, dass Basilikum nicht von Beginn an mitgekocht oder gebraten werden darf. Ansonsten erhält die Mahlzeit einen bitteren Geschmack und das wertvolle Aroma des Basilikums geht verloren.

ImageWer dagegen sein Gedächtnisvermögen stützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen möchte, der greift auf den Bärlauch zurück. Dieser verfügt über ein zartes Knoblauch-Aroma und schmeckt leicht nach Kräutern. Dabei muss man jedoch aufpassen, dass man den Bärlauch nicht mit den Maiglöckchenblättern verwechselt. Deren Genuss ist nämlich giftig und in vielen Fällen sogar tödlich. Deshalb sollte man vor dem Verfeinern von Salaten den Bärlauch immer auf seine „Echtheit“ prüfen. Diese kann man leicht feststellen, indem man die Bärlauchblätter zwischen den Fingern zerreibt. Dabei entsteht ein typischer Knoblauchgeruch, sofern es sich um Bärlauch handelt.

Ein weiteres wichtiges Küchenkraut ist Dill. Dieser enthält sehr viel Vitamin C und wirkt durch seine ätherischen Öle besonders beruhigend. Aber leidet man an Nierenbeschwerden, sollte man lieber auf Dill verzichten, da dieser auch harntreibend wirkt. Daneben kann er aber gut gehen Kopfschmerzen helfen und die Verdauung fördern. Wer viel Wert auf frischen Atem legt, der sollte regelmäßig Dillsamen kauen.

Will man seinen Küchenkräutergarten in einen Topf einpflanzen, so empfehlen sich hierfür vor allem Schnittlauch und Petersilie, aber auch Thymian. Bei der Pflanzung im Beet sollten etwa 3 bis 6 verschiedene Kräuter zusammen gepflanzt werden. Generell ist dabei darauf zu achten, die Kräuter an einem sonnigen Plätzchen aufzustellen, da sie sehr lichthungrig sind. Allerdings sollte der Platz möglichst frei von Zugluft sein, da die Kräuter diese oft nicht oder nur schlecht vertragen. Darüber hinaus lohnt es sich, die gedeihenden Pflanzen regelmäßig und häufig zu ernten – und zwar nicht nur, weil die jungen Triebe natürlich am besten schmecken. Nein, vielmehr gedeihen die Kräuter in diesem Falle deutlich besser.
 


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